Unsere Einrichtung stellt sich vor

Die Basis unserer päd. Arbeit ist der christliche Grundgedanke des Zusammenhangs zwischen Gottesliebe, Selbstliebe und Nächstenliebe.

Als katholische Einrichtung ist unsere Arbeit durch christliche Werte geprägt, aber auch offen für unterschiedliche Erfahrungen der Menschen mit Glauben und Kirche bzw. anderen Religionszugehörigkeiten. Durch eine gelebte Gemeinschaft, sowohl als Team als auch in der Arbeit mit den Kindern und deren Umfeld, ist es uns ein Anliegen, eine Atmosphäre des Angenommenseins zu vermitteln. Andererseits verstehen wir unsere Aufgabe aber auch darin, jedes Kind mit seinen Erfahrungen zu schätzen und es individuell auf seinem Weg zu begleiten und zu unterstützen.

Wir unterstützen Ihr Kind darin, sein „Ich“ zu entdecken und zu entfalten, daher bieten wir ihm Lernmöglichkeiten, die sich positiv auf seine Persönlichkeitsentwicklung auswirken. Durch die Aspekte, Gemeinschaft und Individualität, wollen wir den Kindern ein Lernfeld für Toleranz und Solidarität bieten.

Eine ganzheitliche Entwicklung des Kindes können wir durch unser vielfältige Bewegungsangebote zielgerichtet umsetzen. Daher führen wir seit 2011 die Bezeichnung "Anerkannter Bewegungskindergarten Saar" . In einem sehr engen Kontext ist der Bildungsbereich Gesundheit und Umwelt in einem  wesentlicher Bestandteil der Lebenswelt des Kindes zu sehen. Durch unterschiedliche Bildungsangebote wird sich das Kind seiner Selbstwirksamkeit bewusst und erfährt sich als Gestalter einer nachhaltigen Welt. Im Rahmen verschiedener Projekte wie  Kräuterkunde, Bau eines Natur -und Sinnesgarten, Erweiterung des Hochbeetes und das Beziehen von regionalen Produkten  wird das Thema „Nachhaltigkeit“ in unserer Einrichtung zu einem festen Bestandteil. 

Desweiteren bieten wir Ihnen und Ihrem Kind einen schonenden Übergang vom Elternhaus in die KiTa. Sie begleiten Ihr Kind in den ersten Tagen in der neuen Umgebung. So können wir mit Ihnen der gemeinsamen Verantwortung für Ihr Kind gerecht werden und uns gegenseitig unterstützen.

Ein weiterer Leitgedanke unserer Einrichtung ist der Gedanke Maria Montessori „Hilf mir es selbst zu tun“. Die Kinder werden ihrem Alter entsprechend dazu ermuntert Dinge selbst zu tun.

Wir verstehen uns grundsätzlich als familienergänzender Dienst und arbeiten bedürfnis- und situationsorientiert, um auf die jeweilige Bedarfslage der Familien einzugehen. Durch unsere Zusammenarbeit mit der Kirchengemeinde, der politischen Gemeinde (Vereine, Bürger-meister) sowie durch unsere Öffentlichkeitsarbeit machen wir unsere Arbeit transparent und anschaulich.

Die Zusammenarbeit mit der Pfarrgemeinde ist uns ein weiteres wichtiges Anliegen. Durch die Verbindung von Leben und Glauben (Feiern gemeinsamer Feste, Mehrgenerationenmittagessen, gemeinsame Gottesdienste, Besuch des Pastors/ Diakons im Kiga) ist dieser enge Kontakt ein bedeutendes Berührungsfeld mit der Kirche.

 

Wir haben Ihr Interesse geweckt? Sie erreichen uns unter:

Kath. Kita Hl. Familie Winterbach

Weihertriesch 18, 66606 St. Wendel

Tel: 06851/7838

Fax: 06851/808579

e-mail: hl.familie-winterbach@kita-saar.de

Unsere Leitsätze und weitere Inhalte finden Sie hier!

Partnerschaft für Demokratie – Wir sind dabei
Das Leben des Hl. Wendelin-Ein Film von Kindern für Kinder

Kindergartenabgänger 2021 spielen das Leben des Hl. Wendelin

Viel ist über das Leben und Wirken des heiligen Wendelin geschrieben worden, daneben gibt es Statuen, Fensterbilder und Gemälde. Doch ein Angebot, das sich speziell an Kinder richtet, gab es bislang nicht. Diese Lücke ist nun gefüllt: Pünktlich vor Beginn der diesjährigen Wendelinus-Wallfahrtswoche am 20. Oktober hat am vergangenen Freitag der Kinderfilm „Der gute Hirte Wendelin“ in St. Wendel Premiere gefeiert. 20 Vorschulkinder der katholischen Kindertagesstätte Heilige Familie Winterbach präsentieren darin in elf Szenen die Geschichte des Patrons ihrer Heimatstadt.

Die Idee für den Kinderfilm war schon vor Jahren geboren, doch zunächst fehlte ein kindgerechtes Drehbuch; dann ruhte das Projekt coronabedingt, erzählt der St. Wendeler Pastor Klaus Leist. Doch Kita-Leiterin Patricia Rammacher habe nicht locker gelassen und letztlich konnte den Grundschullehrer Herbert Ames als Drehbuchautoren gewonnen werden. „Am Anfang mussten die beiden mich erst überreden, dass Kinder die Rollen spielen, aber spätestens als ich die erste Szene gesehen hatte, war ich restlos begeistert“, räumt Leist ein. Herbert Ames und der Winterbacher Musiker Dede Mazietele komponieren die Musik und studieren mit den Kindern die Lieder ein, die die Szenenwechsel untermalen. Als Drehorte dienen den Filmemachern die Liebenburg in Namborn, eine Wiese mit Schafen in Bliesen, die Benediktinerabtei in Tholey sowie die Basilika in St. Wendel.

Vom Königssohn zum Schafhirten

Mit liebevoll genähten Kostümen erweckt die Film-Crew die Menschen des 6. Jahrhunderts zum Leben: „Warum trägst Du Deine Krone nicht?“, fragt der verständnislose König (gespielt von Dalil Alomar) seinen Sohn Wendelin (Bastian Kunz), der über einem Buch brütet und Kräuter sortiert. Doch dieser möchte lieber als Hirte leben und Gott suchen – mit dieser Szene auf der Liebenburg beginnt der Film. Wendelin verzichtet auf ein sorgloses Leben im Wohlstand und verlässt frohen Mutes das väterliche Schloss. Als Hirte heilt er die Tiere der Bauern. Als diese vor ihrem Prinzen niederknien, entgegnet Wendelin sofort: „Kein Mensch soll vor dem anderen niederknien und außerdem bin ich kein Prinz, sondern ein einfacher Hirte.“ Wendelin zieht weiter in die Fremde und wird der erste Abt der Abtei von Tholey. Zum Schluss macht der Film einen Sprung in die Gegenwart: Drei Kinder unterhalten sich vor der Wendelinus-Basilika über die Legende des Heiligen. „Bestimmt ist nicht alles so passiert, wie es überliefert ist. Aber das, was die Person getan hat, die Wendelin genannt wird, kann doch auch heute beispielhaft sein“, meint Delkhuas Alomar. Und auch Ben Kirsch findet: „Wendelin war nicht nur ein Heiliger. Er war wohl der Erste, der sich um Tierschutz kümmerte – und er hat auch den Menschen geholfen.“

Nur drei Proben vor dem Dreh

Vor Drehbeginn im Mai hat das Kita-Team mithilfe von biblischen Figuren mit den Kindern intensiv das Leben des heiligen Wendelin erarbeitet, erzählt Kita-Leiterin Patricia Rammacher: „Die Kinder haben von Anfang bis Ende mit großer Begeisterung am Projekt mitgewirkt.“ Jedes Kind habe sich seine Rolle selber aussuchen können – alle seien mehr und mehr in die Figuren hineingewachsen. Große Unterstützung habe es von den Eltern gegeben, die mit ihren Kindern die teilweise langen Textpassagen zu Hause einstudiert hätten. Den größten Text-Part hatte Wendelin-Darsteller Bastian Kunz zu lernen. „Dafür habe ich drei Tage gebraucht und auch vor dem Spiegel geübt“, sagt er. Vor dem Dreh gab es nur drei Proben. „Doch schon bei der ersten Probe konnten alle Kinder ihren Text – ich war mehr als beeindruckt“, sagt Rammacher. Vieles sei für die Kinder während der Corona-Pandemie zu kurz gekommen. Umso mehr freue sie sich, dass es gelungen sei, dieses besondere Projekt zu verwirklichen. „Das Selbstwertgefühl eines jeden Kindes und das Wir-Gefühl wurden gestärkt“, resümiert Rammacher. Zum Abschluss des Kindergartenjahres sei die Gruppe zum heiligen Wendelin gepilgert. Dieser Ausflug wurde ebenfalls gefilmt und als Schlusselement dem Film hinzugefügt.

Großes Lob für die kleinen Schauspieler gab es auch von Drehbuchautor Herbert Ames: „Dass Kinder einer Vorschulgruppe über eine so lange Zeit so konzentriert üben können, habe ich in 40 Jahren als Lehrer nicht erlebt.“ Auch Musiker Dede Mazietele, der mit den Kindern die Lieder einstudiert hat, war begeistert: „Das haben alle Kinder ganz toll gemacht.“ Neben der DVD mit „ihrem“ Film erhielten die Kinder Gutscheine für das örtliche Kino und die Eisdiele.

Der Film kann über das Pfarrbüro für 7,50 Euro erworben werden unter pfarramt(at)pg-wnd.de .Mit dem Geld würden allein die Produktionskosten gedeckt und kein Gewinn gemacht, betont Pastor Klaus Leist.

Info zum Film: „Der gute Hirte Wendelin – Das Leben und Wirken des heiligen Wendelin von Kindern für Kinder und Menschen mit Behinderung“. Dauer: 38 Minuten. Drehbuch: Herbert Ames, Idee und theologische Begleitung: Pastor Klaus Leist, Darsteller und Chor: Kinder der katholischen Kindertagesstätte Heilige Familie Winterbach, musikalische Begleitung: Herbert Ames, Dede Mazietele; Kamera, Ton und Schnitt: Annika und Gabriel Mößmer; Kostüme: Ulrike Stähly; Requisiten: Kita-Team Heilige Familie Winterbach; Regie und Gesamtleitung: Patricia Rammacher; Regieassistenz: Annette Eck; Herausgeberin: Katholische Kirchengemeinde St. Wendelin.

Diese Sponsoren machten den Film möglich: Saarländisches Sozialministerium, Globus-Stiftung, Wendelinus Stiftung, Bischof-Stein-Stiftung, Saartoto, Saarland Spielbanken, Pax-Bank Trier, Herzogin-Luise-Stiftung sowie private Spender.

(uk)

Partnerschaft für Demokratie

Bundesprogramm „Demokratie leben“
„Wir sind dabei!“

Der Landkreis St. Wendel nimmt teil am Bundesprogramm „Demokratie leben“ und baut eine „Partnerschaft für Demokratie“ auf. Hierin sollen demokratisch strukturierte und demokratiefördernde Projekte umgesetzt werden, auch und besonders mit und für Kinder und Jugendliche

Seit über 20 Jahren sind wir aktiv in unserer Kita mit dem Thema „Partizipation und Kinderrechte“ unterwegs.
Mit verschiedenen Projekten beteiligen wir uns an diesem Bundesprogramm:

Tag der Kinderrechte 

am 20. November ist internationaler Tag der Kinderrechte. In Deutschland und auf der ganzen Welt setzen sich deshalb Kinder zusammen mit UNICEF für ihre Rechte ein und feiern diesen Tag groß und laut mit vielen Aktionen.
In unserer Kita wird seit über 20 Jahren das Thema „Partizipation“ groß - geschrieben. In dieser Woche haben wir unser Ortsvorsteherteam gewählt und die Wahl zum Kinderbürgermeister / zur Kinderbürgermeisterin steht auch an.

Den „Tag der Kinderrechte“ wollen wir gerne mit den Kindern im Kindergarten feiern. Daher haben wir uns überlegt, dass wir diesen Tag auf Freitag, den 19. November 2021 vorverlegen. Die Kinder dürfen diesen Tag gestalten. Verschiedene Vorschläge wurden diesbezüglich geäußert, z. B. die Kinder kommen mit einer Schutzbrille, im Schlafanzug, mit einer Schlafmütze, verschiedene Hüte, rote Nase, mit Taucherbrillen, versch. Kostüme etc.

Wir freuen uns auf einen spannenden, schönen, erlebnisreichen Tag.

Projekt "Vielfalt"

ab November 2021 wird in unserer Kindertagesstätte ein neues Projekt mit dem Namen, „Freunde aus aller Welt ‘‘starten. Wir haben uns für dieses Projekt entschieden, weil unsere Kinder in einer Gesellschaft aufwachsen, die von einer zunehmenden individuellen, sozialen und kulturellen Vielfalt geprägt ist und weil bei uns jeder willkommen ist.
In unserem Projekt geht es darum, im KiTa-Alltag ein Miteinander zu fördern, in dem Vielfalt wertgeschätzt wird und dass alle Kinder dazu eingeladen sind dies mitzugestalten.


Ziel soll es sein, allen Kindern unabhängig von ihrer Herkunft, geschlechtlicher Identität, sozialer Zugehörigkeit, Religion, Familienform oder besonderen Bedürfnissen eine umfassende Teilhabe an Bildung und Erziehung anzubieten.
Es ist uns ein besonderes Anliegen, den Kindern zu zeigen, wie wichtig es ist, zusammenzuhalten und wie schön es ist unseren Alltag gemeinsam zu gestalten. Dabei sehen wir die Individualität der Kinder in unserer KiTa als Chance uns besser kennenzulernen und nicht nur einen respektvollen Umgang miteinander vorzuleben, sondern auch Nächstenliebe und Hilfsbereitschaft für alle die es brauchen.
Es warten viele spannende Aktionen aus aller Welt auf Sie und Ihre Kinder, die uns auf der Reise um die Welt begleiten werden. Zum Beispiel werden wir mit Sang und Klang in die musikalische Welt in verschiedene Länder abtauchen und so Lieder und Instrumente aus unterschiedlichen Ländern kennenlernen. Auch verschiedene Sprachen, unteranderem auch die Gebärdensprache werden uns begegnen.


Kulinarische Abstecher werden unseren Geschmackshorizont erweitern und Ihre Kinder werden die Möglichkeit haben, in vielerlei Richtungen auf eine kreative Reise zu gehen und unterschiedliche Kulturen, mit ihren spezifischen Merkmalen kennenzulernen.
Gegenseitiger Respekt und Achtung voreinander stehen dabei an oberster Stelle und wir freuen uns mit Ihren Kindern dieses spannende und vielseitige Projekt zu erleben.

Umweltpreis 2021

Verleihung des Umweltpreises des Bistum Trier

Auszug aus dem Pressebericht

Leuchttürme für den Umweltschutz

Bistum zeichnet sieben Projekte mit dem Umweltpreis aus

Von der gelebten Kräuterkunde bis zu einem eigenen Hühnerstall versuchen sie Kindern die Liebe zur Natur näher zu bringen. Dafür wurde jetzt die Kita Heilige Familie in Winterbach mit der ersten Platzierung des diözesanen Umweltpreises 2020 ausgezeichnet. Der Wettbewerb habe gezeigt, wie man diese Liebe vermitteln könne, betonte Bischof Dr. Stephan Ackermann. Das sei beispielhaft und er hoffe, dass sich viele Einrichtungen in unserem Bistum davon anstecken ließen. Sieben Bewerbungen wurden mit insgesamt 7000 Euro ausgezeichnet. Bedingt durch die Corona-Pandemie war die Verleihung verschoben worden.

Ökologisches und sozial-nachhaltiges Handeln sei dringend notwendig, sagte Bischof Ackermann. Unsere Erde sei einem Klimawandel ausgesetzt, der die Lebensgrundlagen aller zerstöre. Die Kirche sehe sich in besonderer Verantwortung für die Schöpfung, die Gott den Menschen anvertraut hat. Besonders wichtig sei es aber, junge Menschen für Natur- und Umweltschutz zu gewinnen. Denn sie seien es auch, die von den Folgen des Klimawandels am meisten betroffen würden.

Der Umweltpreis 2020 hatte sich speziell an junge Menschen gerichtet. Bewerben konnten sich Katholische Kinder- und Jugendgruppen, Jugendverbände, Kitas, Horte und Schulen in katholischer Trägerschaft, sowie Jugendhilfeeinrichtungen, Offene Einrichtungen, Mehrgenerationenhäuser und Familienbildungsstätten des Bistums und der Caritas. Insgesamt dreizehn Bewerbungen waren eingegangen.

Der Sieger, die Kita Heilige Familie in Winterbach, versteht, nach der Begründung der Jury, als „anerkannter Bewegungskindergarten“ Gesundheit und Natur als eine wichtige Grundlage eines achtsamen Umgangs mit sich selbst, anderen Menschen, anderen Lebewesen und der Umwelt. Durch verschiedene Projekte, etwa bei der Kräuterkunde, werden in Winterbach Nachhaltigkeit und Umweltschutz kindgerecht behandelt und in der Praxis umgesetzt. So wurde auf dem Außengelände der Kindertagesstätte ein Hühnerstall gebaut, in dem Zwerghuhn-Küken ausgebrütet werden. Zudem wurde ein Natur- und Sinnesgarten angelegt. In naher Zukunft sollen sich dort Wildbienen ansiedeln, da dort auch Schmetterlingssträucher und allgemeine Insektennutzpflanzen gepflanzt werden.

„Bewegung, gesunde Ernährung und Bewahrung der Schöpfung sind drei zentrale Schwerpunkte der Arbeit der Kita mit den Kindern und Familien“, lobt Georg Binninger, Leiter der Abteilung „Kindertageseinrichtungen und familienbezogene Dienst“, in seiner Laudatio den Preisträger. Und mit dieser breit ansetzenden Konzeption arbeiteten sie bereits seit 20 Jahren. „Es zeigt eine stetige Weiterentwicklung, einen langen Atem, ja man kann fast von der notwendigen Ausdauer eines Marathonlaufs sprechen, um im Bild ihres Bewegungskindergartens zu bleiben.“ Der Preisträger zeige auch ein gutes und beeindruckendes Beispiel von der Kreativität und der hohen Fachkompetenz, die in katholischen Kitas in unserem Bistum tagtäglich geleistet wird.

Weitere Infos finden Sie auf der Internetseite Leuchtürme für den Umweltschutz, Pressestelle Bistum Trier

Neues aus dem Kitaalltag

Licht der Hoffnung“

Liebe Eltern, liebe Kinder,
der Begriff „Hoffnung“ begleitet uns nun schon seit Monaten. Bereits kurz nach dem Ausbruch von Corona im März dieses Jahres war das Wort „Hoffnung“ in aller Munde. Mehr als je in einem anderen Jahr zuvor. Der Regenbogen, den Gott nach der Sintflut den Menschen als das Zeichen des Bundes stiftete, wurde nun wieder zum Symbol der Hoffnung für die Menschen.
Und hoffte vorher jeder sein Eigenes, so stehen die Menschen diesmal in ihrem Hoffen sehr dicht beieinander. Jedenfalls empfinden dies wohl zurzeit sehr viele so. Dieses gemeinsame Hoffen in dieser schwierigen Situation lässt die Menschen zusammenwachsen und zusammenhalten.
Dies spüren wir überall. Dies spüren wir auch hier bei uns in der KiTa. Jeder gibt sein Bestes und geht bis an seine Grenzen und darüber hinaus. Angefangen von der Chefetage unsere Katholischen KiTa gGmbH, über unsere Standortleitung und die pädagogischen Fachkräfte, bis hin zu den Hauswirtschaftskräften und den Reinigungskräften. Doch auch Sie als Eltern, Erziehungsberechtigte oder auch als Großeltern wurden sehr gefordert und haben uns dennoch in vielem Unterstütz und stets Zusammenhalt und Verständnis gezeigt. Deshalb an dieser Stelle ein riesengroßes Dankeschön an Sie alle. Jedoch ein noch größeres Lob geht an „unsere“ Kinder, denn gerade ihnen wurde und wird in dieser schwierigen Situation sehr viel abverlangt.
Wie sehr dieses Thema unsere Kinder beschäftigt hat sich dann auch in der Abstimmung zu unserem Projekt „Licht der Hoffnung“ im Oktober gezeigt. Auch sie wollten gerne dazu beitragen anderen Hoffnung zu schenken. Viele Ideen wurden gesammelt und mit Begeisterung umgesetzt. Zunächst haben Sie, liebe Eltern, mit Ihren Kindern zu Hause Laternen gebastelt und dann damit jeden Morgen einen herrlichen Lichterweg zu unserer KiTa bereitet. Zudem haben wir mit den Kindern Lichter gestaltet und diese, wie in unserem Lied: „Wir tragen dein Licht in die Welt hinaus…“ zu den älteren Menschen unseres Mehrgenerationentreffen getragen. Denn gerade ihnen Hoffnung zu schenken und zu zeigen sie sind nicht vergessen, war uns allen ein Anliegen. Zudem wurden alle, nach der Idee des Kindermissionswerkes, eingeladen ihre Lichter bis St. Martin in die Fenster zu stellen, damit sich auch andere daran erfreuen können. Am Martinstag sind wir dann mit unseren Gruppenlaternen durchs Dorf gezogen und haben die Anwohner mit altbekannten Lieder erfreut. Zum Dank haben uns die Leute mit Begeisterung zu gewunken.
Neben St. Martin haben wir noch von vielen anderen Menschen gehört, die mit ihrem Leben Licht in das Dunkel und das Leid ihrer Zeit brachten und dies bis heute noch tun. Wir stellten fest, so manch einer von uns trägt sogar den Namen eines solchen Heiligen. Sie können uns ein Beispiel sein, damit auch wir „Licht der Hoffnung“ für andere werden. Wir hörten vom Hl. Wendelin, der Hl. Elisabeth, der Hl. Barbara,
St. Nikolaus und Johannes dem Täufer. Bei dieser Gelegenheit wurde unsere neue Pupe auf Johannes getauft. Außerdem hörten wir von Engeln, von Maria und Josef und natürlich von der Geburt Jesu.

Jesus das Licht der Welt, dessen Geburt wir mit Freude an Weihnachten feiern. Zu der Zeit, wenn die längste Nacht im Jahr (Winteranfang) gerade vorbei ist und die Tage endlich wieder länger werden. Mit Jesus wird es hell in unserem Leben und die Hoffnung, dass alles wieder gut wird, gibt uns Kraft.
Selten haben wir dies so sehr ersehnt wie dieses Jahr 2020. Somit wünschen wir Ihnen, Ihren Kindern und Angehörigen viel Kraft aus der Hoffnung heraus, dass mit Gottes Hilfe alles wieder gut wird. Lassen Sie uns diese Hoffnung weitertragen. Oder wie unsere Kinder sagen würden, lassen Sie uns „Licht der Hoffnung“ sein in dieser herausfordernden Zeit.


Viel Gesundheit und einen guten Start ins neue Jahr 2021

Wir freuen uns auf das neue Jahr mit Ihnen und Ihren Kindern

 

Ihr KiTa – Team
der Katholischen KiTa „Heilige Familie Winterbach“

Nominierung zum Ernährungspreis 2020

Nominierung zum 1. Ernährungspreis 2020

Der Saarländische Ernährungspreis wurde gemeinsam von der Innungskrankenkasse IKK Südwest und dem Ministerium für Umwelt und Verbraucherschutz erstmals ausgelobt. Bewerben konnten sich Einrichtungen der Gemeinschaftsverpflegung in vier Kategorien: Kitas & Schulen, Betriebe, Krankenhäuser & Rehaeinrichtungen sowie Seniorenhäuser. Gesundheit und Genuss, Ökonomie, Innovation und Realisation waren die Bewertungskriterien für die elfköpfige Jury.

Minister Jost: „An Kantinenessen werden generell hohe Anforderungen gestellt. Es soll gesundheitsfördernd, abwechslungsreich, ausgewogen sein und natürlich gut schmecken. Und das alles zu moderaten Preisen. Mit dem Ernährungspreis wollen wir Beispiele guter Praxis bekannt machen und andere Einrichtungen ermuntern, sich auch mit dem Thema auseinander zu setzen.“
IKK-Südwest-Vorstand Prof. Jörg Loth freute sich über eine gelungene Preisverleihung: „Wir haben erleben dürfen, wie viele Menschen und Einrichtungen sich täglich dafür engagieren, dass Kita-Kinder, Schüler, Patienten, Mitarbeiter und Senioren sich ausgewogen ernähren können. Mit diesen beeindruckenden Konzepten lassen sich die Einstellung und das Verhalten in punkto gesunder Ernährung im Saarland nachhaltig verbessern. Das ist uns als regionaler Krankenkasse ganz besonders wichtig. Wir danken allen Bewerbern für ihre tollen Ideen! Wir freuen uns schon jetzt auf den nächsten Saarländischen Ernährungspreis!“
40 Einrichtungen haben sich mit ihren Verpflegungskonzepten für den Preis beworben, der gemeinsam von der Innungskrankenkasse IKK Südwest und dem Ministerium für Umwelt und Verbraucherschutz ausgelobt wurde.
Pressekontakt:
Ministerium für Umwelt und Verbraucherschutz
Sabine Schorr, Pressesprecherin
Tel.: 0681 501 – 4710 | E-Mail: s.schorr@umwelt.saarland.de
Die katholische Kita Hl. Familie Winterbach hat mit es ihrer Bewerbung bis zur Nominierung geschafft.
Als „Anerkannter Bewegungskindergarten Saar“ sehen wir als Kita die Bereiche Gesundheit und Natur, als eine wichtige Grundlage eines achtsamen Umgangs mit sich selbst, anderen Menschen, Lebewesen und der Umwelt an. Wir bieten den Kindern innerhalb der päd. Arbeit vielfältige Möglichkeiten diese zu erleben. Dabei wird der Faktor Nachhaltigkeit zu einem immer größeren Aspekt.
Seit mehreren Jahren haben wir mit uns unterschiedlichen Kooperationspartnern gemeinsam auf den Weg gemacht, in kindgerechter Veranschaulichung den Kindern einen Bezug zur Naturerhaltung zu vermitteln. Durch verschiedene Projekte, unteranderem im Bereich Kräuterkunde, konnte wir dies gemeinsam mit den Kooperationspartnern umsetzen.
Dabei liegt der besondere Focus auf der Herkunft, Erhaltung, Pflege der eigenen Pflanzen (Hochbeete) und Vermitteln von diesbezüglichen Sachkenntnissen. Die Zusammenhänge werden erkannt und umgesetzt (die Pflanzen, Bäume brauchen die Bienen, damit wir Obst erhalten etc.)
Im Frühjahr 2020 haben wir einen Hühnerstall gebaut und Zwerghuhn-Küken ausgebrütet. Vor wenigen Wochen wurden die Junghühner nun in das Außengelände integriert.
Zusätzlich wurde ein Natur- und Sinnesgarten angelegt sowie ein weiteres Hochbeet gebaut und bepflanzt.

Durch die bisherigen Angebote und die in Planung befindlichen Projekte, erleben die Kinder einen konkreteren Bezug zur Natur. In der heutigen Zeit ist es mehr als relevant, den Kindern die Achtung für die Natur und Umwelt näherzubringen. Dabei ist es uns wichtig, ein Bewusstsein für die Schätze/Gaben der Natur und ihre Wirkungsweise und Anwendungsmöglichkeiten zu vermitteln. Gleichzeitig aber auch die Bedeutsamkeit der Vielfalt die unsere Erde uns schenkt zu vermittelt. Gemeinsam wollen wir somit einen Beitrag zu deren Erhaltung und Pflege beigesteuert.
Wir beziehen überwiegend regionale Produkte und möchte die Zertifizierung zur Fairen Kita anstreben. Die vielseitigen Kooperationen mit den unterschiedlichen Institutionen tragen zur großen Vielfalt bei.
Bis zum Sieg hat es leider nicht gereicht, aber dabei sein ist alles und die Nominierung sehen wir als Wertschätzung unserer bisherigen pädagogischen Arbeit an.

Mitbestimmung-Partizipation in der Kita

Kinderrechte und Partizipation in unserer KiTa

Jeder Mensch hat Grundrechte und das von Geburt an. Die Rechte von Kindern und Jugendlichen sind sogar nochmals spezifisch und weltweit von der UN-Kinderrechtskonvention 1989 in 54 Artikeln festgehalten worden.

Kinder haben das Recht, in allen Angelegenheiten, die sie betreffen unmittelbar oder durch einen Vertreter gehört zu werden (Artikel 12 der UN-KRK).

Diesem Recht der Kinder haben wir uns, in der Katholischen KiTa „Heilige Familie“ in Winterbach, bereits seit über 20 Jahren besonders angenommen. Vor vielen Jahren traten die Kinder unserer KiTa erstmals zur Wahlurne, um ihren persönlichen Vertreter in Form eines Kinder-Bürgermeisters/Bürgermeisterin zu wählen. Dieser/diese wird seither jährlich neu gewählt und vertritt die Interessen und Bedürfnisse unserer Kinder innerhalb und außerhalb unserer KiTa. Zu dem Kinder-Bürgermeister/Bürgermeisterin werden aus jeder Gruppe noch ein/e Ortsvorsteher/in gewählt. Aus diesen von den Kindern demokratisch gewählten Vertretern/innen setzt sich nun unser Kinder-Bürgermeister-Team zusammen.

Denn Kinder haben nicht nur das Recht gehört zu werden, sondern vielmehr dürfen sie an allem, was sie betrifft „teilhaben / partizipieren“. Sie werden selbst zu „Mitarbeitern“ in ihren Belangen. Partizipation bedeutet: das Kind mit seiner ganzen Persönlichkeit in die Mitte der pädagogischen Arbeit zu stellen. Um allen Kindern immer wieder die Gelegenheit zu bieten seine Belange und Interessen kundzutun, gibt es neben persönlichen Gesprächen und den Treffen im Kreis noch den Blubberkasten und die Kindersprechstunde. In den Blubberkasten, der im Flur für alle frei zugänglich aushängt, können Anliegen oder Beschwerden in Bild- oder Schriftform eingeworfen werden.

Diese werden dann in der wöchentlichen Kindersprechstunde erörtert. Die Kindersprechstunde wird vom Kinder-Bürgermeisterteam einberufen. Hierzu wird in den Gruppen eingeladen und die Kinder, die möchten dürfen teilnehmen. Das Ergebnis, aber auch Anliegen über die im großen Kreis abgestimmt werden soll, werden mit in die nächste Kinderkonferenz oder aber auch ins Team der Mitarbeiter mitgenommen und bei Bedarf an die entsprechenden externen Gremien weitergeleitet. Das Protokoll wird im Flur an der Pinnwand für Kinder und Eltern in Bild und Schriftform ausgehängt.

Grundlage für Partizipation ist, dass die Kinder über alles was sie betrifft altersentsprechend informiert werden und sich darüber austauschen können. Sie dürfen sich eine Meinung dazu bilden und diese frei äußern. Sie bringen Lösungsvorschläge ein und werden, soweit wie möglich in die Umsetzung mit einbezogen. Hierbei orientieren wir uns stets an unseren christlichen Werten und einem Menschenbild von gegenseitiger Anerkennung.

Im Miteinander erfahren die Kinder Grenzen, Pflichten und Rechte und lernen damit umzugehen. Sie entwickeln Toleranz, Gemeinschaftsfähigkeit, Eigenverantwortlichkeit und Verantwortung für andere zu übernehmen und ihren Platz in der Gemeinschaft zu finden. Sie bekommen ein Gespür von demokratischer, politischer Bildung.

Unsere Aufgabe als pädagogische Fachkräfte besteht darin, die Kinder hierbei zu begleiten und sie zu unterstützen, ihnen genügend Zeit, Raum und Material zur Verfügung zu stellen, Kontakte zu externen Stellen zu knüpfen und ihnen bei allem emotionale Sicherheit und Rückhalt zu bieten.

Waldtag

Kinder für den Wald – Bürgerinitiative „Wir für den Wald“ lud Kinder in den Wald ein

Den Wald zu entdecken ist für Kinder immer etwas Spannendes. Die Bürgerinitiative „Wir für den Wald“ lud daher zwei Grundschulklassen der Grundschule Bliesen und die Vorschüler der kath. Kita Heilige Familie Winterbach in den Winterbacher Mecherswald zu einem Waldtag ein.

Der Waldtag fand vor der Coronavirus bedingten Schulschließung Anfang März statt.

Unter dem Motto „Wir entdecken den Wald und sehen, wo und wer im Wald Unterschlupf finden kann“, wurden an geeigneten Stellen Tierhecken aufgeschichtet, die

zahlreichen Tieren wie z. B. Lurchen und Molchen, Unterschlupf bieten können. Darüber hinaus konnten die Kinder an den Buchen und Eichen des Waldes selbst Unterschlupfmöglichkeiten für Tiere wie Baumhöhlen etc. entdecken. Sie lernten den Unterschied zwischen Buchen und Eichen kennen und konnten mithelfen bzw. dabei sein, wenn Nistkästen für Vögel in Zusammenarbeit mit dem Rassengeflügelzuchtverein Winterbach an die Bäume gehängt wurden.

Die Kinder hatten bei schönen Frühlingstemperaturen einen erlebnisreichen Tag und konnten viele Idee mitnehmen für die Umsetzung im Kindergartengelände.

Dede Mazietele besucht unsere Kita

Dede Mazietele in der kath. Kita Hl. Fam. Winterbach mit dem Projekt

“ Wir sind in Bewegung“-Musik-Rhythmik-Tanzen und Trommeln und Fantasieren

Im Jahr 2015 startete Dede Mazietele das Projekt „Wir sind in Bewegung“ mit Musik-Rhythmik-Tanzen und Trommeln in der kath. Kindertageseinrichtung Hl. Fam. Winterbach. Dieses Projekt wurde vom Landkreis St. Wendel und der heutigen Bank 1 Saar gesponsert. So kamen bisher viele Kindertageseinrichtung in den Genuss, sein Projekt umsetzen zu können. Was in Winterbach, seinem Heimatort begann, endet im Jahr 2019 nun auch in dieser Einrichtung und auch im Landkreis St. Wendel.

Eigens für unsere Kindertageseinrichtung hat er das Lied “ Wir sind in Bewegung….. “ anlässlich der Auszeichnung als „Anerkannter Bewegungskindergarten Saar“ im Jahr 2011 komponiert. Dieses Bewegungslied und weitere Eigenkompositionen von Dede sind auf einer CD festgehalten und heute nicht mehr aus dem Kindergartenalltag wegzudenken. Begeistert und mit viel Emotionen, Gesang und Tanz waren die Kinder auch dieses mal wieder dabei. In mehreren kleinen Einheiten trommelten, tanzen und sangen sie zusammen mit Dede. Jedes Kind erhielt am Ende des Morgens eine CD, damit auch zu Hause kräftigt gesungen, getanzt und getrommelt werden kann.

Sogar die kleinsten Krippenkinder trommelten, stampften und klatschten mit und wollten gar nicht mehr aufhören. Dede Mazietele ist aus ganzem Herzen Künstler und kann mit seinem Talent und seiner Gabe über die Grenzen hinweg Menschen begeistern.

Ganz nach seinem Motto: „Hakuna-Matata - Wir sind alle Freunde“ gibt er durch seinen Frohsinn diese klare Botschaft weiter.

Brandschutzerziehung

Brandschutzerziehung in der kath. Kita Hl. Familie Winterbach

Im November fand bei der Freiwilligen Feuerwehr Winterbach unter Leitung von Löschbezirksführer Heinz-Jürgen Greff und dem stellvertretenden Wehrführer der Gemeinde Freisen Friedhelm Rein die Brandschutzerziehung des Kindergartenteams des „Anerkannten Bewegungskindergarten Saar“ statt.

Bereits im Mai wurden im Abendteam die Theorie aufgefrischt und nun folgte der zweite Teil.

Dabei konnte das Team erproben, wie im Ernstfall die Feuerlöscher zu handhaben sind, was zu tun ist bei einem Fettbrand usw..

Seit Jahren besteht zwischen der Feuerwehr und der Kita eine enge Zusammenarbeit.  So findet ca 1x im Jahr die Brandschutzerziehung mit den angehenden Vorschulkindern statt.

Auch für die Mitarbeiter ist es eine wertvolle Erfahrung die theoretischen Kenntnisse mit der Praxis umzusetzen.

Projekt Gesunde Kinder- gesunde Kita

„Gesunde Kita“- gelungene Kooperation mit dem Tennisclub Winterbach

Seit einigen Jahren kooperieren der TC Winterbach und unsere Kindertageseinrichtung miteinander.

In einem Projekt über sechs Monate fand ein zusätzliches Bewegungsangebot für die Kindergartenkinder statt. Um den unter gesundheitlichen Aspekten der Vorbeugung von Bewegungsmangel, Übergewicht und den Einfluss auf die physische, psychische und soziale kindliche Entwicklung entgegenzuwirken, wurden Bewegungsmaterialien gemeinsam angeschafft und in die Bewegungsstunden integriert.

Durch den Einsatz unterschiedlichster Materialien und Übungsaufgaben, wurde den Kindern ein breites Angebotsspektrum ermöglicht, um Freude an Bewegung auch nachhaltig zu sichern. Neben Angebote in der Einrichtung, fanden auch Angebote auf dem Tennisplatz statt. Die Kinder sollten sich eingeladen und ermutigt fühlen, regelmäßig Sport zu treiben. Die Kooperation wurde genutzt, den jeweiligen pädagogischen und gesellschaftspolitischen Auftrag, sowohl des Tennisclubs als auch der Kindertageseinrichtung zu erfüllen.

Durch die Zusammenarbeit der Kita und dem Tennisclub sollen auch langfristige, nachhaltige Ziele realisiert werden. Die Kinder haben die Möglichkeit, einen Bezug zum Verein zu entwickeln und sich den regelmäßigen Angeboten zu widmen. Teamgeist und faires Miteinander wurden gefördert. Zusammen mit dem Programm „Kids in Bewegung“, wurde den Kindern ein ergänzendes Bewegungsangebot ermöglicht. Das Gremium, welches das Projekt betreute, bestehend aus Mitarbeitern der Kita, dem Förderverein, dem TC Winterbach (inkl. Trainer) planten gemeinsam die Angebote und waren für die Durchführung des Projektes verantwortlich.

Auch nach Projektende wird die Zusammenarbeit zwischen Kita und TC Winterbach weitergeführt werden. Durch die finanzielle Unterstützung des Projektes „Gesunde Kita – gute Kita“ und der damit verbundenen Bereitstellung von Übungsleitern sowie vielfältigem Übungs- und Sportmaterial, konnten und können den Kindern ein optimales Angebot präsentiert und somit Gesundheit gefördert werden.

 

 

Naturschutzpreis

Mehr als 160 Einrichtungen aus dem Saarland und Rheinland-Pfalz waren dem Aufruf zur Teilnahme am MÖBEL MARTIN Naturschutzpreis 2019 gefolgt und hatten der Fach-Jury in Bild und Text ihre Projektideen zum Thema „Natur schon für die Kleinsten begreifbar machen“ vorgestellt. 

20 Kindertageseinrichtungen wurden am 23.10.2019 ausgezeichnet, darunter fünf Einrichtungen der kath. KiTa gGmbH Saarland. Die kath. Kindertageseinrichtung Hl. Fam. Winterbach erhielt als einzige Vertreterin des Landkreises einen Preis von 500;00€.

Seit vielen Jahren arbeitet wir die mit ortsansässigen Vereinen wie dem Obst und Gartenbau- und dem Rassengeflügelzuchtverein „Phönix, in unterschiedlichen Projekten zusammen. Dabei wurden zahlreiche Ziersträucher angepflanzt, ein Hochbeet angelegt sowie der Brutvorgang vom „Ei zum Küken dokumentiert. Seit vier Jahren findet in der Einrichtung mit den angehenden Schulkindern das Projekt „Kräuterkunde“ statt. In einem Pilotprojekt finanziert durch den Landrat Udo Recktenwald und dem Ortsvorsteher von Winterbach lief das Projekt zwei Jahre lang, bevor es danach durch den Förderverein des kath. Kindergarten Hl. Fam. Winterbach weiter finanziert und geleitet wurde. Die beiden Kräuterfeen Jessica Theobald (Hobbyimkerin) und Laura Schorr (Apothekerin) betreuen das Projekt zusammen mit einer Erzieherin der Kita. In anschaulicher Weise wird den Kindern die Natur nähergebracht. So entstehen in vielen kleinen Einheiten die Zubereitung eines Spitzwegerichthustensaftes, eine Nasensalbe, ein Duftpotpourri sowie viele Smoothie. Die Kinder erleben wie vielseitig die Natur und wie wichtig sie gerade in der heutigen Zeit ist. Dieses Projekt wird nun fest in den täglichen Alltag integriert und trägt somit einen wichtigen Beitrag zur Nachhaltigkeit bei. Das Wissen und die Nutzung von den Kräutern ermöglicht es bereits im Vorschulalter den achtsamen Umgang mit der Natur und ihre Wirkungsweise zu veranschaulichen.

Das Preisgeld wird in das Anpflanzen weitere Bäume auf dem Außengelände investiert sowie in die Anschaffung eines Dörrautomaten.

Gesundheitspreis 2018

3. Platz beim Gesundheitspreis

Am 09.03.2019 erzielte unsere Einrichtung im Rahmen der Gesundheitsgala den 3. Platz in der Sparte „Gesund Aufwachsen“.

Bewegungserziehung ist ein wichtiger Bestandteil innerhalb der Kindertageseinrichtung. Das pädagogische Angebot des Kindergartens mit halboffenen Gruppen bietet den Kindern viel Freiraum sich innerhalb der Einrichtung nach Herzenslust und festgesetzten Regeln zu bewegen.

Wir regen die Kinder dazu an, sich möglichst vielseitig zu bewegen und schaffen dafür die Rahmenbedingungen, die die motorische Geschicklichkeit fördern. Das großzügige, landschaftlich abwechslungsreiche, naturnahe Außengelände kommt dem Bewegungsdrang der Kinder entgegen und ist eine Herausforderung für das einzelne Kind seine Fähigkeiten auszuprobieren.

Neben dem Bereich der Bewegungserziehung ist die Gesundheitserziehung ein weiterer Schwerpunkt.

Unserer Einrichtung ist an einer stetigen Weiterentwicklung im Bereich Bewegung und Gesundheit sehr gelegen. Daher haben wir unsere Angebote erweitert. Neben dem täglichen Frühstücksbüffet, den Back- und Kochnachmittagen und dem Bepflanzen unseres Hochbeetes, möchten wir den Grundgedanken „den Erhalt der Schöpfung“ mehr mit einbeziehen. Innerhalb unserer Kindergartenarbeit haben wir die 4 Elemente von Sebastian Kneipp in unterschiedlicher Art und Weise bereits umgesetzt und das 5. Element „Pflanzen“ intensiver in den Fokus genommen.

Durch das Kennenlernen der Kräuter in der Natur und die Verwendung dieser, möchten wir die Kinder und Eltern sensibilisieren mit Gottes Schöpfung achtsam umzugehen. Gleichzeitig aber auch die Wirkungsweise der Naturprodukte und ihre Anwendungen kennenzulernen und einsetzen zu können.

Hierbei konnten wir zwei Jahre durch Sponsoring eine Heilpraktikerin und Kräuterexpertin aus dem Ort gewinnen, die den Kindern kindgerecht und anschaulich die Pflanzen und Wirkungsweise nähergebracht hat. Seit zwei Jahren wird dieses Projekt durch den Förderverein weiterfinanziert und durch zwei Mitglieder des Vorstandes (eine Apothekerin und Kräuterkundlerin) begleitet. Unser Ziel ist es, langfristig den Kindern eine wertschätzende Haltung der Natur zu vermitteln.

Mehrgenerationenmittagessen

Seit Dezember 2018 bieten wir in unserer Einrichtung einmal im Monat ein Mehrgenerationenmittagessen an. Dabei steht für uns im Mittelpunkt die Zusammenkunft von Jung und Alt zu fördern und Raum und Zeit für den geselligen Austausch untereinander zu schaffen.

Wir groß das Interesse in unserer Pfarrgemeinde ist, zeigen uns die Anmeldezahlen an den jeweiligen Terminen. Ein Personenkreis zwischen 30 und 40 Personen können wir jeweils verbuchen, dazu kommen noch eine Anzahl von 12-15 Kindergartenkinder, die am Mittagessen mit der älteren Generation teilnehmen.

Im März 2019 stand das Mehrgenerationenmittagessen unter dem Titel „Die Hochzeit zu Kana“ an.

Eine Kollegin stellte den Erwachsenen unser Erzähltheater das Kamishibai mit der religiösen Geschichte die Hochzeit zu Kana vor. Im Anschluss kamen alle anwesenden Kindergartenkinder hinzu und mit Frühlingsliedern und einer Zeremonie, feierten wir alle gemeinsam „Hochzeit“.

Anlass war das Gelöbnis unserer Kinderbürgermeisterin und des Kinderbürgermeisters zu einem Freundschaftsbund.

Bei anschließendem Kaffee und Kuchen klang der wunderschöne Nachmittag aus.

Brief an die Besucher des Mehrgenerationenessens der Kita Heilige Familie, Winterbach
Religiöse Erziehung im Kindergarten

Osterzeit im Kindergarten

Heute ist Aschermittwoch, so erzählt uns ein Kind. Doch was ist das? Fasching ist nun vorbei und bald schon ist Ostern wissen die Anderen zu berichten. Selbst die Kinder wissen schon, dass alles Mal vorbei geht. Doch dann kann wieder etwas Neues beginnen. Sogar unser Leben ist einmal vorbei und dann kommen wir in den Himmel zum lieben Gott. An unseren Zimmerkreuzen in der Kita finden wir die alten  Palmzweige. Mit denen haben wir letztes Jahr an Palmsonntag Jesus in unserer Mitte begrüßt. Auch sie sind vergangen – vertrocknet. Diese werden nun verbrannt und zur Asche kommt etwas Weihwasser. Jeder darf sich nun ein Aschen-kreuz auf die Stirn zeichnen lassen. Anschließend gehen wir noch der Frage nach, was es mit der Zeit bis Ostern – der Fastenzeit - auf sich hat. Dazu überlegen wir zunächst, was Gott jedem einzelnen von uns geschenkt hat und was uns davon wichtig ist. „Meine Mama und mein Papa und Ich und unser Haus, mein Baumhaus und Gott“ sprudelt es nur so heraus. Mit Legematerial (RPP) stellen die Kinder dies alles auf Tüchern dar. Doch haben wir in unserem Leben wirklich Zeit und Platz für Gott? Fastenzeit: mal genauer hinschauen wie ist das bei mir? Was könnte ich anders machen, um mehr Zeit für Gott, meine Freunde, meine Familie und auch für mich zu haben oder um anderen zu helfen. Fasten: verzichten, dass ich und andere mehr vom Leben haben.

Brief des Papstes
Crowdfunding-Projekte
Firmung
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Wallfahrtswoche 2022
Wallfahrtswoche 2022
Taufe
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Erstkommunion
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Kinderkirche
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Ehrenamt

Zentralbüro / Dienstsitz des Pfarrers

Pfarrbüro an der Basilika in St. Wendel

Fruchtmarkt 19
66606 St. Wendel

Telefon: 06851/93 97 00
Fax: 06851/93 97 019

E-Mail: Pfarramt@pg-wnd.de

Sekretärinnen: Rita Schröder, Gabi Marx, Cornelia Kreuz und Marina Bechtel

Öffnungszeiten Zentralbüro

Montag, Dienstag, Donnerstag und Freitag:
9.00 – 12.00 Uhr und 14.00 - 16.30 Uhr

Mittwoch:
ganztägig geschlossen