Herzlich Willkommen bei der Kolpingfamilie St. Wendel

Gegründet 1856

Wir begrüßen Dich auf der Übersichtsseite der Kolpingfamilie. Sie ist Teil des Kolpingwerkes Deutschland, eines Verbandes mit rund 230.000 Mitgliedern. Die Kolpingfamilie ist ein soziales Netzwerk, das gekennzeichnet ist von der Fürsorge und der Verantwortung der Mitglieder füreinander. Wir verstehen uns als Weg-, Glaubens-, Bildungs- und Aktionsgemeinschaft. Als Teil der Zivilgesellschaft gestalten und prägen Kolpingfamilien das Gemeindebild und die Lebensverhältnisse der Menschen. Mit dem Motto “verantwortlich leben, solidarisch handeln” haben wir als Verband die Zielsetzung Adolph Kolpings aufgegriffen, sich als Christ in Familie, Beruf und Arbeitswelt, Staat und Gesellschaft zu bewähren. Zugleich haben wir damit unseren Anspruch formuliert, ein katholischer Sozialverband zu sein. Weitere Informationen zum Kolpingwerk Deutschland. Wenn Du Kontakt zu uns aufnehmen möchtest, wende Dich bitte an unsere/n Vorsitzende/n oder die Pfarreien Gemeinschaft St. Wendelin

Kolpingfamilie St. Wendel

Doch ein paar Worte zur Kolpingfamilie St. Wendel

Das erste Gesellenhaus, der
Vorläufer des heutigen Saalbaus

Mit Stolz schauen die Kolpingsöhne und –töchter in diesem Jahr auf das über 160–jährige Bestehen der Kolpingfamilie in St. Wendel zurück. Dies ist nur möglich, weil sich in dieser langen Zeit immer wieder verantwortliche Männer und Frauen von der Idee Adolf Kolpings angesprochen fühlten und sie in die Tat umzusetzen versuchten. Sie haben gewusst, dass man als Einzelner nicht viel erreichen, das man aber in einer starken Gemeinschaft viel bewegen und bewirken kann. Die Kolpingfamilie St. Wendel ist neben der Sebastianus Bruderschaft und dem Chor der Wendelinus-Basilika der drittälteste Verein unserer Gemeinde und der Stadt.

„Eure Herkunft ist Eure Zukunft!“, so Karl Rahner. Deshalb ist es auch immer wieder wichtig, Rückschau zu halten. Vor genau 164 Jahren wurde der Katholische Gesellenverein St. Wendel -die heutige Kolpingfamilie St. Wendel- gegründet. Dies geschah noch zu Lebzeiten Adolf Kolpings. Damit ist sie eine der ältesten im Diözesanverband Trier und zählt zu den 400 Gesellenvereinen, die seit dem Tode Kolpings im deutschsprachigen Raum bestanden.

„Die Zeichen der Zeit werden euch lehren, was zu tun ist!“ Bereits Anfang des 20. Jahrhunderts konnte das 1. Gesellenhaus in der Balduinstraße, der heutige Saalbau, erbaut werden, der lange Zeit als Heimstätte diente. Nach diesen Grundsätzen hat die Kolpingfamilie in den letzten 164 Jahren gehandelt und hoffentlich wird dies auch in Zukunft geschehen. Die kommende Zeit wird die Bestätigung bringen, dass die KF bestrebt ist, die Stellung einzunehmen, auf die sie aufgrund der geschichtlichen Entwicklung und der Vergangenheit ein Anrecht hat. Ihr ganzes Bestreben zielt darauf ab, den Geist des seligen Gesellenvaters Adolf Kolping in St. Wendel lebendig zu halten. „Wir sehen es als unsere Aufgabe an, aus diesem Geist heraus an der Gestaltung des politischen, kulturellen und religiösen Lebens unserer Stadt mitzuwirken!“. Heute trifft sich die Kolpingfamilie St. Wendel im Cusanushaus, dem Pfarrgemeindehaus der Pfarrei St. Wendelin, wo sie über eigene Räumlichkeiten verfügt. Hier wird das Programm in die Tat umgesetzt. Der Kirchengemeinde St. Wendelin und Präses und Pfarrer Klaus Leist sei an dieser Stelle herzlich für die gute Zusammenarbeit gedankt.

Unsere Kolpingfamilie zählt z. Zt. 63 Mitglieder – 26 Männer und 37 Frauen.

Der Vorstand

Der Vorstand umfasst 7 Mitglieder:

Präses: Pfr. Klaus Leist
Fruchtmarkt 19
66606 St. Wendel
Tel. 06851 / 939700


Vorsitzender: Hans-Werner Luther
Balduinstraße 30
66606 St. Wendel
Tel. 06851 / 2861  o. 01777618284


stellv. Vorsitzender: Rudi Leyendecker
Josefstraße 8
66606 St. Wendel
Tel. 06851 / 6798

Schriftführer: Klaus Strauß
Ottweilerstraße 25
66606 St. Wendel – Niederlinxweiler
Tel. 06851 / 81937


BeisitzerInnen: Petra Eckert
Missionshausstraße 21
66606 St. Wendel
Tel. 06851 81518


  Christel Ritter
Marienstraße 16
66606 St. Wendel
Tel. 06851 / 907524

  Karl Heinz Jung
Alfred Friedrich Straße 7
66606 St. Wendel
Tel. 06851 / 2748

 

Für die Mitgliederbetreuung z.B. bei Geburtstagen und sonstigen Anlässen sind verantwortlich Petra Eckert und Christel Ritter. Die Aufgaben des Kassenwartes übernimmt z. Zt. der Vorsitzende. Die Stelle einer/eines weiteren Beisitzerin/Beisitzers ist vakant und wird in der nächsten MGV nachgewählt.

Aufgrund der Altersstruktur liegt die Tätigkeit im Wesentlichen im Bereich der Bildungsarbeit. Aber auch durch Aktivitäten im Sozialsektor treten wir immer wieder an die Öffentlichkeit. Darüber hinaus besteht seit 20 Jahren eine enge Verbindung zum KOLPINGWERK LITAUEN, die gepflegt und ausgebaut wird. Container-Kleidersammlungen werden hierzu eingesetzt.

Die KOLPINGPLAKETTE der Kolpingfamilie St. Wendel

Die KOLPINGPLAKETTE der Kolpingfamilie St. Wendel

Diese Auszeichnung wird Personen zu teil, die sich durch besondere Leistungen, Engagements und Einsätze hervor getan und so zum Allgemeinwohl unserer Stadt oder der Pfarrgemeinde St. Wendelin beigetragen haben. Bisher wurde sie an folgende Personen verliehen:
2015 Frau Elisabeth Zimmermann für ihre Bemühungen um die Grabstätte der Sternenkinder.
2015 Frau Gisela Hoffmann für ihre Bemühungen um die Theater-Gruppe der Frauengemeinschaft.
2016 Gerd Schmitt für seine Arbeit als Bruderschreiber in der Sebastianus-Bruderschaft und seinen Einsatz als Leiter des Pfarrarchivs.
2016 Förderverein Kleine Hände (stellv. Frau Birgit Litz) für die Bemühungen um die Versorgung von Flüchtlingen und Hilfsbedürftigen.
2020 Stefan Klemm für seine Verdienste um die Kirchenmusik in der Basilika St. Wendelin während der Zeit der Corona-Pandemie.

Von links: Beate Schmitt, Ulla Roth,
Monika Klemm, Stefan Klemm,
Angelika Leyendecker, Christel
Ritter, Rudi Leyendecker,
H.W. Luther, Vors. d. KF St. Wendel

2020 Stefan Klemm für seine Verdienste um die Kirchenmusik in der Basilika St. Wendelin während der Zeit der Corona-Pandemie.

Kleidersammlung der Kolpingfamilie St. Wendel geht weiter!

Kleidersammlung der Kolpingfamilie St. Wendel geht weiter!

Container hinter dem Cusanus-
haus im Schatten der Basilika

Die Kolpingfamilie St. Wendel weist darauf hin, dass die Kleidersammlung zur Unterstützung des litauischen Kolpingwerkes weitergeht. Die Container stehen in der Josefstraße 8, direkt hinter dem Cusanushaus und sind vom Dreieck gut mit dem Auto anzufahren. Das Kolpingwerk versichert die komplette Wiederverwertung der abgegebenen Ware und die Weitergabe der gesamten Einnahmen an das litauische Kolpingwerk. Insbesondere wird der Gewinn für die Aufrechterhaltung der Kolpingakademie in Kaunas eingesetzt, die keinerlei Zuschuss von staatlicher Seite erhält, zugleich aber die einzige Universität Litauens ist, in der die Katholische Soziallehre Pflichtfach ist. Der durch diese Aktivität erwirtschaftete Erlös wird vom Diözesanverband Trier über den Freundeskreis Kolping-Stiftung Litauen e.V. dem Kolpingwerk Litauen und der Akademie zugeführt. Angaben zu dieser Einrichtung erhalten Sie unter Freundeskreis Kolping-Stiftung Litauen e. V. Johannesstr. 11, 85049 Ingolstadt E-Mail: Bankverbindung: Ligabank Augsburg, IBAN DE51 7509 0300 0000 2613 00, BIC GENODEF1M05.

Übrigens: Kolping Recycling GmbH wurde erneut ausgezeichnet:
„Das ist eine hohe Anerkennung für unsere Tätigkeit und beweist einmal mehr die Zuver-lässigkeit und Seriosität unseres Unternehmens“, so Stephan Kowoll, Geschäftsführer des kolping-eigenen Entsorgungsfachbetriebes in Fulda, anlässlich der Auszeichnung. Gerade in Krisenzeiten bewähren sich gut organisierte Unternehmen, die konsequent in die Weiterbildung ihrer Mitarbeiter und der Verbesserung der Betriebsabläufe investieren. Das Anfang 2013 ins Leben gerufene bvse-Qualitätssiegel für das Textilrecycling belegt darüber hinaus: Diese Textilsammlung ist seriös. Das Siegel gibt Bürgerinnen und Bürgern mehr Orientierung bei der Abgabe von Altkleidern und kann auch für Kommunen eine Hilfestellung bei der Entscheidung für Entsorgungslösungen sein.
Basis für das Qualitätssiegel sind die „bvse-Leitlinien“ für das Textilrecycling. Die teilnehmenden Mitgliedsunternehmen haben sich darin verpflichtet, für Transparenz bei der Sammlung, nachvollziehbare Verwertungswege und den Schutz der Umwelt zu sorgen. Die abgegebenen Kleidungsstücke werden so weit wie möglich als Second-Hand-Kleidung wiederverwendet. Kleidung, die nicht mehr tragbar ist, wird hochwertig verwertet. Die Teilnehmer verpflichten sich außerdem, nur genehmigte Container aufzustellen, ihre Stellplätze in Ordnung zu halten und Container mit Kontaktdaten und dem Zweck der Sammlung zu kennzeichnen. Sie arbeiten nicht mit unseriösen Sammlern zusammen. Bundesweit wurde bislang nur 49 Firmen dieses Siegel ausgehändigt.
Zum Schutz vor Missbrauch wird das Siegel für jedes zertifizierte Unternehmen individuell angefertigt und mit dem entsprechenden Namen sowie einer Siegelnummer versehen.

Eine Welt Arbeit immer noch hoch im Kurs - Partner in Litauen

Eine Welt Arbeit immer noch hoch im Kurs - Partner in Litauen

Der LKW musste aus der
2. Etage beladen werden.

Seit 1995 steht die Kolpingfamilie St. Wendel mit dem litauischen Kolpingwerk mit Sitz in Kaunas in Verbindung. Wert wurde immer darauf gelegt, dass die Hilfe und Unterstützung für die Kolpingschwestern und –brüder in Litauen keine Einbahnstraße ist. Die persönlichen Kontakte sind als begleitende Maßnahme notwendig, um der Hilfe eine menschliche Note zu geben. Dazu dienten immer wieder gegenseitige Besuche. 1993 wurde das litauische Kolpingwerk gegründet. 1995 begannen die Beziehungen mit den litauischen Kolpingschwestern und -brüdern unter dem damaligen Gebietsvorsitzenden, Klaus Bauer.

Der Neubau der Akademie ist fertig.

Zu Beginn wurden die Hilfsgüter wie Kleider, Möbel und Handwerksgeräte sowie Maschinen per LKW direkt nach Litauen verbracht. Da der Transport zu große Summen beanspruchte, verlegte man sich auf das Sammeln von Gebrauchtkleidern, die an Kolpingrecycling in Fulda verkauft wurden. Die so erzielten Erlöse konnten meist als Bargeld nach Litauen verbracht oder überwiesen werden. Bereits 2002 fand der erste Besuch in dem Partnerland statt, dem sich bereits 2003 das 2. Treffen anlässlich des zehnjährigen Bestehens des dortigen Kolpingwerkes anschloss. Nun fanden Begegnungen regelmäßig, mindestens alle fünf Jahre statt.

Die Glocke aus St. Wendel –
eine außergewöhnliche Idee

2008 und 2013 zum fünfzehnten bzw. zwanzigjährigen Jubiläum waren wir als Gäste anwesend, wobei wir immer sehr herzlich empfangen und bewirtet wurden. Die menschliche Aufgeschlossenheit und das Entgegenkommen der dortigen Kolpingschwestern und –brüder waren stets beeindruckend. 2013 wurde der Diözesanverband Trier und die Kolpingfamilie St. Wendel mit einer Urkunde des Oberbürgermeisters von Kaunas ausgezeichnet. An dieser Stelle muss die Übersetzungsarbeit der litauischen Generalsekretärin, Lina Kalibataité, und Frau Nijole Dovydaitiene erwähnt werden. Besonders beeindruckend war das Treffen 2013, bei dem wir die fertiggestellte neue Kolping-Akademie besichtigten. Der Vorsitzende, Hans-Werner Luther, überreichte als Gastgeschenk eine Glocke. Sie soll an das 650jährige Jubiläum unserer Basilika 2010 in St. Wendel erinnern, an dem auch eine Abordnung aus Litauen teilnahm,  zugleich aber die freundschaftlichen Beziehungen beider Werke Adolf Kolpings betonen.

Die Kleider von Ensheim werden
letztmals in der 2. Etage
zwischengelagert.

Viel Arbeit bedeutete zunächst der Umzug der Kleiderlagerstätte innerhalb des Hauses Tholeyer Straße 3, und dann die Verlegung der selben in die Eisenbahnstraße neben dem alten Lokschuppen. Die Sammelaktionen der Kolpingfamilie Ensheim im Saar-Pfalz-Kreis und die der Kolpingfamilie St. Wendel erbrachten jährlich Ergebnisse zwischen 13 und 17 Tonnen. So konnten von 2004 bis 2016 über 300 Tonnen an Gebrauchtkleidern an Kolpingrecycling verkauft und ein Erlös von an die 60.000 € erzielt werden. Dank an dieser Stelle allen Helferinnen und Helfern für ihre aufopfernden und selbstlosen Einsätze. Dank aber auch allen Spenderinnen und Spendern für die Gaben, mit denen sie unsere Aktionen unterstützt haben. Das Kolpingwerk Litauen ist auch weiterhin auf unsere Mithilfe angewiesen, denn die politischen Wechsel im Land machen die Arbeit nicht einfach. Und so werden auch wir künftig unsere Bemühungen fortsetzen, um die Idee Adolf Kolpings in Litauen zu verbreiten und zu erhalten.

Beim 160-jährigen Jubiläum konnte
der Vorsitzende einen Scheck in Höhe von
2500,00 € an Lina Kalibataité, der
Geschäftsführerin des
litauischen Kolpingwerkes, übergeben.

Die Spiritualität und Aktualität des Kolpingwerkes ermuntern uns zu unserem Engagement, für das es viele Ansatzpunkte gibt – jedem nach seinen Fähig- und Möglichkeiten.

Veranstaltungen der Kolpingfamilie St. Wendel

Programm II. Halbjahr 2022
Jahresthema: „Leben und Zukunft in unseren Händen!“

 

Veranstaltungen
(Wenn nicht anders angegeben, beginnen die Veranstaltungen um 19:00 Uhr im Cusanushaus!)

 
Dienstag, 16.08.2022 Teneriffa – Natur auf dem Vulkan

Mit einer Fläche von 2.034 Quadratkilometern und etwa 950.000 Einwohnern ist Teneriffa die größte der Kanarischen Inseln. Was weniger in der Tourismusbranche bekannt ist, ist die vielfältige und einzigartige Flora und Fauna Teneriffas. Die Insel weist eine vielfältige Vegetation auf – zahlreiche Pflanzenarten sind nur auf den Kanaren oder sogar nur auf Teneriffa heimisch (endemisch). Die Kanarische Kiefer bildet große Wälder, um nur ein Beispiel zu nennen. Die aparten Blütenstände der südafrikanischen Strelitzie sind ein beliebtes Souvenir für Touristen. Fast alle Pflanzenarten stehen heute unter strengem Artenschutz, Die Tierwelt weist außer verwilderten Hauskatzen und eingeführten Wildkaninchen kaum Säugetiere auf. Reich ist dagegen die Vogelwelt – es gibt auch einige für Teneriffa und für die Kanaren typische Arten. Darüber zeigt der Referent Bilder und stellt die schönsten und wichtigsten vor.
Referent: Werner Becker, Hermeskeil

Dienstag, 30.08.2022 Wortwechsel im Cusanushaus - „Schmetterlinge, grazile Tänzer im Wind“

Der bekannte Schmetterlingsforscher und Fotograf Rainer Ulrich aus Wiesbach (Saarland) entführt die Zuschauer mit Fotos in die zauberhafte Welt der bunten Falter. Der Vortragende nimmt den Zuschauer mit Bildern und überraschenden Einblicken mit in die phantastische Welt der Falter. Er zeigt die ungeheure Vielfalt unserer heimischen Falterwelt: vom prächtigen „Nationalschmetterling“ Schwalbenschwanz über den „Kolibri-Schmetterling“ bis hin zu den herrlich blau leuchtenden Schillerfaltern. Übrigens: Im kleinen Saarland fliegen über 2.500 verschiedene Schmetterlingsarten. Ein Schwerpunkt des Vortrags bildet der schmetterlingsfreundliche Garten. Ulrich zeigt, wie man Schmetterlinge mit kleinen, leicht nachvollziehbaren Maßnahmen im Garten ansiedeln kann. Nach dem Vortrag besteht die Möglichkeit zur Diskussion und vom Autor handsignierte Bücher zu erstehen.
Referent: Rainer Ulrich, Wiesbach

Samstag, 10.09.2022 Die Basilika St. Wendelin - Führung durch das Innere der Kirche

Immer wieder wird nach Führungen durch die Kirche gefragt. Was ist das Besondere an unserer Kirche? Hier erhalten Sie Antworten auf Ihre Fragen. Erklärung von Einzelheiten und  eine Turmbegehung mit Blick über die Stadt St. Wendel stehen auf dem Programm.
Anmeldung bei H.-W. Luther, Tel. 06851/2861
Beginn der Führung: 14:30 Uhr
Leitung: H.-W. Luther, Vorsitzender

Dienstag, 13.09.2022 Die Heilkraft der Steine

Die Veranstaltung ist als eine Einführung in den Umgang mit Steinen in der Heilkunde zu verstehen. Als die Steinheilkunde in den 80er Jahren in Deutschland publik wurde, fristete sie zunächst ein Schattendasein und wurde von den meisten Menschen nicht ernst genommen. Das änderte sich, als Michael Gienger seine Analytische Steinheilkunde entwickelte und publik machte. Er näherte sich dem Thema über die Farben der Steine, ihre Entstehungsweise, die Kristallstruktur und die mineralogische Zusammensetzung. In ihrem Vortrag wird Ute Keil sich mit diesen vier Zugangsweisen befassen und erklären, auf welche Art Mineralien Körper, Geist und Seele des Menschen beeinflussen können. Wir freuen uns im Cusnushaus auf diesen sicherlich spannenden Vortrag und Abend mit Frau Ute Keil.
Referentin: Ute Keil, Weiskirchen

Dienstag, 27.09.2022 Wortwechsel im Cusanushaus - Juden und Christen - eine Unheilsgeschichte?!

Das Verhältnis von Christen und Juden ist geprägt durch eine lange Geschichte der Diffamierung und Entrechtung, der Ausgrenzung und Verfolgung. Grundlage war eine christliche Theologie der Enterbung, die dem Judentum alle theologische Würde absprach. Die Kirche deutete die Geschichte Israels als religiöse und moralische Verfallsgeschichte mit dem Messias- und Gottesmord auf Golgata als Tiefpunkt und erhob den Anspruch das neue Gottesvolk, das wahre Israel zu sein, das Gott sich nun an Stelle Israels erwählte und mit ihm einen neuen Bund schloss. Dieses von Anfang an spannungs- und konfliktreiche Konkurrenz-Verhältnis hat tiefe Spuren von Gewalt, Leid und Tod bis hin zur Schoah hinterlassen. Diese Geschichte zeigt die letztendlich tödliche Wirkung christlicher Bild- und Sprachsymbole und die vielfältigen Formen und Mechanismen religiöser, gesellschaftlicher und politischer Macht.  Der Referent zeigt Beispiele und gibt Antworten.
Referent: Prof. Herbert Jochum, Saarbrücken

Dienstag, 04.10.2022 Ökumenisches Friedensgebet mit Lichterprozession

Der Krieg in der Ukraine hält immer noch unerbittlich an, wobei ein Ende nicht in Sicht ist. Seit vielen Monaten beten Christen und Menschen guten Willens um Frieden in diesem Land. Trotz täglich neuen Kriegsberichten dürfen wir nicht aufhören, uns für diesen Frieden einzusetzen, damit Mord, Zerstörung, Vertreibung, Angst und Verzweiflung beendet werden. Die kath. Pfarreien-Gemeinschaft St. Wendel, die ev. Gesamtkirchengemeinde und die Freie Kirche St. Wendel gedenken diesem Ereignis mit einem ökumenischen Friedensgebet mit Lichterprozession. Der Gottesdienst beginnt um 20.00 Uhr in der Freien Kirche (Carl-Cetto-Str. 12), anschließend geht die Lichterprozession zur Evangelischen Stadtkirche und von dort zur Basilika St. Wendelin mit Abschluss des Friedensgebetes. Eigens hierfür hergestellte Kerzen werden den Gottesdienstteilnehmern kostenlos ausgehändigt.
Leitung: Präses Pfr. Klaus Leist

Dienstag, 18.10.2022 Wortwechsel im Cusanushaus - Die Wallfahrt zum Hl. Wendelin - ein Filmbericht über das Jubiläum 2000

Lange Zeit ist es her, dass anlässlich des Jubiläums „40 Jahre Basilika“ und „Heiliges Jahr 2000“ die Lade mit den Gebeinen des Hl. Wendelin geöffnet wurde und ihre Verehrung sich in einer lange nicht mehr gekannten Form vollzog. Innerhalb 14 Tagen nahmen über 70.000 Menschen an der Wallfahrt teil. Die Gemeinde St. Wendelin, aber fast jeder St. Wendeler trug sein Bestes zum Gelingen dieses Ereignisses bei. Die Wallfahrt und auch das Geschehen um sie herum haben die St. Wendeler Hobby-Filmer Werner Blinn, Kurt Riotte und Klaus Strauß in einer Dokumentation filmisch festgehalten. Nach zweijährigen Einschränkungen durch Corona kann sie uns Ansporn sein und Mut machen zur intensiven Mitfeier der diesjährigen Bemühungen um die Verehrung unseresr Stadtpatrons in der Wallfahrtswoche vom 19. bis 25. Oktober.
Leitung: Hans-Werner Luther, Vorsitzender, St. Wendel

Dienstag, 08.11.2022 Wortwechsel im Cusanushaus - „Liturgie – semper reformanda“

„Wie die Kirche ist auch die Liturgie nie fertig“, wie der Leiter des Liturgischen Instituts Trier, Dr. Marius Linenborn, anlässlich der Ankündigung der Feierlichkeiten zum 75 jährigen Bestehen der Einrichtung feststellte. Das gibt uns die Möglichkeit Fragen zu stellen: Was ist Liturgie? Wem dient sie? Ist die von der Kirche in der heutigen Zeit geübte Praxis noch zeitgemäß und verständlich? Diese und noch viele andere Fragen kann man dem Referenten des Abends stellen.
Referent: Prof. Marco Benini, Trier

Dienstag, 22.11.2022 Gemeinsam am Tisch des Herrn - Ökumene heute -

Ökumenische Gottesdienste zu verschiedenen Anlässen wie Schulschluss und Jahresbeginn, ökumenischer Gottesdienst zum Empfang des „Bethlehem Lichtes“ ökumenische Gottesdienste zu vielen anderen Anlässen wie Trauungen ökumenische Hoffnungsgottesdienste – sie alle gehören mittlerweile selbstverständlich in das gottesdienstliche Geschehen der beiden Kirchengemeinden in St. Wendel. Aber eine gemeinsame Abendmahlfeier bzw. Eucharistiefeier ist noch nicht möglich. Warum das so ist, dieser Frage soll heute Abend nachgegangen werden. Anhand einiger kirchlicher Dokumente aus beiden Kirchen sowie gemeinsamer Stellungnahmen werden beide Referenten den offiziellen Stand über Gespräche über Abendmahl und Eucharistie darstellen. Im weiteren Verlauf des Abends können dann im Austausch und im Gespräch weitere Schritte, die nötig und möglich sind um gemeinsam am Tisch des Herrn sein Gedächtnis zu feiern, besprochen werden. Hier werden sicher interessante Vorschläge zur Diskussion gestellt. - Alle sind herzlich eingeladen!
Referenten: Pfarrerin Christine Unrath und Pfr. Erwin Recktenwald, beide St. Wendel

Freitag, 09.12.2022 Ist Kolping heute noch aktuell? Eine Frage an das Kolpingwerk

„Werden wir heute überhaupt noch gebraucht?“, dieser Frage müssen wir Kolping-Frauen u. Männer uns immer wieder neu stellen; denn nur so ist unser Wirken und Handeln sinnvoll. Die Frage wird der Vorsitzende in dieser Mitgliederversammlung beantworten. Nach zweijähriger Pause werden wir uns auf Anraten des Bundesvorstandes mit der Neufestsetzung der Beiträge befassen und auch einen neuen Vorstand wählen. Die vorgeschriebenen Berichte fehlen so wenig, wie das gemeinsame Essen nicht vergessen wird.
Referent: Hans-Werner Luther, Vorsitzender, St. Wendel

 

Auskunft und Anmeldungen

Kolpingfamilie St. Wendel
Fruchtmarkt 19
66606 St. Wendel
Tel. 06851/939700

 

Die Arbeit der Kolpingfamilie St. Wendel wird unterstützt durch die