Herzlich Willkommen bei der Kolpingfamilie St. Wendel

Gegründet 1856

Wir begrüßen Dich auf der Übersichtsseite der Kolpingfamilie. Sie ist Teil des Kolpingwerkes Deutschland, eines Verbandes mit rund 230.000 Mitgliedern. Die Kolpingfamilie ist ein soziales Netzwerk, das gekennzeichnet ist von der Fürsorge und der Verantwortung der Mitglieder füreinander. Wir verstehen uns als Weg-, Glaubens-, Bildungs- und Aktionsgemeinschaft. Als Teil der Zivilgesellschaft gestalten und prägen Kolpingfamilien das Gemeindebild und die Lebensverhältnisse der Menschen. Mit dem Motto “verantwortlich leben, solidarisch handeln” haben wir als Verband die Zielsetzung Adolph Kolpings aufgegriffen, sich als Christ in Familie, Beruf und Arbeitswelt, Staat und Gesellschaft zu bewähren. Zugleich haben wir damit unseren Anspruch formuliert, ein katholischer Sozialverband zu sein. Weitere Informationen zum Kolpingwerk Deutschland. Wenn Du Kontakt zu uns aufnehmen möchtest, wende Dich bitte an unsere/n Vorsitzende/n oder die Pfarreien Gemeinschaft St. Wendelin

Kolpingfamilie St. Wendel

Doch ein paar Worte zur Kolpingfamilie St. Wendel

Das erste Gesellenhaus, der
Vorläufer des heutigen Saalbaus

Mit Stolz schauen die Kolpingsöhne und –töchter in diesem Jahr auf das über 160–jährige Bestehen der Kolpingfamilie in St. Wendel zurück. Dies ist nur möglich, weil sich in dieser langen Zeit immer wieder verantwortliche Männer und Frauen von der Idee Adolf Kolpings angesprochen fühlten und sie in die Tat umzusetzen versuchten. Sie haben gewusst, dass man als Einzelner nicht viel erreichen, das man aber in einer starken Gemeinschaft viel bewegen und bewirken kann. Die Kolpingfamilie St. Wendel ist neben der Sebastianus Bruderschaft und dem Chor der Wendelinus-Basilika der drittälteste Verein unserer Gemeinde und der Stadt.

„Eure Herkunft ist Eure Zukunft!“, so Karl Rahner. Deshalb ist es auch immer wieder wichtig, Rückschau zu halten. Vor genau 164 Jahren wurde der Katholische Gesellenverein St. Wendel -die heutige Kolpingfamilie St. Wendel- gegründet. Dies geschah noch zu Lebzeiten Adolf Kolpings. Damit ist sie eine der ältesten im Diözesanverband Trier und zählt zu den 400 Gesellenvereinen, die seit dem Tode Kolpings im deutschsprachigen Raum bestanden.

„Die Zeichen der Zeit werden euch lehren, was zu tun ist!“ Bereits Anfang des 20. Jahrhunderts konnte das 1. Gesellenhaus in der Balduinstraße, der heutige Saalbau, erbaut werden, der lange Zeit als Heimstätte diente. Nach diesen Grundsätzen hat die Kolpingfamilie in den letzten 164 Jahren gehandelt und hoffentlich wird dies auch in Zukunft geschehen. Die kommende Zeit wird die Bestätigung bringen, dass die KF bestrebt ist, die Stellung einzunehmen, auf die sie aufgrund der geschichtlichen Entwicklung und der Vergangenheit ein Anrecht hat. Ihr ganzes Bestreben zielt darauf ab, den Geist des seligen Gesellenvaters Adolf Kolping in St. Wendel lebendig zu halten. „Wir sehen es als unsere Aufgabe an, aus diesem Geist heraus an der Gestaltung des politischen, kulturellen und religiösen Lebens unserer Stadt mitzuwirken!“. Heute trifft sich die Kolpingfamilie St. Wendel im Cusanushaus, dem Pfarrgemeindehaus der Pfarrei St. Wendelin, wo sie über eigene Räumlichkeiten verfügt. Hier wird das Programm in die Tat umgesetzt. Der Kirchengemeinde St. Wendelin und Präses und Pfarrer Klaus Leist sei an dieser Stelle herzlich für die gute Zusammenarbeit gedankt.

Unsere Kolpingfamilie zählt z. Zt. 63 Mitglieder – 26 Männer und 37 Frauen.

Der Vorstand

Der Vorstand umfasst 7 Mitglieder:

Präses: Pfr. Klaus Leist
Fruchtmarkt 19
66606 St. Wendel
Tel. 06851 / 939700


Vorsitzender: Hans-Werner Luther
Balduinstraße 30
66606 St. Wendel
Tel. 06851 / 2861  o. 01777618284


stellv. Vorsitzender: Rudi Leyendecker
Josefstraße 8
66606 St. Wendel
Tel. 06851 / 6798

Schriftführer: Klaus Strauß
Ottweilerstraße 25
66606 St. Wendel – Niederlinxweiler
Tel. 06851 / 81937


BeisitzerInnen: Petra Eckert
Missionshausstraße 21
66606 St. Wendel
Tel. 06851 81518


  Christel Ritter
Marienstraße 16
66606 St. Wendel
Tel. 06851 / 907524

  Karl Heinz Jung
Alfred Friedrich Straße 7
66606 St. Wendel
Tel. 06851 / 2748

 

Für die Mitgliederbetreuung z.B. bei Geburtstagen und sonstigen Anlässen sind verantwortlich Petra Eckert und Christel Ritter. Die Aufgaben des Kassenwartes übernimmt z. Zt. der Vorsitzende. Die Stelle einer/eines weiteren Beisitzerin/Beisitzers ist vakant und wird in der nächsten MGV nachgewählt.

Aufgrund der Altersstruktur liegt die Tätigkeit im Wesentlichen im Bereich der Bildungsarbeit. Aber auch durch Aktivitäten im Sozialsektor treten wir immer wieder an die Öffentlichkeit. Darüber hinaus besteht seit 20 Jahren eine enge Verbindung zum KOLPINGWERK LITAUEN, die gepflegt und ausgebaut wird. Container-Kleidersammlungen werden hierzu eingesetzt.

Die KOLPINGPLAKETTE der Kolpingfamilie St. Wendel

Die KOLPINGPLAKETTE der Kolpingfamilie St. Wendel

Diese Auszeichnung wird Personen zu teil, die sich durch besondere Leistungen, Engagements und Einsätze hervor getan und so zum Allgemeinwohl unserer Stadt oder der Pfarrgemeinde St. Wendelin beigetragen haben. Bisher wurde sie an folgende Personen verliehen:
2015 Frau Elisabeth Zimmermann für ihre Bemühungen um die Grabstätte der Sternenkinder.
2015 Frau Gisela Hoffmann für ihre Bemühungen um die Theater-Gruppe der Frauengemeinschaft.
2016 Gerd Schmitt für seine Arbeit als Bruderschreiber in der Sebastianus-Bruderschaft und seinen Einsatz als Leiter des Pfarrarchivs.
2016 Förderverein Kleine Hände (stellv. Frau Birgit Litz) für die Bemühungen um die Versorgung von Flüchtlingen und Hilfsbedürftigen.
2020 Stefan Klemm für seine Verdienste um die Kirchenmusik in der Basilika St. Wendelin während der Zeit der Corona-Pandemie.

Von links: Beate Schmitt, Ulla Roth,
Monika Klemm, Stefan Klemm,
Angelika Leyendecker, Christel
Ritter, Rudi Leyendecker,
H.W. Luther, Vors. d. KF St. Wendel

2020 Stefan Klemm für seine Verdienste um die Kirchenmusik in der Basilika St. Wendelin während der Zeit der Corona-Pandemie.

Kleidersammlung der Kolpingfamilie St. Wendel geht weiter!

Kleidersammlung der Kolpingfamilie St. Wendel geht weiter!

Container hinter dem Cusanus-
haus im Schatten der Basilika

Die Kolpingfamilie St. Wendel weist darauf hin, dass die Kleidersammlung zur Unterstützung des litauischen Kolpingwerkes weitergeht. Die Container stehen in der Josefstraße 8, direkt hinter dem Cusanushaus und sind vom Dreieck gut mit dem Auto anzufahren. Das Kolpingwerk versichert die komplette Wiederverwertung der abgegebenen Ware und die Weitergabe der gesamten Einnahmen an das litauische Kolpingwerk. Insbesondere wird der Gewinn für die Aufrechterhaltung der Kolpingakademie in Kaunas eingesetzt, die keinerlei Zuschuss von staatlicher Seite erhält, zugleich aber die einzige Universität Litauens ist, in der die Katholische Soziallehre Pflichtfach ist. Der durch diese Aktivität erwirtschaftete Erlös wird vom Diözesanverband Trier über den Freundeskreis Kolping-Stiftung Litauen e.V. dem Kolpingwerk Litauen und der Akademie zugeführt. Angaben zu dieser Einrichtung erhalten Sie unter Freundeskreis Kolping-Stiftung Litauen e. V. Johannesstr. 11, 85049 Ingolstadt E-Mail: Bankverbindung: Ligabank Augsburg, IBAN DE51 7509 0300 0000 2613 00, BIC GENODEF1M05.

Übrigens: Kolping Recycling GmbH wurde erneut ausgezeichnet:
„Das ist eine hohe Anerkennung für unsere Tätigkeit und beweist einmal mehr die Zuver-lässigkeit und Seriosität unseres Unternehmens“, so Stephan Kowoll, Geschäftsführer des kolping-eigenen Entsorgungsfachbetriebes in Fulda, anlässlich der Auszeichnung. Gerade in Krisenzeiten bewähren sich gut organisierte Unternehmen, die konsequent in die Weiterbildung ihrer Mitarbeiter und der Verbesserung der Betriebsabläufe investieren. Das Anfang 2013 ins Leben gerufene bvse-Qualitätssiegel für das Textilrecycling belegt darüber hinaus: Diese Textilsammlung ist seriös. Das Siegel gibt Bürgerinnen und Bürgern mehr Orientierung bei der Abgabe von Altkleidern und kann auch für Kommunen eine Hilfestellung bei der Entscheidung für Entsorgungslösungen sein.
Basis für das Qualitätssiegel sind die „bvse-Leitlinien“ für das Textilrecycling. Die teilnehmenden Mitgliedsunternehmen haben sich darin verpflichtet, für Transparenz bei der Sammlung, nachvollziehbare Verwertungswege und den Schutz der Umwelt zu sorgen. Die abgegebenen Kleidungsstücke werden so weit wie möglich als Second-Hand-Kleidung wiederverwendet. Kleidung, die nicht mehr tragbar ist, wird hochwertig verwertet. Die Teilnehmer verpflichten sich außerdem, nur genehmigte Container aufzustellen, ihre Stellplätze in Ordnung zu halten und Container mit Kontaktdaten und dem Zweck der Sammlung zu kennzeichnen. Sie arbeiten nicht mit unseriösen Sammlern zusammen. Bundesweit wurde bislang nur 49 Firmen dieses Siegel ausgehändigt.
Zum Schutz vor Missbrauch wird das Siegel für jedes zertifizierte Unternehmen individuell angefertigt und mit dem entsprechenden Namen sowie einer Siegelnummer versehen.

Eine Welt Arbeit immer noch hoch im Kurs - Partner in Litauen

Eine Welt Arbeit immer noch hoch im Kurs - Partner in Litauen

Der LKW musste aus der
2. Etage beladen werden.

Seit 1995 steht die Kolpingfamilie St. Wendel mit dem litauischen Kolpingwerk mit Sitz in Kaunas in Verbindung. Wert wurde immer darauf gelegt, dass die Hilfe und Unterstützung für die Kolpingschwestern und –brüder in Litauen keine Einbahnstraße ist. Die persönlichen Kontakte sind als begleitende Maßnahme notwendig, um der Hilfe eine menschliche Note zu geben. Dazu dienten immer wieder gegenseitige Besuche. 1993 wurde das litauische Kolpingwerk gegründet. 1995 begannen die Beziehungen mit den litauischen Kolpingschwestern und -brüdern unter dem damaligen Gebietsvorsitzenden, Klaus Bauer.

Der Neubau der Akademie ist fertig.

Zu Beginn wurden die Hilfsgüter wie Kleider, Möbel und Handwerksgeräte sowie Maschinen per LKW direkt nach Litauen verbracht. Da der Transport zu große Summen beanspruchte, verlegte man sich auf das Sammeln von Gebrauchtkleidern, die an Kolpingrecycling in Fulda verkauft wurden. Die so erzielten Erlöse konnten meist als Bargeld nach Litauen verbracht oder überwiesen werden. Bereits 2002 fand der erste Besuch in dem Partnerland statt, dem sich bereits 2003 das 2. Treffen anlässlich des zehnjährigen Bestehens des dortigen Kolpingwerkes anschloss. Nun fanden Begegnungen regelmäßig, mindestens alle fünf Jahre statt.

Die Glocke aus St. Wendel –
eine außergewöhnliche Idee

2008 und 2013 zum fünfzehnten bzw. zwanzigjährigen Jubiläum waren wir als Gäste anwesend, wobei wir immer sehr herzlich empfangen und bewirtet wurden. Die menschliche Aufgeschlossenheit und das Entgegenkommen der dortigen Kolpingschwestern und –brüder waren stets beeindruckend. 2013 wurde der Diözesanverband Trier und die Kolpingfamilie St. Wendel mit einer Urkunde des Oberbürgermeisters von Kaunas ausgezeichnet. An dieser Stelle muss die Übersetzungsarbeit der litauischen Generalsekretärin, Lina Kalibataité, und Frau Nijole Dovydaitiene erwähnt werden. Besonders beeindruckend war das Treffen 2013, bei dem wir die fertiggestellte neue Kolping-Akademie besichtigten. Der Vorsitzende, Hans-Werner Luther, überreichte als Gastgeschenk eine Glocke. Sie soll an das 650jährige Jubiläum unserer Basilika 2010 in St. Wendel erinnern, an dem auch eine Abordnung aus Litauen teilnahm,  zugleich aber die freundschaftlichen Beziehungen beider Werke Adolf Kolpings betonen.

Die Kleider von Ensheim werden
letztmals in der 2. Etage
zwischengelagert.

Viel Arbeit bedeutete zunächst der Umzug der Kleiderlagerstätte innerhalb des Hauses Tholeyer Straße 3, und dann die Verlegung der selben in die Eisenbahnstraße neben dem alten Lokschuppen. Die Sammelaktionen der Kolpingfamilie Ensheim im Saar-Pfalz-Kreis und die der Kolpingfamilie St. Wendel erbrachten jährlich Ergebnisse zwischen 13 und 17 Tonnen. So konnten von 2004 bis 2016 über 300 Tonnen an Gebrauchtkleidern an Kolpingrecycling verkauft und ein Erlös von an die 60.000 € erzielt werden. Dank an dieser Stelle allen Helferinnen und Helfern für ihre aufopfernden und selbstlosen Einsätze. Dank aber auch allen Spenderinnen und Spendern für die Gaben, mit denen sie unsere Aktionen unterstützt haben. Das Kolpingwerk Litauen ist auch weiterhin auf unsere Mithilfe angewiesen, denn die politischen Wechsel im Land machen die Arbeit nicht einfach. Und so werden auch wir künftig unsere Bemühungen fortsetzen, um die Idee Adolf Kolpings in Litauen zu verbreiten und zu erhalten.

Beim 160-jährigen Jubiläum konnte
der Vorsitzende einen Scheck in Höhe von
2500,00 € an Lina Kalibataité, der
Geschäftsführerin des
litauischen Kolpingwerkes, übergeben.

Die Spiritualität und Aktualität des Kolpingwerkes ermuntern uns zu unserem Engagement, für das es viele Ansatzpunkte gibt – jedem nach seinen Fähig- und Möglichkeiten.

Veranstaltungen der Kolpingfamilie St. Wendel

Programm I. Halbjahr 2021
Jahresthema: „Leben und Zukunft wagen!“

 

Veranstaltungen
(Wenn nicht anders angegeben, beginnen die Veranstaltungen um 20:00 Uhr im Cusanushaus!)

 
Dienstag, 02.02.2021 Ich sehe dich in tausend Bildern - Madonnen - Marienbildnisse in der Saargegend

Marienbildnisse und Madonnen gehören zu den häufigsten Darstellungen in der christlichen Kunst. In und vor den Kirchen und Kapellen, aber auch in den Museen unserer Region befinden sich die unterschiedlichsten Bildtypen von der Schutzmantelmadonna bis zur Schmerzensmutter aus vielen Jahrhunderten. Jede Zeit brachte einen eigenen Typus der Mariendarstellungen hervor: Die Erkundung diverser Mariendarstellungen im Saarpfalzkreis führt uns nicht nur zu interessanten Kirchen, sondern nimmt uns mit auf eine Reise durch die Jahrhunderte zu unterschiedlichsten Darstellungsformen der Marienverehrung.
Referentin: Dr. Jutta Schwan, Kunsthistorikerin, Homburg

Dienstag, 23.02.2021 „Unsere Stadt St. Wendel – Wo stehen wir?“

Sechs Jahre ist Bürgermeister Peter Klär im Amt. Nicht einfach, den Erfolgskurs des Vorgängers fort zu setzen, den Aufschwung im wirtschaftlichen wie sozialen Bereich zu halten und auszubauen und die Stadt nach vorn zu bringen! Wo und wie ist dies gelungen? Was sind die nächsten Ziele? Peter Klär hat sich bereit erklärt auf diese und viele anderen Fragen zu antworten. Dieser Abend verspricht äußerst interessant zu werden.
Referent: Peter Klär, Bürgermeister

Samstag, 13.03.2021 Wortwechsel im Cusanushaus: Bezirkseinkehrtag
Thema: steht noch nicht fest
Referent: Prof. Dr. Reinhard Bohlen, Trier
Beginn: 14:00 Uhr im Cusanushaus
Kostenbeitrag: 3,50 € (Kaffee u. Kuchen)

Der Tag soll mit der gemeinsamen Vorabendmesse um 17:30 Uhr in der Basilika enden.
Leitung: Hans-Werner Luther, Bezirks-Vorsitzender

Dienstag, 23.03.2021 Teneriffa – Natur auf dem Vulkan

Mit einer Fläche von 2.034 Quadratkilometern und etwa 950.000 Einwohnern ist Teneriffa die größte Insel der zu Spanien gehörenden Kanarischen Inseln. Sie wird vom Teide dominiert, einem ruhenden Vulkan, der zugleich Spaniens höchster Gipfel ist. Teneriffa ist bekannt für den Karneval in Santa Cruz. Die Insel besitzt viele Strände, deren Sand verschiedene Farben von Gold bis Schwarz aufweist, und Urlaubsgegenden wie Los Cristianos und Playa de las Américas. Was weniger in der Tourismusbranche bekannt ist, ist die vielfältige und einzigartige Flora und Fauna Teneriffas. Die Insel weist eine vielfältige Vegetation auf – zahlreiche Pflanzenarten sind nur auf den Kanaren oder sogar nur auf Teneriffa heimisch (endemisch). Die Kanarische Kiefer bildet große Wälder, um nur ein Beispiel zu nennen. Die aparten Blütenstände der südafrikanischen Strelitzie sind ein beliebtes Souvenir für Touristen. Fast alle Pflanzenarten stehen heute unter strengem Artenschutz, ihre Ausfuhr ist daher verboten. Die Tierwelt weist außer verwilderten Hauskatzen und eingeführten Wildkaninchen kaum Säugetiere auf. Reich ist dagegen die Vogelwelt – es gibt auch einige für Teneriffa und für die Kanaren typische Arten. Darüber zeigt der Referent Bilder und stellt die schönsten und wichtigsten vor.
Referent: Werner Becker, Hermeskeil

Dienstag, 13.04.2021 Wortwechsel im Cusanushaus - „Das Saargebiet – ein Land für 15 Jahre“

Vor 100 Jahren wurde das Saargebiet als ein Ergebnis des Versailler Vertrages quasi am Reißbrett der Siegermächte des Ersten Weltkrieges geschaffen. Geplant war, dass dieses neue Land nur 15 Jahre existieren sollte. Der Vortrag beschäftigt sich mit den Umständen der Schaffung des Saargebietes und gibt einen Überblick über seine Existenz bis zu seinem Ende mit der Saarabstimmung von 1935.
Referent: Manfred Bender, Saarbrücken

Dienstag, 27.04.2021 Der synodale Weg der Katholischen Kirche Deutschlands -Situationsbericht–

Der Synodale Weg ist ein Erneuerungsprozess der katholischen Kirche in Deutschland. Er wird von der Deutschen Bischofskonferenz und dem Zentralkomitee der deutschen Katholiken getragen und soll der Aufarbeitung von Fragen dienen, die sich im Herbst 2018 nach der Veröffentlichung der MHG-Studie über sexuellen Missbrauch in der Kirche ergeben haben. Der Synodale Weg ist auf zwei Jahre angelegt. Offizieller Beginn war der 1. Advent 2019. Die erste Synodalversammlung tagte vom 30. Januar bis zum 2. Februar 2020. An ihr nahmen rund 230 Mitglieder Laien und Priester, Frauen und Männer teil. Ein nächster Schritt waren fünf regionale Synodalkonferenzen am 4. September 2020. Die zweite von vier Synodalversammlungen ist vom 4. bis 6. Februar 2021 geplant. Beschlossen wurde der Synodale Weg bei der Frühjahrsvollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz im März 2019. Ausgangspunkt war die Unzufriedenheit vieler Gläubigen, wie Kardinal Reinhard Marx als damaliger Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz sagte.
Referent: Präses u. Pfr. Klaus Leist, St. Wendel

Dienstag, 11.05.2021 Wortwechsel im Cusanushaus - Die Sixtinische Madonna – ein Meisterwerk Rafaels

Vor 500 Jahre verstarb der Hochrenaissance-Künstler Rafael. Wenige seiner Bilder befinden sich in Deutschland. Dazu gehört aber eines seiner bekanntesten, die „Sixtinische Madonna“, geschaffen ca. 1512. Seit 1754 befindet es sich in Dresden. Der Grund: Die Mönche des Klosters San Sisto in piazensa benötigten Geld für eine Renovierung und trennten sich dafür von dem Gemälde, das bis dahin den Hochaltar ihrer Kirche schmückte. Erworben wurde es für August III. von Polen-Sachsen, dem damaligen Herrscher in Dresden. Berühmter als das Gemälde als Ganzes sind heute die Engeldarstellungen im Vordergrund, sie führen ein Eigenleben, auch in der Werbung.
Referent: Dr. Bernhard Wehlen, Homburg

Dienstag, 25.05.2021 Wallfahrt nach Echternach - Die Echternacher Springprozession

Ein kurioses Jubiläum: Seit 33 Jahren nimmt die Kolpingfamilie ohne Unterbrechung an der Springprozession in Echternach teil. Wir beginnen mit der Eucharistiefeier im Dom zu Trier; Weiterfahrt nach Echternach, Teilnahme an der Springprozession und Schlussandacht. (Gemeinsam mit dem KDFB St. Wendel, der Frauengemeinschaften St. Anna und Remmesweiler). Am Nachmittag besteht in Trier die Möglichkeit die Stadt kennen zu lernen. Es ist Zeit zur freien Verfügung. Die Rückankunft ist gegen 19:00 Uhr vorgesehen.
Anmeldung bei Hans-Werner Luther Tel. 06851/ 2861
Abfahrt: 7:00 Uhr an der Ev. Kirche
Leitung: Hans-Werner Luther, St. Wendel

Dienstag, 08.06.2021 Wortwechsel im Cusanushaus - Wie steht es um unsere Sicherheit?

Die Sicherheit des Bürgers ist ein „hohes Gut“. Sie zu schützen, ist Aufgabe des Staates - der Polizei. Täglich lesen wir in der Presse, dass die Sicherheit von Menschen bedroht und verletzt scheint. Die Situation der Flüchtlinge und die Frage der Zuwanderung verschärfen die Diskussionen um unsere Sicherheit. Doch wie steht es um unsere Sicherheit in der Stadt und im Kreis St. Wendel? Was wird getan, um unsere Sicherheit zu garantieren? Antworten auf diese und viele andere Fragen, die eigene und die Sicherheit der Allgemeinheit betreffend, kann der Leiter der Polizeiinspektion St. Wendel an diesem Abend geben.
Referent: Jörg Valeske, KHK, St. Wendel

Dienstag, 22.06.2021 Wortwechsel im Cusanushaus - Friedrich Spee von Langenfeld

Friedrich Spee von Langenfeld wurde 1591 in Kaiserswerth geboren und verstarb 1635 in Trier. Er war ein deutscher Jesuit, der nicht nur in der Lehre, sondern auch in der Seelsorge tätig war. Er wurde bekannt als Kritiker der Hexenprozesse, durch seine Schrift Cautio Criminalis, aber auch als Kirchenlieddichter. Seine Lieder wurden in der Trutz-Nachtigall niedergeschrieben – heute findet man noch einige davon im Gotteslob. Beerdigt ist er in der Gruft unter der Jesuitenkirche zu Trier, wo man das Grab jederzeit besuchen kann.
Referent: Prof. Dr. Gunther Franz, Trier

Dienstag, 06.07.2021 Wo steht unser Landkreis?

Im Landkreis St. Wendel tut sich was! Das bezeugen die Arbeitslosenzahlen und vieles mehr. Die touristische Bedeutung des Kreises St. Wendel hat mit dem Anschluss an Saar-Hochwald eine deutliche Aufwertung erhalten. Was bedeutet das im Einzelnen? Was kostet dies? Wie soll die Zukunft aussehen?
Einen gravierenden Einschnitt hat die Corona-Pandemie erbracht, deren Spätfolgen noch nicht absehbar sind. Wie soll es jetzt weitergehen? Auf diese Fragen gibt Landrat Udo Recktenwald Auskunft.
Referent: Udo Recktenwald, Landrat, St. Wendel


Zeit des Betens

Jeden 4. Freitag des Monats treffen wir uns um 18:00 Uhr in der Basilika zur ZEIT DES BETENS. Anschließend ist Abendmesse.

 

Auskunft und Anmeldungen

Kolpingfamilie St. Wendel
Fruchtmarkt 19
66606 St. Wendel
Tel. 06851/939700

 

Die Arbeit der Kolpingfamilie St. Wendel wird unterstützt durch die