Crowdfunding-Projekt

„Blitzschutzarbeiten im Rahmen der Dachsanierung Kirche St. Anna St. Wendel“

in Kooperation mit der

Bank 1 Saar

Viele schaffen mehr

Für jedes Gebäude ist eine Blitzschutzanlage verpflichtend, um Schäden durch Blitzeinschläge am Gebäude selbst und der näheren Umgebung zu vermeiden. Aus diesem Grund muss auch bei der Kirche St. Anna die Blitzschutzanlage aufgrund der Dachsanierung erneuert werden. Ist kein ausreichender Blitzschutz gewährleitet, ist das Gebäude nicht geschützt und bei Schäden besteht kein Versicherungsschutz.
Eine Blitzschutzanlage kann keinen absoluten Schutz bieten, sie kann aber den Schaden und Auswirkungen von Blitzeinschlägen minimieren.
Um St. Anna hiervor zu bewahren, ist es notwendig, eine Blitzschutzanlage zu installieren

Unser Ziel

Ziel der Aktion ist, die anfallenden Kosten der Blitzschutzanlage in Höhe von 4.370,87 €uro durch alle Unterstützer zu finanzieren.

Um eine Beteiligung der Bank 1 Saar zu erwirken, ist eine Minimalspende von 5,00 €uro notwendig. Zu jeder Überweisung spendet die Bank 1 Saar 5,00 €uro dazu. Dies allerdings nur pro Spender einmalig.

Wie können Sie Spenden?

Sie haben verschiedene Möglichkeiten zu spenden:

1. Über das Online-Portal der Bank 1 Saar: https://bank1saar.viele-schaffen-mehr.de/st.anna-blitzschutz

  • Ihnen stehen verschiedene Zahlungsmöglichkeiten zur Verfügung
  • Darüber hinaus ist keine weitere Registrierung erforderlich.

2. Sie können Ihre Spende auch überweisen mit dem Verwendungszweck: Spende Blitzschutz, auf folgende Konten der Kirchengemeinde St. Anna St. Wendel:

  • Bank 1 Saar, IBAN: DE30 5919 000 0402 7570 00, BIC: SABADE5S
  • Kreissparkasse St. Wendel, IBAN: DE33 5925 1020 0000 0060 07, BIC: SALADE51WND

3. Sie können aber auch eine Barspende machen.

Die Überweisungen und Barspenden werden dann dem Projekt von uns zusammengeführt.

Selbstverständlich erhalten Sie auf Wunsch eine Spendenquittung.

Ist das Projekt erfolgreich, nehmen wir das Geld und bezahlen die Blitzschutzanlage. Eine erfolgreiche Finanzierung muss das Ziel sein. Schaffen wir es nicht den anvisierten Betrag zu erreichen, nimmt die Bank ihren Beitrag wieder zurück.

Unser Dank

Nach Beendigung der Dachsanierung feiern wir natürlich ein großes Fest. Jeder, der spendet, wird zu diesem Fest selbstverständlich eingeladen. Bei einer erfolgten Spende ab 25 €uro bekommen Sie ein Bier oder ein alternatives Getränk, ab einem Betrag von 50 €uro ist das Getränk und eine Rostwurst unser Dank. Es ist als Gegenwert nicht viel, soll aber als zusätzlicher Dank gesehen werden.

Natürlich benötigen wir auch noch weitere Spenden für die Dachsanierung, nicht nur für die Blitzschutzanlage, dies ist nur ein kleiner Teil der Dachsanierung (Gerüstbau-, Dachdeckerarbeiten usw. Geplant ist auch noch ein Anstrich der Kirche sowie in einem weiteren Bauabschnitt die Turmsanierung.

Wir freuen uns auf jede Spende.

Gerne per Überweisung auf den aufgeführten Konten, in unseren Kollekten in der Kirche oder als Barspende. In allen Fällen erhalten Sie auf Wunsch eine Spendenbescheinigung.

 

Die Pfarrei St. Anna hat eine lange Geschichte:

Die erste Pfarrkirche wurde nach den Plänen des Architekten und Regierungsbaumeisters Hans Herkommer, Stuttgart, erbaut, der jede neue Kirche baute als einen großen Raum getragen von zwei gewaltigen Längsträgern aus genietetem Stahl, die die althergebrachten Säulen unnötig machten.Die Wahl der hl. Mutter Anna als Pfarrpatronin lag nahe, denn gegen Ende de 15. Jahrhunderts wurde auf der Alsfassener Gemarkung eine Kapelle zu Ehren der hl. Anna erbaut.Der Spatenstich erfolgte am 2. Oktober 1929, Tag der Grundsteinlegung war der 30. März 1930. Am 7. Dezember 1930 wurde die Kirche durch Dechant Matthias Heibges benediziert.Ein Doppelfest für die junge Pfarrei war der 13. Mai 1931, der Tag der feierlichen Konsekration der Kirche, verbunden mit der Spendung der hl. Firmung durch Erzbischof Dr. Franz Rudolf Bornewasser.
Eine hoffnungsvolle Zukunft lag vor der St. Annengemeinde. Doch das Schicksal nahm seinen Lauf. An Heiligabend 1944, nachmittags um 15.00 Uhr, wurde die St. Annenkirche durch einen Bombenangriff schwer beschädigt, durch weitere Fliegerangriffe in den letzten Tagen des Jahres 1944 dann vollständig zerstört.
Die leidgeprüfte Kirchengemeinde hielt ihre Gottesdienste – fünf Sonntagsmessen hintereinander – in einem unzureichenden Notraum – ein Pfarrsaal mit zwei Nebenräumen im Pfarrhaus.
Im Jahr 1947 trat Pfarrer Johannes Münch in den Ruhestand. Am 25. August 1947 wurde sein Nachfolger, Pfarrer Peter Deschang, in die Pfarrei eingeführt. Mutig und im Vertrauen auf die Opferbereitschaft der Pfarrangehörigen begann er mit dem Bau der zweiten St. Annenkirche.
Auf dem Baugelände der ersten zerstörten Kirche wurde nach Beseitigung der Trümmer am 25.09.1948 der erste Spatenstich vollzogen, am 07.11.1948 war die feierliche Grundsteinlegung durch den damaligen Weihbischof Dr. Bernhard Stein. Die neue Kirche sollte nach den Plänen und Entwürfen von Architekt J. W. Stockhausen, Neunkirchen/Saar, entstehen und in drei Bauabschnitten erfolgen.
Der erste Bauabschnitt umfasste das Kirchenschiff, das am 18.12.1949 durch Weihbischof Metzroth benediziert wurde. Im Jahr 1951/52 erfolgte der Bau des Altarchores, 1953/54 der Bau des Turmes.

Am 15.12.1955 fand die Orgelweihe, erbaut von der Orgelbauanstalt Michael Weise aus Platting/Niederbayern und am 06.05.1956 die Weihe der fünf neuen Glocken, gegossen von der Glockengießerei Mabilon in Saarburg, statt. Den Abschluss bildete die Konsekration der zweiten St. Annenkirche am 16.07.1961 durch Weihbischof Dr. Bernhard Stein. Ein Gedenkstein mit dem Wappen des Bischofs vorne an der rechten Seite des Kirchenschiffs erinnert an den Tag, an dem Gott diesen Tag Ort erwählt hat als Stätte der Gnade, als seine Wohnung unter den Menschen von Alsfassen und Breiten. In das Reliquiengrab des Altares wurden Reliquien des Märtyrers Mauritius und der Trierer Märtyrer eingeschlossen.

Dokumentation der Dachsanierung