Sonnenaufgangs-Stern- Wanderung am 15. August 2018

Sonnenaufgangs-Stern-Wanderung –Neue Wege gehen-

 Am Mittwoch, 15. August an Maria Himmelfahrtstag frühmorgens bieten wir eine Sternwanderung zur Straße der Skulpturen (Bildhauersymposium) am Ortseingang von Baltersweiler an.

„Abmarsch“ ist bereits um 5 Uhr in

  • Bliesen ab dem Parkplatz an der Reithalle
  • Alsfassen ab der St. Annenkirche
  • Wendel ab der Wendalinusbasilika

Die St. Wendler Gruppe holt die von Urweiler an der St. Marienkirche um 5.15 Uhr ab.

 Am Treffpunkt beginnt um etwa 6.15 Uhr, zum Sonnenaufgang , am „großen Fuß“ ein Gottesdienst unter freiem Himmel, gefolgt von einem gemeinsamen Frühstück.

Da wir nicht abschätzen können, wie viele Leute wirklich mitgehen, bitten wir darum, daß jeder sein Frühstück selbst mitbringt. Getränke werden wir vor Ort anbieten, Kaffee und Tee sind frei.

Wir freuen uns auf viele Mitwanderer, die uns begleiten möchten, denn Morgenstund hat Gold im Mund…

 Anne Keßler, Efi Hausmann, Anne Geiger

Pilgerwanderung vom 4.-6. Mai mit den Perlen des Lebens von Trier nach Saarburg

 Am Freitag trafen wir 7 Saarländerinnen - mit dem Bus durch den Hochwald kommend - in Trier die 4 Eifelaner, die mit der Eisenbahn aus Mechernich angereist waren. Im Kreuzgang des Trierer Doms teilten Margret Thome und ich wir die Pilgerhefte und die „Perlen des Lebens“ aus. Bei der aus 18 Perlen bestehenden Kette, die vom schwedischen Bischof Martin Lönnebo gestaltet worden war, hat jede Perle eine Bedeutung, steht für eine Lebensfrage, einen Gedanken oder ein Gebet.

Nach unserer ersten Meditation zur Taufperle und dem 1. Lied „Zeige uns den Weg“ wanderten wir vom Dom aus in Richtung Maria Hof gut zwei Kilometer lang den Berg hinauf. „Fast wie der Gang nach Kanossa“, merkte eine Pilgerin an. Der Weg schien keine Ende zu nehmen.

Für sechs Teilnehmer war es das erste Mal, mit Rucksäcken drei Tage am Stück unterwegs zu sein. Über Feld- und Waldwege und Impulsen rund um die Perlen erreichten wir schon bald das Landhaus Euchariusberg in Obermennig, unsere erste Übernachtung.

Nicht nur die erwanderten Kilometer am Tag, auch die gemeinsam verbrachten Abende stärken das Wir-Gefühl. Damit wächst die Gruppe immer mehr zusammen.

Nach dem Morgenlob mitten im Weinberg mit Blick auf gelbe Rapsfelder schritten wir in Richtung Ayl. Mitten in Oberemmel machten wir auf dem Dorfplatz zur Verwunderung mancher Anwohner unser Picknick. Munter ging es mit Gesang und Meditation rund um unsere Perlenbänder durch die Weinberge nach Ayl. Bei den sonnigen Temperaturen waren wir alle froh, als wir im Gästehaus ankamen. Es „zischte“, als wir unseren Durst stillten - die Rucksäcke waren ganz schön schwer geworden. Nach dem Abendessen schlossen wir den Tag mit dem Abendlob.

Auch am letzten Tag wurden wir von der Sonne verwöhnt. Unser Morgenlob beteten wir vor der Kirche in Ayl, dann stiegen wir den steilen Weinberg hinauf. Im Tal sahen wir die Saar und rechterhand die Weinberge und das bei wolkenlosem blauen Himmel…

Unser Ziel - Saarburg - rückte immer näher. Unterwegs pflückten wir Blumen, um unser selbst gebundenes Kreuz aus Weinreben zu schmücken.

Am frühen Mittag kamen wir schnaufend in der ev. Kirche oben auf der Burg an, wo wir von der evangelischen Laienpredigerin Alexandra Lossejw begrüßt wurden. Sie feierte mit uns die Abschlussandacht. Alle waren wir stolz und glücklich, wohlbehalten und unversehrt - bis auf ein paar Blasen - an unserem Ziel angekommen zu sein.

Am Bahnhof trennten sich dann unsere Wege wieder, was uns nach den drei gemeinsam erwanderten Tagen sehr traurig stimmte.

Eine Teilnehmerin gab uns mit auf den Weg:

Die Gespräche untereinander haben sehr gut getan und uns gezeigt, wie einfach es ist, mit so unterschiedlichen Menschen auskommen zu können. Das wünsche ich der ganzen Welt.

 

Anne Geiger & Margret Thome

 

 

 

 

 

 

 

 

Fastenwanderung am Palmsamstag

Nach dem 1.sten Pilgersegen

 

 

Das Thema unserer Wanderung hieß „Pilgern und Fasten“, denn beides hat mehr miteinander zu tun, als man glauben mag.

Die Pilgerinnen kamen nicht nur aus allen Pfarrgemeinden, sondern auch den umliegenden Orten und eine Frau gar aus Lebach. Nach dem Pilgersegen, den uns Pastor Leist um 10 Uhr im Dom spendete, startete unsere gut 25 Frauen starke Gruppe bei strahlendem Sonnenschein durch das Wendelstal in Richtung Missionshaus, wo wir an der Grotte unsere erste Station machten.

Dort stimmten wir uns ein mit dem Lied „Einfach sein!“. Überraschend stieß der Grottenpater des Missionshauses zu uns und erteilte uns einen zweiten Pilgersegen - jetzt konnte wirklich nichts mehr passieren.

Auf dem Weg gab es immer wieder Impulse rund ums Thema in Form von Anregungen, Hinweisen und besinnlichen Texten. Über den Panoramaweg, wo man einen tollen Blick auf St. Wendel unten im Tal hat, bogen wir am Gipfelkreuz links ab, überquerten die Werschweilerstrasse und zogen durch den Wald in Richtung Billerborner Hof, wo wir ein gutes Stück vorher unter einem der Windräder eine kleine Pause einlegten. Für die Teilnehmer unerwartet kam plötzlich wie die wilde Jagd Annes Ehemann Roland mit seinem Auto angebraust und versorgte uns mit Kaffee, Tee und Kranzkuchen, denn Fasten heißt fasten, nicht hungern. Während unserer Pause banden zwei Teilnehmerinnen mit flinker und sachkundiger Hand einen Strauß aus Palmzweigen und bunten Bändern zusammen. Nach der Stärkung setzten wir unsere Wanderung fort. Das Lied „Schweige und höre“ stimmte uns auf den folgenden Kilometer ein, den wir schweigend und der Natur zuhörend zurücklegten.

Wir passierten die beiden Höfe und hinter dem Krankenhaus die Straße von Werschweiler nach St. Wendel. Am Sportzentrum stiegen wir hinab ins Bosenbachtal und suchten unseren Weg in Richtung St. Innenstadt. Unseren Palmbusch legten wir im Pfarrgarten dem hl. Wendelin zu Füßen, und dort - quasi am Ausgangspunkt - ging unsere Fastenwanderung auch zu Ende. Eine Pilgerin sagte „Wenn ich in einer Gruppe gehe, empfinde ich keine Müdigkeit, und die Lieder und die Impulse lassen die Füße fast von alleine laufen.“

Alles in allem war das ein überaus gelungener Tag!

Anne Kessler & Anne Geiger

Fastenwanderung am 24. März 2018 um 10 Uhr

FastenWandern & Entspannen

 

Am Samstag, 24. März, in der Fastenzeit, führen wir eine meditative Fastenwanderung rund um St. Wendel durch.

Sie beginnt um 10 Uhr morgens in der Wendalinusbasilika mit dem Pilgersegen.

Die Wanderung, die 12 bis 14 Kilometer lang sein wird, führt uns über den Wendelinuspilgerweg, aber auch durch Wald und Wiesen; deshalb empfehlen wir wetterfeste Kleidung und feste Schuhe sowie Verpflegung und Getränke.

Mit Impulsen rund ums Thema „Fasten “ werden wir immer wieder mal eine kleine Pause einlegen.

   Fasten – erfrischt die Seele.

Wandern – stärkt den Körper.

Entspannung – regt den Geist an.

 

Gönnen Sie sich diese persönliche „kleine Auszeit“,

und machen Sie sich mit uns auf den Weg!

Anne Geiger           und          Anne Kessler

Zertifizierte Pilgerbegleiterinnen

 

Meditative Pilgerwanderung am 28.Oktober

Vom Wendelinusdom, zur Wendelinuskapelle , dann zur Wendelinushöhle

Los ging es am Samstag morgen um 11.15 Uhr mit dem Pilgersegen im Dom, den Diakon Andreas Cuzlak uns spendete. Aus allen Pfarrgemeinden kamen die Pilger und Pilgerinnen, aber auch aus den umliegenden Orten und von weit her, sogar aus Maulbronn und Pforzheim.

So starteten wir mit einer wirklich großen Gruppe mit in Richtung Wendlinuskapelle, wo wir in der unsere erste Station machten. Impulse rund um das Thema „ Wendelinus- der Hirte, Leben in der Natur und in der Stille - damit setzten wir uns an vier Stationen auseinander. Unser Weg führte uns über Urweiler, wo wir an der Urweiler Kirche eine kurze Station machten. Hier gab es eine kleine Geschichte, die „Erbsenzähler-Geschichte, wir teilten Erbsen dazu aus und so konnte jede/r  diesen Impuls für sich selbst umsetzen.

Weiter ging es nun über Feldwege zur Dörrwiesmühle, durch die Semmlersch Heck, hier gingen wir allerdings schweigend, dazu hatten wir „Impuls Sätze“ an Bäume gehängt - dies regte zum Nachdenken an.

So kamen wir am Sportplatz in Baltersweiler an, wo wir eine späte Mittagspause einlegten. Nachdem wir nun gestärkt waren, ging es quer durch Baltersweiler in Richtung „Grauer Dorn“  einen steilen Berg hinauf zur Wendelinushöhle. Nur drei von den ca. vierzig Pilger/innen kannten diese Höhle;  die Höhle war komplett mit Kerzen dekoriert, das war wirklich ein Highlight.

Nach der Legende soll durch diese Höhle der Hlg. Wendelin auf wunderbare Weise mit der von ihm gehüteten Schafherde in kürzester Zeit zum Hofe seines Herrn im mehrere Kilometer entfernten Tholey gelangt sein.

Unten mitten im Wald  hatten Roland Geiger und Mechthild Spengler, Kaffee, Tee und fast noch warmen Apfelkuchen aufgebaut, so dass wir nach einer kurzen, aber wohltuenden Pause in Richtung Wolkenstein weitergehen konnten. Am Wolkenstein fand unser letzter Impuls „Natur“ statt, wir versuchten einen Kreis zu bilden, was mit so vielen Pilgerndoch mehr ein Dreieck wurde:-)
Unser Kreuz, das wir mittlerweile aus Zweigen gebunden hatten, wurde mit  Blumen und Blättern verziert, die wir unterwegs am Wegesrand fanden.

  Danach ging es zur Bahntrasse in Richtung St. Wendel, über den Bahnübergang, ging es dann wieder - den Wendelsdom immer vor Augen - in Richtung St. Innenstadt, wo wir im Pfarrgarten beim Hl. Wendlelin unseren  Abschluss machten und unser Pilgerkreuz ablegten. Mit dem Lied - Möge die Strassen uns zusammenführen- gingen wir auseinander, in der Hoffnung, das wir uns bei der nächsten Pilgerwanderung vielleicht nochmal sehen werden.

Eine Pilgerin sagte, wenn man in einer Gruppe geht, merkt man gar keine Müdigkeit, und die Pausen mit Liedern und den Impulsen, lassen die Füße fast von alleine laufen.

Alles in allem war das ein gelungener Tag, der noch lange nachwirkte.

Anne Geiger und Anne Kessler

Moselcamino Teil 1

Unsere Pilgergruppe vor dem Dom

Auf dem Moselcamino -Teil 1

Der Moselcamino von Koblenz nach Trier ist 180 km lang. Das Problem ist nicht die Strecke, sondern die Höhenmeter.

In diesem Jahr planten Margret Thome und ich eine meditative Pilgerwanderung entlang des Moselcaminos von Treis-Karden nach Zell. 40 km in 3 Tagen..

Beim Vortreffen stellten wir die Strecke vor, damit sich die 15 Teilnehmerinnen vorbereiten konnten - mental und konditionell. Am 14. Juli erhielten wir von Pastor Leist den Pilgersegen und und fuhren mit der Bahn nach Treis-Karden, wo unsere vollgepackte Gruppe große Aufmerksamkeit erregte. Eine Bäckersfrau schenkte uns einen großen Kräuterkringel.

Die 1. Etappe (9,5 km) führte ins Kloster Engelport. Schon bald kam die erste Steigung. 2,5 km den Berg hinauf - steigender Puls, hörbares Schweigen - der Atem wird fürs Keuchen benötigt. Spätnachmittags trafen wir im Kloster Engelport ein. Das Abendessen nahmen wir im Speisesaal an einem schön gedeckten Tisch ein, und mit dem Abendlob schlossen wir im Klosterkeller den Tag ab.

Daß ein „Kanonikus“ nichts mit Feuerwaffen zu tun hat, erfuhren wir am nächsten Morgen vom Kanonikus de Poncherra, der uns mit dem Pilgersegen verabschiedete - der Priester ist für die Gästebetreuung zuständig. In den Pausen, aber auch entlang des Wegs widmeten wir uns unserem spirituellen Thema: „Das Leben hat täglich Geburtstag“. Der 1. Teil der 20 km des 2. Tages führte uns durch Wald und Feld nach Beilstein. Dort füllten wir unsere Trinkbeutel auf, weil es für die restlichen 11 km nach Bullay es keine Einkehrmöglichkeit mehr gab. Nach einem Stück Landstraße ging es steil bergauf nach Grenderich, was manchen Schweißtropfen kostete. Aber wo es raufgeht, geht’s auch wieder runter, und am späten Nachmittag „winkte“ unser Etappenziel“ in Bullay, und da liefen die Füße wie von selbst. Das Abendessen nahmen wir in einer Straußenwirtschaft ein, und das Abendlob beteten wir direkt an der Mosel im Kerzenschein.

Der 3. Tag begann mit Nieselregen, der sofort aufhörte, als wir uns wetterfest gemacht hatten. Trockenen Fußes zogen wir entlang der Mosel nach Zell, wo wir im Weingut des Eheppars Bremm in Zell einen Imbiß ein- und an einer Weinprobe teilnahmen. In der Kirche oben auf dem Marienberg feierten wir den Abschluß unserer Wanderung.

Drei Tage voller Erlebnisse, gelebte Gemeinschaft mit Gleichgesinnten, mit jedem Schritt den Alltag hinter sich lassen. Der Teil 2 folgt nächstes Jahr.

Am 5. September werden Margret und ich bei der Kolpingfamilie über unsere geführten Pilgerwanderungen in Deutschland mit einem Bildervortrag berichten. –

Warum in die Ferne schweifen – Pilgern kann  man überall.

Fastenwanderung – Sechs-Pfarreien-Wallfahrt

Los ging es am 25. März um 10 Uhr mit dem Pilgersegen im Dom, den Pastor Klaus Leist uns spendete. Aus allen Pfarrgemeinden kamen die Pilger und Pilgerinnen, aber auch uns den umliegenden Orten. So starteten wir mit einer großen Gruppe bei strahlendem Sonnenschein in Richtung Urweiler, wo wir in der Kirche unsere erste Station machten. Impulse rund um das Thema „ Fasten“: Fasten mit den Augen, mit den Füssen, mit dem Mund - damit setzten wir an vier Stationen auseinander. Unser Weg führte uns am Judenfriedhof vorbei hinauf zum Bildhauersymposion vor Baltersweiler, wo wir eine Vesper einlegten. Dort hatten Roland Geiger und Mechthild Spengler Getränke und Kranzkuchen aufgebaut, so dass wir nach einer kurzen Pause in Richtung Göckelmühle weitergehen konnten. Von dort folgten wir dem Weg parallel zur alten Bahntrasse in Richtung Bliesen und bogen dann nach links zum Wallesweilerhof ab. An der Annenkapellet läuteten wir beim Einzug zaghaft die Glocken. Es wurde recht eng in der Kapelle, aber irgendwie fanden wir alle Platz. 

Durch den Wendalinuspark ging es dann wieder - den Wendelsdom immer vor Augen - in Richtung St. Innenstadt, wo wir im Pfarrgarten unseren Abschluss machten. Eine Pilgerin sagte, wenn man in einer Gruppe geht, merkt man gar keine Müdigkeit, und die Pausen mit Liedern und den Impulsen, lassen die Füße fast von alleine laufen.

Alles in allem war das ein gelungener Tag, der noch lange nachwirkte.

Anne Geiger