Vokalensemble Cantica Wendalina

v. l. n. r.: Stefan Klemm, Bernd Liesenfeld, Hans Eisenhuth, Detlef Maldener, Martina Fries, Monika Klemm, Martina Haßdenteufel, Susanne Eisenhuth

Das Vocalensemble Cantica Wendalina, 2001 von seinem Leiter Stefan Klemm gegründet, feiert in diesem Jahr (2016) sein 15-jähriges Bestehen. Wenn auch der Schwerpunkt des Repertoires in der alten Musik liegt, so haben die ambitionierten Sängerinnen und Sänger immer wieder Freude daran, auch die ganze Bandbreite der mehrstimmigen Musica Sacra zu Gehör zu bringen.


Seit der Zeit ihres Bestehens gestalteten die Cantica Wendalina zahlreiche Kirchenkonzerte in der Wendelinus-Basilika und der benachbarten Region. Auf Konzertreisen in Deutschland (Brandenburg, Bayern, südwestdeutscher Raum) sowie ins europäische Ausland (kath. Domkirche St. Chads, Birmingham/England, kath. Domkirche St. Erik, Stockholm/Schweden, Domkirche St. Jakob, Innsbruck/Österreich) konnte die Cantica Wendalina stets ihre Zuhörer begeistern.

 

Pressestimmen zur Cantica Wendalina

Saarbrücker Zeitung 26.08.2011 (Konzert in der Blasiuskapelle, Bergweiler)

Gut besucht war die Sonntagsmusik in der Blasiuskapelle Bergweiler mit dem St. Wendeler Vokalensemble Cantica Wendalina, Andreas Stavenhagen (Flöte) und Stefan Kunz (Orgelpositiv). Die kompetente Interpretation der Werke und die hervorragende Akustik des schönen Raumes bereiteten allerseits großes Hörvergnügen.
Das Vokalensemble besteht seit zehn Jahren und hatte sich zunächst wesentlich an alter Musik orientiert. Daher bot es mit Wohlklang und rhythmischer Sensibilität Kompositionen von Palestrina, Byrd und Casali sowie Johann Sebastian Bachs Motette "Lobet den Herrn, alle Heiden". Romantik ertönte mit Felix Mendelssohn-Bartholdy ("Herr, nun lässest du deinen Diener in Frieden fahren"), dem besonders gut gelungenen "Justorum animae" ("Die Seelen der Gerechten") von Charles Villiers Stanford und einem Kyrie von August Södermann, dem Glanzstück der Sopranistinnen. In die vielfältige Welt neuerer Musik führte "O sacrum convivium" ("O heiliges Gastmahl") von Olivier Messiaen: Klänge wie aus einer anderen Welt, mit großbögiger Phrasierung und spannungsvoll gehaltenen Dissonanzen. Mit einem "Ubi caritas" des lettischen Komponisten Rihards Dubra und einem in Harmonik und Deklamation experimentierfreudigen "Alleluja" des Philippinen Agripino Diestro setzten die "Cantica Wendalina" einen kräftigen internationalen Schlussakzent.
Andreas Stavenhagen, als Tenorist zur "Seele" des Ensembles gehörend, bewies seine perfekte Flötenkunst in zwei munteren französischen Barocksätzen und zeigte die Ausdruckskraft seines Instruments in zwei unbegleiteten impressionistischen "Chants de nectaire" von Charles Koechlin. Der erfahrene Continuospieler Stefan Kunz wechselte ebenso bei Bedarf von der Truhenorgel zu den anderen Bassisten.