Orgel

Der Orgelspieltisch wurde im Jahre 2008 verändert und übersichtlicher gestaltet. Die Orgel bekam eine Setzeranlage mit über 4000 Speichermöglichkeiten von der Firma Eisenschmitt (Andechs). Die Ein- und Umbaumaßnahmen nahm die Firma Norbert Wylezol (Pfullendorf) vor.

Im Jahr 2011 wurden die Seitenpositive der Orgel gereinigt. Die Zusatzlade des rechten Seitenpositivs wurde nach hinten versetzt, sodass nun ein breiterer Stimmgang vorhanden ist und die Register zur Stimmung nun ohne Probleme zugänglich sind. Die Register dieses Werkes wurden neu gestimmt und intonatorisch besser aufeinander abgestimmt. Der Sesquialter wurde in Nasard 2 2/3 und Terz 1 3/5 aufgeteilt.

Im Schwellwerk wurde die Oboe 4’ auf Oboe 8’ und die Quintatdena 8’ auf Bordun 8’ umgearbeitet sowie die Register besser aufeinander abgestimmt. Ebenso wurde der Prinzipalchor des Hauptwerkes neu intoniert, sodass die Orgel sich in einem runden harmonisch, kraftvollem Klang präsentiert.

Im linken Seitenpositiv steht anstelle des Dulzian 16’ nun ein Dulzian 8’. Statt der Terz 1 3/5 nun ein Terzian 1 1/3 + 1 3/5, der sich nun besser in den Gesamtklang des Seitenpositives integriert.

Die Arbeiten wurden von der Firma Raab & Plenz, Bad Kreuznach mit viel Engagement und großer Sorgfalt ausgeführt.


Neues Glockenspiel in der Orgel

Das neue Glockenspiel ist nun (Juli 2013) in die Orgel eingebaut worden. Die Arbeiten wurden von der Firma Mayer aus Heusweiler ausgeführt. Es besteht aus 25 Röhrenglocken, die über die Orgeltastatur des 4. Manuals angeschlagen werden können. Es bereichert die Klangvielfalt unserer Orgel.

Detailansichten der Orgel

Spieltisch links
Spieltisch rechts
Versetzen und Anheben der Zusatzlade
Versetzen und Anheben der Zusatzlade
Pause muss sein (die beiden Orgelbauer Ulrich Plenz und Christoph Raab und Verwaltungsratsmitglied Ernst Thiel v. l. n. r.)
Pfeifen der Oboe 8’
Arbeiten im Schwellwerk
Stimmen und Intonieren des Seitenpositives

Disposition

Hauptwerk

Principal
Principal
Holzflöte
Salicional
Praestant
Rohrflöte
Qunite
Superoktav
Mixtur 4-5f.
Bombarde
Trompete
Clairon
 

Positiv I

Diapason
Nachthorngedackt
Principal
Singendgedackt
Flageolett
Terzian
Scharff 4f.
Dulcian

 

16’
8’
8’
8’
4’
4’
2 2/3’
2’
1 1/3’
16’
8’
4’
 

 

8’
8’
4’
4’
2’
1 3/5’ + 1 1/3’
1’
8’

 

Schwellwerk

Lieblich Gedackt
Geigenprincipal
Bordun
Zartgeige
Schwebung
Oktav
Querflöte
Waldflöte
Mixtur 3-4f.
Tropette harm.
Oboe
Tremulant
 

Positiv II

Rohrflöte
Gemshorn
Principal
Blockflöte
Schwegel
Nachthorn
Nasard
Terz
Cymbel 3f.
Rankett
Krummhorn
Glockenspiel
Tremulant

 

16’
8’
8’
8’
8’
4’
4’
2’
2’
8’
8’

 

 

8’
8’
4’
4’
2’
1’
2 2/3’
1 3/5’
2/3’
16’
8’

 

Pedalwerk

Untersatz
Principalbaß
Subbaß
Zartbaß
Quinte
Oktavbaß
Bassflöte
Choralbaß
Gedacktbaß
Flachflöte
Mixtur 2-3f.
Posaune
Basstrompete
Schalmey

 

32’
16’
16’
16’
10 2/3’
8’
8’
4’
4’
2’
1 1/3’
16’
8’
4’

Normal-, Sub- und Superkoppel, elektrische Setzteranlage mit über 4000 Speichermöglichkeiten, Schwelltritt, Walze
Manualumfang: C – g’’’
Pedalumfang: C – f’
Schleifladen mit elektrischer Traktur, freistehender Spieltisch

Truhenorgel

Truhenorgel

Seit 1994 gibt es eine zweite Orgel in der Basilika. Sie wurde von der Firma Mühleisen, Leonberg gebaut und dient als Continuoinstrument bei Kirchen- konzerten und zur Begleitung der Gottesdienste, die im Chorraum (Pilt) gefeiert werden.

Die Truhenorgel hat folgende Disposition:

Bourdon
Rohrflöte
Principal
Quinte

8’
4’
2’
1 1/3’