Orgelmusik am Abend

Zum 27. Mal findet die Konzertreihe „Orgelmusik am Abend“ in der Wendelinus-Basilika statt.

Immer im August und September jeden Jahres findet in der Wendelinus-Basilika die internationale Konzertreihe „Orgelmusik am Abend“ statt. Beginnend mit dem ersten Samstag im Monat finden in einem vierzehntägigen Turnus Orgelkonzerte statt. Die Konzerte dauern eine Stunde und werden von Gastorganisten aus nah und fern sowie dem Organisten der Wendelinus-Basilika gestaltet.

 

Die Klais-Orgel (Bonn) mit ihren 57 klingenden Registern sowie der faszinierende Kirchenraum mit der guten Akustik lassen die Musik aus ganz unterschiedlichen Epochen zu einem besonderen Erlebnis werden. Die Konzertreihe erfreut sich einer großen Beliebtheit und findet nun (2026) schon im 27. Jahr statt.

 

Beginn ist immer um 20:00 Uhr. Der Eintritt ist frei! Um eine Spende zur Deckung der Kosten wird am Ende gebeten.

 

Samstag, 1. August 2026, Orgelkonzert mit Stefan Klemm, St. Wendel
Samstag, 15. August 2026, Orgelkonzert mit Martin Ford, London (GB)

Martin Ford ist Director of music an der Royal Military Chapel (der Guards Chapel) in Westminster sowie Professor für Orgel am Royal College of Music in London.

Martin Ford studierte Musik an der Universität von Oxford. Sein Bachelor schloss er 2008 mit Auszeichnung ab. Es folgte des Masterstudiengang am Royal College of Music in London.

Er war Organist an der Southwark Cathedral in London, am Magdalen College in Oxford, an St. Martin-in-the-fields, (2009-2011), an der Westminster Abbey (2012-2015), an der Christ Church Cathedrale in Oxford (2018-2019) und an der St. Paul´s Cathedral, London (2021- 2024).

Er gab Orgelkonzerte in St. Pauls Cathedral, London und unter anderem auch in St. Sulpice, Paris und ist Begleiter bei verschiedenen Radio- und Fernsehübertragungen.

Ein besonderer Höhepunkt war, dass er bei dem Festakt zum 60. Krönungsjubiläum ihrer Majestät Elisabeth II in der Westminster Abbey die Orgel spielen durfte und auch den Westminster Chor für eine BBC-Dokumentation von David Starkeys „Music und die Monarchie“ begleitete. Er spielte auch für Naxos Aufnahmen ein.

Samstag, 29. August 2026, Orgelkonzert mit Josef Still, Trier

Josef Still, geboren 1959 in Deggendorf an der Donau, studierte ab 1979 an der Staatlichen Hochschule für Musik in München die Fächer Katholische Kirchenmusik und Konzertfach Orgel bei den Professoren Gerhard Weinberger und Franz Lehrndorfer. Ein Aufbau-Studiengang Konzertfach Cembalo bei Prof. Hedwig Bilgram schloss sich an. 1983 begann seine Tätigkeit als Kirchenmusiker und Dekanatskantor in Neu-Ulm. Von 1994 bis 2025 war Still Domorganist an der Hohen Domkirche St. Peter in Trier und Orgelsachverständiger für das Bistum Trier.
Josef Still spielte Konzerte in den katholischen Domen von Hamburg, Berlin, Osnabrück, Köln, Essen, Magdeburg, Mainz, Speyer, Limburg, Eichstätt, Regensburg, Passau, München, Bamberg, Aachen, Freising, Luxembourg, Danzig, Pelplin, Herzogenbusch, Metz, Dijon, Szeged, Wien, Perugia, Lucca und Asiago. Daneben konzertierte er in zahllosen Pfarr-, Kloster- und Wallfahrtskirchen sowie im Freiburger Münster, Bonner Münster, Ulmer Münster, Ingolstädter Münster, der Frauenkirche Dresden, der Dormitio-Abtei Jerusalem, der Marienkirche Krakau, in St. Sulpice Paris, im Konzerthaus Berlin und im Päpstlichen Kirchenmusikinstitut Rom.

Bekannt wurde er auch durch zahlreiche Konzerte als Cembalist, sowie durch Rundfunk-, Fernseh- und CD-Aufnahmen. In der Gesamtaufnahme der Orgelwerke von Max Reger bei NAXOS ist er mit drei CDs an der Trierer Schwalbennestorgel vertreten.

Samstag, 12. September 2026, Orgelkonzert mit Bernhard Zosel, Kronberg

Bernhard Zosel wurde 1970 in Bad Kreuznach geboren. Er studierte an der Hochschule für Musik (Johannes-Gutenberg-Universität Mainz), Kirchenmusik-A, Tonsatz und Gehörbildung sowie Klavier im Diplomstudiengang. Im Januar 1999 schloss er seine Studien mit der Konzertreifeprüfung im Fach Orgelliteraturspiel ab. Seine Lehrer waren u.a. Wolfgang Schamschula (Klavier), Peter Alexander Stadtmüller, Hans-Jürgen Kaiser und Gerhard Gnann (Orgel). Bernhard Zosel ist Dekanatskantor für das evangelische Dekanat Kronberg und Kantor der Johanniskirche in Kronberg im Taunus, wo es u.a. zu seinen Aufgaben gehört, jeden Samstag ein halbstündiges Orgelkonzert zu geben. Einige Organisten der jungen Generation haben bei ihm die ersten Gehversuche im Orgelspiel unternommen: Julia Raasch, Lars-Simon Sokola, Jan Liebermann u.a.

Das Konzert in St.Wendel steht unter dem Titel „Hommage á…..“ Es werden Werke von J. S. Bach, Robert Schumann, Dieterich Buxtehude, Petr Eben, Girolamo Frescobaldi, Jean Langlais, Marcel Dupré und Zsolt Gárdonyi zu hören sein.

Samstag, 26. September 2026, Paul Breisch, Luxembourg (L)

Paul Breisch begann sein Musikstudium am Konservatorium der Stadt Esch-sur-Alzette, wo er unter anderem Orgel bei Carlo Hommel studierte. Von letzterem erbte er seine Liebe zur Orgel und seine Leidenschaft für den gregorianischen Gesang.

Von 1993 bis 2001 setzte er sein Studium bei Michel Bouvard, Olivier Latry, Thierry Escaich und Loïc Mallié am Conservatoire National de Région de Saint-Maur-des-Fossés fort, dann am Conservatoire National Supérieur de Musique et de Danse de Paris, wo er 7 erste Preise erhielt: Harmonie, Kontrapunkt, Fuge, Orgel, Basso Continuo, Orgel Improvisation und gregorianische Chorleitung.

Seit 1995 unterrichtet er Tonsatz, Orgel und Gregorianischen Gesang am Konservatorium für Musik der Stadt Esch-sur-Alzette; dort erhielt er 2003 auch eine Orgelprofessur. Von 2001 bis 2006 war er Organist der großen Stahlhuth-Orgel von St-Martin in Dudelange, bevor er als Nachfolger von Carlo Hommel zum Titularorganisten der Kathedrale Notre-Dame in Luxemburg berufen wurde.

Er gibt Orgelkonzerte und gibt regelmäßig Kurse in gregorianischem Gesang, sowohl in Luxemburg als auch im Ausland. Gelegentliche Kompositionen und Arrangements, vorwiegend für den Chor der Kathedrale von Luxemburg, runden seine musikalische Tätigkeit ab. Paul Breisch ist Vizepräsident der Amis de l’Orgue - Luxemburg und Mitglied der Liturgie- und Oktavkommissionen der Diözese.

Folgende Organisten waren bisher im Rahmen der Reihe „Orgelmusik am Abend“ zu Gast:

Assmann, Joachim, Koblenz
Balzer, Mathias, Trier
Benetello, Sebastian, Marpingen
Benkö, Jürgen, Bietigheim
Bernarding, Johannes, Neunkirchen/Nahe
Brögger, Jan, Neunkirchen
Carr, Paul, Birmingham (GB)
Clerc, Maurice, Dijon (F)
Czulak, Michael, Saarbrücken
Degen, Manfred, Pirmasens
Dewar, Andrew, Paris (F)
Prof. Düchtel, Norbert, Regensburg/Detmold
Ehlbeck, Martin, Hannover
Evers, Klaus, Bad Kreuznach
Fairs, Henry, Birmingham (GB)
Fauß, Andreas, Sondershausen/Thüringen
Prof. Fiseisky, Alexander, Moskau (RUS)
Fruscella, Simona, Casalmorano (Cremona - I)
Prof. Ganz, Clemens, Köln †
Graßt, Heiner, Essen
Grothusmann, Werner, Saarbrücken
Haßdenteufel, Martina, St. Wendel
Prof. Heinemann, Rudolf, Berlin †
Hell, Felix, Baltimore (USA)
Hielscher, Hans-Uwe, Wiesbaden
Ison, Kurt, Sydney (AUS)
Jannert, Gustav, Vechea (ROU)
Prof. Jaud, Reinhard, Innsbruck (A)
Just, Burkhard, Zürich (CH)
Kang, Dayoung, Seoul (Südkorea)
Klemm, Christoph, Innsbruck (A)
Korndörfer, Jens, Atlanta (USA)
Kraus, Barbara, Hamburg
Kunz, Stefan, St.Wendel †
Lehnen, Elmar, Kevelaer
Prof. Marx, Bernhard, Freiburg
Mehs, Andreas, Völklingen †
Dr. Miltschitzky, Josef, Ottobeuren
Mohr, Stefan, Kaufbeuren
Nagata, Mami, Tokio (J)
Oreni, Paulo, Bergamo (I)
Petry, Norbert, Metz (F)
Richtsteig, Norbert, Aachen †
Ringendahl, Christian, Markdorf
Röhrig, Harald, Hannover
Rommelspacher, Stephan, Trier
Roth-Halther, Irene, Tägerwilen (CH)
Rottmann, Peter, Münnerstadt
Ruckdeschel, Ludwig, Passau
Prof. Saint, David, Birmingham (GB)
Salique, Jean Luc, St. Etienne (F)
Prof. Schmeding, Martin, Freiburg
Schnorr, Thomas, Mayen
Schönberger, Albert, Mainz
Scriven, Philip, Cranleigh (GB)
Seibert, Ulrich, Saarbrücken
Seifried, Peter-Michael, Jerusalem (IL)
Skara, Svein Amund, Oslo (N)
Solomonidou, Ioanna, Stuttgart
Steffenhagen, Detlef, Wächtersbach
Stollhof, Lukas, Oberwesel
Trost, Wolfgang, Marpingen
Utz, Michael, Brauweiler
Vanicek, Frantisek, Hradec Králové (CZ)
Walhain, Etienne, Tournai (B)
Zerfass, Dan, Worms