Meditative Wanderung im Advent am Samstag, 12. Dezember 2020

 Am Samstag, 12. Dezember, bieten wir eine ökumensiche, meditative Wanderung für jung und alt an - mit adventlichen Impulsen unter dem Motto "dem Licht entgegen!".

 Unser Weg führt uns über den Panoramaweg und über Feldwege rund um das Missionshaus. Unterwegs nutzen wir einzelne Stationen nutzen für meditative Impulse.

 Treffpunkt: Parkplatz vor dem Missionshaus

Zeit: 12.12.2020, 14 Uhr

Distanz: ca. 7 Kilometer

Dauer: gut zwei Stunden.

 

Die Wanderung findet bei jedem Wetter und unter Beachtung der dann gültigen Corona-Regeln statt.

 Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte direkt an mich => anne.geiger1966@gmail.com.

 Einfach mal raus, bevor uns die Decke auf den Kopf fällt.

 Wir freuen uns auf Sie!

Anne Geiger & Birgit Schubmehl

 

Die Kontaktdaten werden vor Ort aufgenommen, eine Liste liegt bereit!

Pilgerwanderung am 17.10. um 11.15 Uhr im Rahmen der Wallfahrtswoche

Meditative Pilgerwanderung im Rahmen der Wallfahrtswoche => Pilgern bewegt Füße und Seele!

Im Rahmen der Wallfahrtswoche bieten wir am Samstag, 18. Oktober, eine meditative Pilgerwanderung von knapp 13 Kilometern rund um St. Wendel an. Wir starten gemeinsam um 11.15 Uhr mit dem Pilgersegen im Dom!

Ein Teil der Wanderung wird uns über den Wen-delinuspilgerweg führen, aber auch durch Wald und Wiesen; deshalb empfehlen wir wetterfeste Kleidung und feste Schuhe, Verpflegung und Getränke. Mit Impulsen zum Thema „Wendelinus, der Hirte “ werden wir immer wieder kleine Pausen einlegen.

Denn wer pilgert,

=> geht heraus aus Pflichten und Zwängen des Alltages

=> ist bereit aufzubrechen

=> öffnet seinen Sinn nach innen und oben

=> geht auf Spurensuche und

=> konzentriert sich auf das Wesentliche.

Machen Sie sich mit uns auf den Weg, und gönnen Sie sich eine persönliche „kleine Auszeit“! Dazu laden wir Sie herzlich ein.

Ihre Pilgerbegleiterinnen Anne Geiger und Anne Kessler.

Carpe Diem - Pflücke den Tag

Sonnenaufgangssternwanderung an Mariä Himmelfahrt zum „Großen Fuß“ vor Baltersweiler

 

Zum dritten Mal war der Grosse Fuss vor Baltersweiler Ziel der Sonnenaufgangssternwanderung der Pfarreiengemeinschaft St. Wendel. Mittlerweile gibt es ein Team um Anne Geiger, das die Gruppen organisiert, die von sieben verschiedenen Startpunkten aus starten. Frühmorgens ging es per pedes in den Pfarreien St. Wendelin, St. Marien, St. Remigius, St. Willibord, Hl. Familie und  St. Anna los. In Namborn starteten die Fahrradfahrer knapp eine Viertelstunde später.

Da es um diese Zeit noch dunkel ist, traten die Fuss-Pilger ihren Weg  in die Morgendämmerung hinein mit Laternen und Fackeln an und stimmten sich unterwegs durch Impulse und sprechfreie „Zeiten der Stille“ ein.

Die Gruppe von St. Anna marschierte um Punkt 5 (Uhr) morgens quer durch den St. Wendeler Vorort Alsfassen über die ehemalige Trasse der Eisenbahn nach Tholey bis zur Blies, die auf einer Behelfsbrücke (für Schafe) überquert werden sollte. Ihre Tragfähigkeit stellte kein Problem dar, aber der Schafzaun war vorgestern noch nicht dagewesen. Sportlich ging es drüber weg oder drunter durch, und Pfarrer Leist reichte gern eine helfende Hand beim Überqueren des Baches. Die Wiese sollte schweigend durchquert werden, was der Schafherde nicht gefiel, die dort übernachtete. Im Morgennebel waren Pilgern und Schafe nur durch die Geräusche zu unterscheiden, aber beim Impuls am Wiesenrain war kein Laut zu vernehmen, nicht mal ab und an ein „Mäh“. Fast scheint es, meinte jemand, daß auch die Schafe zuhören.

Als sie beim Haus des Künstlers Leo Kornbrust aus dem Tal aufstiegen, sahen die Wanderer schon von weitem den Großen Fuss, den das Aufbauteam mit Fackeln und Laternen und Kräutersträußen geschmückt hatte, die nach der Messe gesegnet wurden. Aus allen Richtungen kamen die verschiedenen Gruppen heran, um die heilige Messe gemeinsam zu feiern, und manche Besucher waren auch mit ihren Autos gekommen. 90 Personen hatten sich angemeldet, über 80 Leute waren zusammen gekommen, und fast pünktlich konnte Pastor Leist mit der Messe beginnen. Franz-Josef Marx aus Urweiler stimmte mit seiner Trompete das erste Lied an, und da wegen Corona zur Zeit in Messen nicht gesungen wird, summten die Leute die Lieder mit. Das kam viel feierlicher rüber als ein Gesang. Pastor Leist ging in seiner Predigt auf das Tagesmotto „Carpe Diem“ ein; dazu erhielt jeder Teilnehmer ein Erinnerungsblatt. Gerade bei der Wandlung lugte die Sonne über den Berg, und alle hielten kurz inne und genossen den besonderen Moment. Nach der Messe wurde leckerer Blechkuchen und Kaffee gereicht. Viele nahmen das Angebot gerne an, bevor sich alle gestärkt auf den Heimweg machten.

Die Sonnenaufgangssternwanderung wird gerne angenommen und ist mittlerweile über die Pfarreiengemeinschaft St. Wendelin hinaus bekannt - sogar aus Völklingen kamen Besucher.

CARPE DIEM!

Orgateam

Anne & Roland Geiger, Anne Kessler, Elfi & Heinz Hausmann, Karin & Paul Allerchen,Inge & Gerold Hoffman, Margret & Ludger Schmitt, Ulla Gard

 

Sonnenaufgangs-Stern-Wanderung an Maria Himmelfahrt

Am Samstag, 15. August - Maria Himmelfahrt - frühmorgens führt die Pfarreiengemeinschaft St. Wendel wieder ihre jährliche Sternwanderung zur Straße der Skulpturen am Ortseingang von Baltersweiler durch.

 

Von 7 Orten aus machen sich die Pilger in geführten Gruppen zu Fuß auf den Weg.

 

ab 5 Uhr:

St. Anna-Alsfassen

St. Remigius-Bliesen

Hl. Familie-Winterbach

St. Wendelin-St. Wendel

 

ab 5.15 Uhr:

St. Willibrord-Baltersweiler

St. Marien-Urweiler

 

ab 5.30 Uhr mit dem Fahrrad:

St. Mariä Himmelfahrt-Namborn

 

Am Treffpunkt „großer Fuß“ beginnt gegen 6.15 Uhr ein Gottesdienst unter freiem Himmel, zelebriert durch Pastor Klaus Leist. Nach der Segnung der von den Besuchern mitgebrachten Kräutersträußchen wird zum gemeinsamen Frühstück bei Kaffee, Tee und Kuchen vor Ort eingeladen.

 

Aufgrund der Corona-Bestimmungen ist es zwingend erforderlich, daß sich alle Teilnehmer beim Pfarrbüro in St. Wendelin anmelden:

 telefonisch (06851-939-700 )

schriflich Pfarramt St. Wendel, Fruchtmarkt, 66606 St. Wendel

oder per Email (pfarramt@pg-St. Wendel.de).

 

Bitte geben Sie an, ob Sie per Auto, Fahrrad oder per pedes teilnehmen und ob Sie einen Klappstuhl mitbringen (der wird an den Treffpunkten per Auto abgeholt)

 Bitte beachten: Trotzdem der Gottesdienst im Freien stattfindet, ist es vorgeschrieben, einen Mund-Nasenschutz zu tragen und den erforderlichen Abstand von 1,50 m einzuhalten.

 Die Veranstaltung findet bei jedem Wetter statt (aber bevorzugt ohne Regen).

 

Wir freuen uns auf viele Mitwanderer, die uns begleiten

- gern auch mit Fackeln und Laternen!

 

Nimm Dir Zeit für die Stille am Morgen!

 

 

Ihr Sonnenaufgangs-Orga-Team

 

Pilgerwanderungen in 2020

Für dieses Jahr haben wir  folgende Termine für eintägige meditative Pilgerwanderungen rund um St. Wendel geplant:

  • 4. April Palmsamstag Frühlingsfastenwanderung ca. 13- 14 km
  • 15. August - Sonnenaufgangs-STERN-Wanderung mit anschliessender Messe im Freien
  • 24. Oktober Pilgerwanderung im Rahmen der Wallfahrtswoche

Genauere Infos zu den Pilgerwanwderungen werden frühzeitig im Pfarrbrief und Zeitungen veröffentlicht, so haben Sie die Möglichkeit sich die o.g. Termine vorzumerken.

Wir freuen uns jetzt schon auf SIE!

Der Weg beginnt immer mit dem ersten Schritt!

Falls Sie Fragen haben, wenden Sie sich gerne an mich:

Anne Geiger

Zertifizierte Pilgerbegleiterin

Sie erreichen mich unter der Mailadresse:

Anne.Geiger1966@gmail.com

Buen Camino:-)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Drei Tage auf dem Moselcamino von Salmtal nach Trier

Vorm Warsberger Hof in Trier

Wenn einer eine Reise tut, dann kann er viel erzählen

Unsere Wanderung begann donnerstags am Bahnhof in Salmtal - 6 Saarländer und 3 Pilger aus der Eifel. Bei einem Kaffee in der Bahnhofsbäckerei machten wir uns bekannt. Die Gruppe bestand aus erfahrenen Pilgern, und unsere Rucksäcke waren bewusst leicht gepackt.. Der Himmel war wolkenverhangen, aber es blieb trocken, den Regenschirm brauchten wir erst später.  In der  Pfarrkirche St. Martin gab es den Pilgersegen. Jeder erhielt ein Pilgerherz und ein Pilgerheft, das Margret zum Thema „Wann dann- wenn nicht jetzt“ vorbereitet hatte. Die erste Etappe - 17 km - führte von Salmtal nach Schweich. Im malerischen Esch machte das halbe Dorf große Augen, als wir beim Viezfest Pause machten: „Wo wollt Ihr denn hin?“ Nach 7 km erreichten wir Klüsserath an der Mosel, um die Reise per Schiff fortzusetzen. Aber die marode Anlegestelle war tags zuvor demontiert worden, und der einzige Bus fiel wegen des Busstreiks aus. Der fortgeschrittenen Zeit wegen bestellten wir ein Großraumtaxi. Im Landhotel Mittlers in Schweich fanden wir eine vorzügliche Unterkunft. Der nächste Morgen begann grau in grau, und nur am Mittag ließ sich die Sonne kurz blicken. Für die 23 km hatten wir einen Rucksacktransport organisiert, den mein Mann Roland übernahm. 23 km mit oder ohne Rucksack aufm Buckel machen schon einen Unterschied.   Nach dem Morgenimpuls in St. Martin erhielten wir im Pfarrbüro handsignierte Pilgerstempel. Zu Mittag in Ehrang lugte die Sonne durch die Wolken. Der Weg fuhrte uns über Wald- und Feldwege nach Trier, das wir am Roten Felsen glücklich, aber nass erreichten.. Unsere Unterkunft war der Warsberger Hof, ein Hostel in zentraler Lage unweit des Doms. Trotz seiner Größe (169 Betten) sehr gemütlich. Gegen Mitternacht gab es Feueralarm, und alle mußten aus ihren Betten und Zimmern runter auf den Hof. Drei Löschzuge rückten an, weil ein Gast in seinem Zimmer geraucht hatte. Das wurde teuer. Den Samstag blieben wir in Trier. In der Konstantinbasilika gestalteten wir unseren Morgenimpuls, wanderten über die Schönstatt-Kapelle nach St. Matthias, das die einzige Apostelreliquie nördlich der Alpen sein eigen nennt. Dort läuteten die Glocken, als Bruder Thomas uns zum Pilgerempfang entgegenschritt.  Am späten Nachmittag trennten sich unsere Wege am Bahnhof, allein - für uns Saarländer war das Abenteuer noch nicht vorbei. Den Zug hatten wir knapp erreicht, der Schaffner prüfte die Fahrkarten, nickte und ging. Nach einer Weile hielt der Zug an, und wir waren an der Endstation. In Luxemburg. Der Zug wir in Trier geteilt worden - der vordere Teil fuhr nach Saarbrücken, der hintere nach Luxemburg.  Doch wir hatten Glück im Unglück - ein Bus fuhr kurz darauf nonstop nach Saarbrücken, und so kamen wir halt zwei Stunden später in St. Wendel an. Wir nahmen es mit Humor, wie stets während dieser erlebnisreichen Tage.

Ein Nachtreffen in Trier ist schon geplant, und dann auf der Rückfahrt steigen wir vorne ein!

Anne Geiger & Margret Thome

4 Tage auf dem Moselcamino von Bullay über Klausen nach Salmtal

Unsere Wanderung begann am Donnerstag  am Bahnhof in Bullay, wo wir  mit -6  Teilnehmerinnen aus dem Landkreis St. Wendel und 6 aus der Eifel bzw. Mönchengladbach  zusammentrafen. Von dort aus aus starteten wir bei strahlendem Sonnneschein hinauf zur Marienburg. Hier spendeten Margret und ich jeder Pilgerin  den Pilgersegen, überreichten die Pilgermuschel und alle bekamem ihr Pilgerheft -„Bunt wie das Leben“- überreicht.

[]Unsere Gruppe bestand  fast nur aus Neulingen,, die zum ersten Mal in ihrem Leben - mit schweren Rucksäcken beladen - vier Tage am Stück zu Fuß unterwegs waren.  Vom  knapp 5 Kilo schwerem  bis ca. 11 Kilo schwerem Rucksack war alles vertreten.

Fernab der geteerten Straßen benutzen wir in der Regel Feld- und Waldwege und nutzen die Pausen zu Impulsen rund um unser Thema „Bunt wie das Leben“. Etappenziel war die Lateinschule in Trabach  wo wir uns von den Anstrengungen des ersten Tages erholten. Im Turm über eine Wendeltreppe erreichbar lag unser  Schlafsaal, wo wir  zwölf  nach einem  leckeren Abendessen, müde in unsere Betten sanken. Am Tage zu wandern und dann gemeinsam den Abend zu verbringen, das stärkt das Zusammengehörigkeitsgefühl ungemein.

 Am nächsten Morgen nach unserm Morgenlob ging es durch die  Weinberg gegenüber von  Trabach hoch in Richtung Bernkastel,  Vor Bernkastel in den Weinbergen gibt es eine Waldschänke wo wir kurz einkehrten und auch unsere „Füsse lüften“, einfach -Schuhe aus, Socken anlassen.  Den Tipp haben wir erfahrernen Santiago-Pilger erhalten und wir beherzigen ihn und geben ihn gerne weiter.

Durch die Innenstadt von Bernkastel gab es manches zu Schauen, ein Eis auf die Hand so gingen gestärkt gingen wir weiter gen Brauneberg. Als wir in Mühlheim über die Mosel-Brücke liefen, waren auf der Mosel 12 Schwäne zu sehen, genauso viele wie wir.  Zufall?

Am späten Nachmittag kamen wir müde, aber zufrieden in unseren Pensionen an und als wir uns  die gekühlten Getränke hermachten,  meinte man das Zischen zu hören. Unseren gemeinsamen Tag schlossen wir im Garten mit dem Abendlob ab, bevor wir uns stärkten.

Jeden Tag unterwegs zu sein und von Unterkunft zu Unterkunft zu gehen, ist eine sehr schöne Erfahrung.

Auch am dritten Tag verwöhnte uns die Sonne bei strahlend blauen Himmel, von Brauneberg nach Klausen ca. 18 km. Diese Etappe durch die zahlreichen Weinberge zog sich dahin; es wurde sehr  warm undr die Rucksäcke immer schwerer.

Unsere Pausen und Impulsen gestalteten wir im Wald.und wir gelangten nach Osann Monzel. Hier waren - Samstags mittags- leider alle Restaurants zu, aber ein  sehr nettes Ehepaar rückte kurzerhand in ihrer Weinlaube für uns alle Stühle zusammen. Wir waren sehr dankbar, das sie uns durstigen Pilger sogar mit Wasser versorgten. Der Mann erzählte uns, das er der Küster sei und so sperrte er für uns die Kirche St. Peter  auf, hier sangen wir alle gemeinsam. Stolz zeigte er uns „seine“ Kirche,  eine Besonderheit hat die Sakristei, diese hat einen Balkon mit Blick auf die Mosel.

Von Osann-Monzel ging es so leichten Fusses nach Klausen. Eine Pilgerin war immer mit nach Klausen und sie strahlte, als wir mit unserem selbstgebundenen Kreuz in die Kirche gingen.

Nachdem wir geduscht und mit Abendbrot gestärkt hatten, gestalteten wir unseren letzten Abendimpuls.. Jede von uns gestaltete ein Bild und am nächsten Morgen machten wir im Pfarrgarten unsere eigene Vernisage, die wir zwischen den künstlerisch gestalteten Säulen präsentierten.

Unsere letzte Etappe führte uns über Waldwege, durch kleine idyllische Dörfer nach Salmtal, am frühen Nachmittag kamen wir am Bahnhof an und waren dankbar, das es hier eine leckere Bäckerei gab, wo wir noch einmal gemeisam die Tage ausklingen lassen konnte..

6 fuhren so in Richtung Eifel und 6 in Richtung Saarland zurück.

Anne Geiger und Margret Thome

 

Stern-Sonnenaufgangs Wanderung zu Maria-Himmelfahrt

Im vergangenen Jahr hatte Anne Geiger aus der Pfarrei St. Anna die Idee einer Sonnenaufgangswanderung zum Großen Fuß vor Baltersweiler, die am 15. August in Form einer Sternwanderung umgesetzt wurde. Vier Gruppen aus verschiedenen Orten der Pfarreiengemeinschaft wanderten in aller Herrgottsfrühe los, trafen auf der Ebene vor Baltersweiler zusammen und feierten mit Pastor Leist eine heilige Messe, gefolgt von einem Frühstück vor Ort. Auch für dieses Jahr wurde eine solche Veranstaltung von einem Vorbereitungsteam geplant. Diesmal kamen die Teilnehmer aus sieben Pfarreien: St. Wendelin und St. Anna, aus Urweiler, Bliesen, Baltersweiler, Winterbach und Namborn, die meisten zu Fuß, einige auch mit dem Fahrrad. Während der hl. Wendelin für einen reibungslosen Ablauf und viele Teilnehmer sorgte, war der hl. Petrus uns nicht wohlgesonnen: das Wetter war bescheiden, eher regnerisch.

Die Pilger zu Fuß traten den Weg durch die Morgendämmerung mit Fackeln und Laternen an und stimmten sich schon unterwegs durch Impulse und eine Zeit der Stille ein. Mit auf den Weg machte sich Kaplan Michael Meyer aus Völklingen, der als Erkunder für die Pfarrei der Zukunft unsere Gegend besucht hatte und heuer einer Einladung Anne Geigers gefolgt war. Er brachte drei Freunde mit, den Abbé Marcellin aus dem westafrikanischen Burkina Faso, den Padre Jean Vega Leon aus Kolumbien und Thomas Hoogen, Pastoralreferent der Weltkirche im Bistum Aachen.

Noch während sie auf dem Weg waren, hatten fleißige Hände den Großen Fuß und seine Umgebung auf die hl. Messe vorbereitet, hatten Bänke und ein Zelt, Fackeln und Laternen aufgestellt und das Ganze mit Kräutersträussen dekoriert. So staunten die Wanderer - und die geistlichen Gäste - nicht schlecht über das Bild, dass sich ihnen bot.

Pastor Leist, der selbst mitwanderte, begrüsste die gut und gerne 90 Gläubigen, die erschienen waren, um unter freien Himmel die Messe zu Maria Himmelfahrt zu feiern. Besonders freuten sich die auswärtigen Geistlichen, das sie die Messe mitzelebrieren durften. Da war es nicht tragisch, dass sich die aufgehende Sonne hinter den Wolken versteckte. Padre Leon teilte die Kommunion auf Spanisch aus, und sein Kollege aus Westafrika - Abbé Marcellin - erteilte den Schlusssegen in seiner Muttersprache Französisch. Pastor Leist, sichtlich angetan von der Mitwirkung seiner Kollegen, kam am Ende zu dem Schluss: „Das ist wirklich Weltkirche“.

Schon während der Messe setzte leichter Nieselregen ein, der der guten Stimung aber keinen Abbruch tat. So blieben die meisten Gottesdienstbesucher auch nach der Messe zum Frühstück, das sich aus heißem Kaffee und Tee mit Brot und Rosinenstuten zusammensetzte. So gestärkt setzte man sich schließlich wieder in seine verschiedenen Richtungen in Bewegung - in der sicheren Hoffnung, nächstes Jahr gerne wieder zu kommen.

Stern-Sonnenaufgangs-Vorbereitungsteam:

Anne Geiger, Anne Kessler, Elfi u. Heinz Hausmann, Ingeborg u. Gerold Hoffmann, Karin u. Paul Allerchen, Margret u. Ludger Schmidt, Martina Weinad

Frühlingswanderung am Palmsamstag, 13. April

Frühlingswanderung am Palmsamstag, 13. April

Das Thema unserer Wanderung hieß „Frühling ist dann, wenn die Seele bunt wird“. Dem April ist das wurschd, er macht eh, was er will. Und so war es bitterkalt, und ab und zu schneite es. Was die Pilger nicht wirklich verdroß - 26 kamen. Nicht nur aus unseren Pfarreien, sondern sogar aus Baumholder und Schöneberg-Kübelberg. Nach dem Pilgersegen um 10 Uhr durch Pastor Leist starteten wir über die Bahntrasse zum Lanzenberg, wo wir uns an der Brücke mit dem Lied „Vom Aufgang der Sonne“ einstimmten.  Auf dem Weg gab es immer wieder Impulse zum Thema. Der Weg führte uns am Hütherhof hinauf in den Wendelinuspark bis zur Annenkapelle auf dem Wallesweiler Hof. Der erste läutete die Glocke - 10 vor 12. Auf dem Weg zur nächsten Station trafen wir Golfer, die höflich in ihren „golfcarts“ warteten, bis wir vorbeispaziert waren. Auf dem Harschberger Hof empfing uns die Familie Benz im gemütlichen Gastraum mit heißem Kaffee und Tee und frischem Streuselkuchen. Während der Pause banden zwei Teilnehmerinnen einen Strauß aus Palmzweigen und bunten Bändern. Am gleichen Tag durften auch die Kühe zum ersten Mal wieder auf die Weide, und sie tanzten geradezu über den Weg. Unten beobachteten sie mit großen Augen unsere bunte Schar, die fast den gleichen Weg nahm. Im Tal im Wald legten wir vor Erreichen des Winterbacher Wasserwerkes einen Schweigekilometer ein, um den Geräuschen der Natur zu lauschen. Am Waldrand bogen wir ab und kehrten über die Wurzelbach und die ehemalige Kaserne wieder nach St. Wendels Innenstadt zurück. Frierend erreichten wir den Dom, wo uns Pastor Leist geistige Hilfe zukommen ließ. Unseren Palmstrauß legten wir im Pfarrgarten dem hl. Wendelin zu Füßen, und dort - am Ausgangspunkt - ging unsere Wanderung auch zu Ende. Alles in allem war das ein überaus gelungener Tag!

Pilgerwanderung vom 5. bis 7. April von Trier nach Saarburg

Unsere Wanderung begann am Freitagmorgen am Trierer Hauptbahnhof, wo wir - 7 aus St. Wendel die 6 aus der Eifel - von den beiden Geistlichen Pastor Matthias Marx und Kaplan Michael Meyer empfangen wurden. In der Krypta der hl. Helena der Trierer Bischofskirche - Pastor Marx nannte sie „die frauliche Seite des Doms“ - spendeten die beiden uns den Pilgersegen und zwar jedem Wanderer einzeln.

 Unsere Gruppe bestand aus erfahrenen Wanderer, die schon etliche Male mit uns unterwegs waren, aber auch aus „Neulingen“, die zum ersten Mal in ihrem Leben - mit schweren Rucksäcken beladen - drei Tage am Stück zu Fuß unterwegs waren. Unsere erste Etappe führte uns vom Dom in Richtung Maria Hof. Der Weg ging die ersten paar Kilometer gleich stetig bergauf und schien kein Ende zu nehmen. Egal, wer da wanderte - geübt oder nicht, nur Roboter kommen da nichts ins Schwitzen. Fernab der geteerten Straßen benutzen wir in der Regel Feld- und Waldwege und nutzen die Pausen zu Impulsen rund um unser Thema „Das Leben hat täglich Geburtstag“. Etappenziel war das Landhaus Euchariusberg in Obermennig, wo wir uns von den Anstrengungen des ersten Tages erholten. Am Tage zu wandern und dann gemeinsam den Abend zu verbringen, das stärkt das Zusammengehörigkeitsgefühl ungemein.

 Am nächsten Morgen zogen wir in einen Weinberg gegenüber Obermennig, wo wir unser tägliches Morgenlob vollzogen. Auf dem Dorfplatz von Oberemmel veranstalteten wir ein Picknick, sehr zur Verwunderung mancher Anwohner.Unser Tagesziel war Ayl auf der anderen Saarseite. Den Fluß überquerten wir dabei gleich zweimal, d.h. zum einen den Fluß, der nahe Schoden eine große Schleife nach Osten macht. Ihn überquerten wir südlich von Wiltingen. Und dann den Saarkanal, der diese große Schleife zwischen Schoden und Hamm einfach abschneidet. Ihn querten wir bei Biebelhausen.

 Diese Etappe durch die zahlreichen Weinberge zog sich dahin; es wurde angenehm warm, aber die Rucksäcke immer schwerer. Im Gästehaus in Ayl meinte man das Zischen zu hören, als wir uns dort über die gekühlten Getränke hermachten. Beim Abendessen übten wir uns im Thema „Völkerverständigung“. Nicht wenige der Eifelaner verstanden nur Bahnhof und Abfahrt, wenn wir unser Platt auspackten. Unseren Begriffen hielten sie ihre entgegen, die ganz und gar nicht unseren Wörtern ähneln. Wie soll man z B. im eifelischen „Möpp“ unsere „Flemm“ erkennen? Ähnlichkeiten gab es bei unseren „Orwesse“, zu denen die Eifelander „Urzen“ sagen und die Hochdeutschen „Überreste“.

 Auch am letzten Tag wurden wir von der Sonne verwöhnt, als wir von Ayl an der Saar entlang nach Saarburg maschierten. Am frühen Mittag kamen wir singend in der kath. Wallfahrts-Kirche St. Marien in Beurig an, wo wir aus den Steinen unserer Steinmediation ein Kreuz formten, eine mit unseren Namen versehne Schieferplatte hinterlegten und unsere Abschlussandacht feierten. Alle waren wir stolz und glücklich, wohlbehalten und unversehrt an unserem Ziel angekommen zu sein - von den üblichen Blasen abgesehen. Über die Saar ging es zurück nach Saarburg, wo sich am Bahnhof unsere Wege trennten. Wir waren alle ein wenig traurig, doch zu einer solchen Reise gehört auch der Abschied. Und außerdem ist Wiedersehen in Trier schon in der Planung..

Anne Geiger und Margret Thome

Vom Wendalinusdom über den hl. Wendelin am Mia-Münsterhaus zur Wendalinushöhle bei Baltersweiler und über Urweiler zurück nach St. Wendel

Pilger OKtober 2018

Unsere Pilgerwanderung am 20. Oktober 2018

Los ging es am Samstag morgen um 11.15 Uhr mit dem Pilgersegen im Dom, den uns Diakon Andreas Cuzlak spendete. Aus allen Pfarrgemeinden kamen die Pilger, auch aus den umliegenden Orten und von weit her, sogar aus Saarbrücken und St. Ingbert. Die Pilger aus Saarbrücker übernachteten von Freitag auf Samstag in der Jugendherberge in Tholey, damit sie morgens zeitig vor Ort waren..

So starteten wir mit einer wirklich großen Gruppe in Richtung Mia Münster-Haus, wo wir mitten in der Stadt unsere erste Station machten. Glauben leben – Glauben zeigen.

Impulse rund um das Thema „Achtsamkeit“ - damit setzten wir uns an vier Stationen auseinander. Unser Weg führte über den Lanzenberg , wo wir oben auf dem Berg zwischen den Apfelbäumen kurz verschnauften. Als wir an den Winkenbacher Hof kamen, der am Ende eines Tälchens liegt, das noch zu St. Wendel gehört, auf der einen Seite begrenzt von Bliesen, auf der anderen von Baltersweiler, überraschte uns Familie Maurer mit Kaffee und Kuchen an ihrem Gartenhäuschen.  Die wohltuende Pause bei schönem Wetter genossen wir in ihrem Garten.

Mit einem aus dem Stegreif gedichteteten Dankeslied verabschiedeten wir uns von Familie Maurer und machten uns über Feld- und Waldwege in Richtung Wendalinushöhle. Diesen Teil des Wegs, der zunächst auf Bliesener, dann auf Baltersweiler Bann führt, legte die Gruppe schweigend zurück. Im Vorfeld hatten wir „Impuls Sätze“ auf dem Weg ausgelegt, die die Teilnehmer im Vorbeigehen aufnahmen und darüber nachdenken konnten.

Oben im Wald kamen wir auf die alte Trierer Straße, die von St. Wendel aus über Güdesweiler bis zum Bostalsee führt und zum größten Teil identisch ist mit der hiesigen Skulpturenstraße, und folgten ihr bis wir zum „Grauen Dorn“, der an dieser Stelle auch „die Dachslöcher“ genannt wird und genau auf der Grenze zwischen Bliesen und Baltersweiler liegt. Hier bogen wir rechts ab vom Weg und stiegen hinunter zur Wendalinushöhle, die mitten im steilen Hang liegt; der Weg dort hinunter ist sehr mühsam, weil - mit Stufen vorgesehen für Fußgänger - von Mountainbikern zweckentfremdet wird und ein wenig zerfurscht ist. Einige der ungefähr vierzig Pilger kannten diese Höhle überhaupt.

Nach einer örtlichen Legende soll durch diese Höhle der hl. Wendelin auf wunderbare Weise mit seiner Schafherde ohne Zeitverlust zum Hofe seines Herrn im entfernten Tholey gelangt sein. In den vergangenen Jahrhunderten wurde sie und ihre viel kleinere Nachbarhöhle, die keinen eigenen Namen hat, wohl von den Arbeitern, die in den zahlreichen Gruben und Mulden der Dachslöcher Sand und Steine gebrochen haben, als Unterstand benutzt.

Sie reicht gut sechs Meter tief in die Felswand hinein; ihr hinteres Ende ist vom Eingang her nicht einsehbar und damit auch vor der Witterung besser geschützt. Dort haben findige Geister kleine Nischen in die Wand geschlagen, die wir im Vorfeld nutzten, um Kerzen dort aufzustellen. Ein eintretender Besucher sieht zuerst die Lichtpunkte dieser Kerzen, bevor sich seine Augen an das Halbdunkel gewöhnt haben. Dabei entsteht eine besondere Atmosphäre, die bei unseren Teilnehmern stets sehr gut ankommt.

Wir folgten dem Pfad, der nach unten ob der Zerstörung durch die Radfahrer noch schwerer zu begehen ist, zu dem Weg ein Stückchen unterhalb, der parallel zur B-41 verläuft. Das Hinweisschild zur Höhle, das dort in den Wald zeigt, ist stark verwittert und leider kaum noch lesbar.

Wir überquerten die Brücke der B41 und wandten uns nach links in Richtung Wolkenstein. Auch hier gestalteten wir einen weiteren Impuls, allerdings wurde aus dem angestrebten Kreis der vielen Pilger wegen eher ein Dreieck J.

Aus Zweigen hatten wir ein Pilgerkreuz gebunden, das wir nun mit Blumen und Blättern verzierten, die den Wegesrand säumten.

An der Panzersperre oberhalb von Baltersweiler, deren Bemalungen aus den 1970ern noch gut zu erkennen sind, wanderten wir über die Skulpturenstrasse durch blühende Rapsfelder  in Richtung Urweiler. Hinter dem „Grossen Fuß“ überquerten wir die Landstraße und stiegen in das Todbachtal hinab und am jüdischen Friedhof gleich wieder hinauf. In der Elsenbach überraschte uns eine Frau, die ihr Haus mit einer Wendalinusstatue geschmückt hatte. „Ich hab im Pfarrblatt gelesen, daß Ihr hier vorbeikommt“ , sagte sie.

Wir passierten Urweiler und gingen - den Wendelsdom immer vor Augen - in Richtung St. Innenstadt, wo wir im Pfarrgarten beim Hl. Wendlelin unseren Abschluss machten und unser Pilgerkreuz ablegten. Mit dem Lied - Möge die Strassen uns zusammenführen- gingen wir in der Hoffnung auseinander, daß uns unser Pilgerweg bei der nächsten Pilgerwanderung sicher wieder zusammenführen wird.

Anne Geiger und Anne Kessler

Morgenwanderung mit Open-Air Hochamt an Maria Himmelfahrt

Mit einer Premiere der besonderen Art hat die Pfarrgemeinde St. Anna gemeinsam mit der Pfarreiengemeinde St.Wendel einen spirituellen Akzent gesetzt. Frühmorgens um 5 Uhr zogen vier Gruppen in tiefer Dunkelheit mit Fackeln von der St. Annenkirche, dem Wendelsdom, St. Marien in Urweiler und St. Remigius in Bliesen zur Baltersweiler  Höhe. Zu ihnen gesellten sich Gläubige aus dem nahen Baltersweiler und sogar eine Fahrradgruppe.

 Fleißige Helfer hatten am großen Fuß einen Altar mit Kerzen und Holzkreuz aufgebaut - mit dem großen Zeh als Altartisch. Pastor Leist grüßte die mehr als 60 Anwesenden und feierte mit ihnen das Hochamt zum Fest Maria-Himmelfahrt. Der Gesang wurde begleitet von einem Musikanten  mit seiner Trompete. Der Frühnebel, die zum Gebet versammelten Pilger, der gemeinsame Gesang, alles ergab eine ganz besondere Atmosphäre.

 In der Predigt fand Pastor Leist die passenden Worte zum Festtag, und die Fürbitten wurden von einzelnen Besuchern gesprochen. Die Wandlung war gerade zu Ende, das Vaterunser gesprochen, da lugte die Sonne über den Kesselberg im Osten und vertrieb den Rest von Dunkelheit und die Kühle des Morgens.

  Nach dem Gottesdienst, zu dem während seines Verlaufes immer noch Leute hinzustießen, wurden alle zum Frühstück eingeladen. Der heiße Kaffee, der Kranzkuchen und das frische Brot wurden dankbar angenommen. Mit dem Gedanken, diese Morgenwanderung im nächsten Jahr zu wiederholen, verabschiedeten sich die Teilnehmer und wanderten in der Morgensonne gen Heimat.

Anne Kessler, Elfi Hausmann, Anne Geiger

 

Pilgerwanderung vom 4.-6. Mai mit den Perlen des Lebens von Trier nach Saarburg

 Am Freitag trafen wir 7 Saarländerinnen - mit dem Bus durch den Hochwald kommend - in Trier die 4 Eifelaner, die mit der Eisenbahn aus Mechernich angereist waren. Im Kreuzgang des Trierer Doms teilten Margret Thome und ich wir die Pilgerhefte und die „Perlen des Lebens“ aus. Bei der aus 18 Perlen bestehenden Kette, die vom schwedischen Bischof Martin Lönnebo gestaltet worden war, hat jede Perle eine Bedeutung, steht für eine Lebensfrage, einen Gedanken oder ein Gebet.

Nach unserer ersten Meditation zur Taufperle und dem 1. Lied „Zeige uns den Weg“ wanderten wir vom Dom aus in Richtung Maria Hof gut zwei Kilometer lang den Berg hinauf. „Fast wie der Gang nach Kanossa“, merkte eine Pilgerin an. Der Weg schien keine Ende zu nehmen.

Für sechs Teilnehmer war es das erste Mal, mit Rucksäcken drei Tage am Stück unterwegs zu sein. Über Feld- und Waldwege und Impulsen rund um die Perlen erreichten wir schon bald das Landhaus Euchariusberg in Obermennig, unsere erste Übernachtung.

Nicht nur die erwanderten Kilometer am Tag, auch die gemeinsam verbrachten Abende stärken das Wir-Gefühl. Damit wächst die Gruppe immer mehr zusammen.

Nach dem Morgenlob mitten im Weinberg mit Blick auf gelbe Rapsfelder schritten wir in Richtung Ayl. Mitten in Oberemmel machten wir auf dem Dorfplatz zur Verwunderung mancher Anwohner unser Picknick. Munter ging es mit Gesang und Meditation rund um unsere Perlenbänder durch die Weinberge nach Ayl. Bei den sonnigen Temperaturen waren wir alle froh, als wir im Gästehaus ankamen. Es „zischte“, als wir unseren Durst stillten - die Rucksäcke waren ganz schön schwer geworden. Nach dem Abendessen schlossen wir den Tag mit dem Abendlob.

Auch am letzten Tag wurden wir von der Sonne verwöhnt. Unser Morgenlob beteten wir vor der Kirche in Ayl, dann stiegen wir den steilen Weinberg hinauf. Im Tal sahen wir die Saar und rechterhand die Weinberge und das bei wolkenlosem blauen Himmel…

Unser Ziel - Saarburg - rückte immer näher. Unterwegs pflückten wir Blumen, um unser selbst gebundenes Kreuz aus Weinreben zu schmücken.

Am frühen Mittag kamen wir schnaufend in der ev. Kirche oben auf der Burg an, wo wir von der evangelischen Laienpredigerin Alexandra Lossejw begrüßt wurden. Sie feierte mit uns die Abschlussandacht. Alle waren wir stolz und glücklich, wohlbehalten und unversehrt - bis auf ein paar Blasen - an unserem Ziel angekommen zu sein.

Am Bahnhof trennten sich dann unsere Wege wieder, was uns nach den drei gemeinsam erwanderten Tagen sehr traurig stimmte.

Eine Teilnehmerin gab uns mit auf den Weg:

Die Gespräche untereinander haben sehr gut getan und uns gezeigt, wie einfach es ist, mit so unterschiedlichen Menschen auskommen zu können. Das wünsche ich der ganzen Welt.

 

Anne Geiger & Margret Thome

 

 

 

 

 

 

 

 

Fastenwanderung am 24. März 2018 um 10 Uhr

FastenWandern & Entspannen

 

Am Samstag, 24. März, in der Fastenzeit, führen wir eine meditative Fastenwanderung rund um St. Wendel durch.

Sie beginnt um 10 Uhr morgens in der Wendalinusbasilika mit dem Pilgersegen.

Die Wanderung, die 12 bis 14 Kilometer lang sein wird, führt uns über den Wendelinuspilgerweg, aber auch durch Wald und Wiesen; deshalb empfehlen wir wetterfeste Kleidung und feste Schuhe sowie Verpflegung und Getränke.

Mit Impulsen rund ums Thema „Fasten “ werden wir immer wieder mal eine kleine Pause einlegen.

   Fasten – erfrischt die Seele.

Wandern – stärkt den Körper.

Entspannung – regt den Geist an.

 

Gönnen Sie sich diese persönliche „kleine Auszeit“,

und machen Sie sich mit uns auf den Weg!

Anne Geiger           und          Anne Kessler

Zertifizierte Pilgerbegleiterinnen