LIVESTREAM

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UNSERE LIVESTREAM-ÜBERTRAGUNGEN:


Jeden Sonntag um 10.45 Uhr

An Feiertagen und Konzerten entnehmen Sie den Beginn bitte unserem Pfarrbrief.

Hier finden Sie unsere vorherigen LIVE-Streams!

Grußworte unseres Dekans

Herzlich Willkommen

Pfarrer Klaus Leist

Liebe Besucherinnen und Besucher unserer Homepage!


Ich freue mich, dass Sie unsere Seite aufgeschlagen haben und sich für uns und für das Leben in unserer Pfarreiengemeinschaft und in den einzelnen Pfarreien interessieren. Unsere Pfarreiengemeinschaft zählt sechs selbstständige Kirchengemeinden mit einer Filialkirche, in denen ca. 14.000 katholische Christen leben.

St. Wendel ist ein wunderbares Kleinstädtchen im nördlichen Saarland und ist kleinstädtisch-ländlich geprägt sowie mit verschiedenen regionalen Traditionen verbunden, in denen es ein reges Vereinsleben gibt. Die Stadt und die Stadtteile bieten eine gute Infrastruktur sowie zahlreiche Einkaufs- und Freizeitmöglichkeiten. Das St. Wendeler Land ist von aufsteigendem Tourismus geprägt und ist ein Zentrum im nördlichen Saarland.

Eine große Zahl von ehrenamtlichen Frauen und Männern sowie verschiedenartige Gruppen und Gremien in allen Orten bereichern das lebendige kirchliche Leben in den einzelnen Gemeinden. Die Pfarreiengemeinschaft befindet sich auf einem guten Weg des Zusammenwachsens und hat seit der Umsetzung des Projektes 2020 eine dynamische Form entwickelt.

Aber sehen Sie selber – wenn Sie zu blättern beginnen, sind Sie schon in direktem Kontakt und Dialog mit uns. Noch schöner wäre es aber, wenn Sie uns vor Ort besuchten: in unseren herrlichen Kirchen, in unseren Gottesdiensten und in den vielfältigen Angeboten zu verschiedenen Anlässen, vor allem aber im Oktober in der Wallfahrtswoche zum heiligen Wendelin!

Klaus Leist
Dekan

Nachrichten

Erntedankaktion/Brotbackaktion am 30. September 2023 in St. Anna

Auch in diesem Jahr führen wir wieder die inzwischen schon traditionelle Erntedankaktion am Samstag, 30. September 2023 nach der Vorabendmesse durch...

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Erntedankfeier mit Lichterprozession in Bliesen

Die diesjährige Erntedankfeier beginnt am Samstag, 30. September 2023, um 17.00 Uhr, mit der Feier der Vorabendmesse im Bliestaldom...

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Kfd St. Anna im Oktober

Am Montag, 2. Oktober 2023, um 17.00 Uhr, geht es um das Thema „Kreativität im Herbst“...

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Cantate Domino – Singet dem Herrn ein neues Lied

Unter diesem Motto feiert der Kirchenchor St. Remigius/Bliesen sein 150-jähriges Jubiläum in einem Festgottesdienst am Sonntag, 8. Oktober 2023, um 10.30 Uhr im Bliestaldom...

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Kath. Kita Heilige Familie lädt zum Mehrgenerationentreffen mit Mittagessen ein

Herzlich laden wir alle Mitbürgerinnen und Mitbürger zum nächsten Mehrgenerationenmittagessen am Mittwoch, 11. Oktober 2023, von 12.00 bis 15.00 Uhr ins Pfarrheim ein...

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Informationen und Angebote in unserer Pfarreiengemeinschaft

Stille Anbetung

Regelmäßige stille Anbetung in unserer Pfarreiengemeinschaft

In einer Zeit wie der unseren momentan, in der die Welt aus der Balance geraten ist, brauchen wir mehr denn je das Gebet, vor allem für den Frieden in der Welt und für die Einheit der Kirche wie auch für die persönlichen Anliegen. Herzlich laden wir zur stillen Anbetung, jeweils nach der Heiligen Messe bis 20.00 Uhr, ein:

Montag, 28. September:
Montag, 2. Oktober:
Mittwoch, 11. Oktober:

Urweiler
Oberlinxweiler
Winterbach



Bibelabend in St. Anna

Der nächste Bibelabend im Pfarrheim St. Anna findet am Dienstag, 26. September 2023, um 19.30 Uhr statt. Mit der Methode „Bibelteilen“ begegnen wir gemeinsam einem Bibeltext, abschließend ist eine kurze persönliche stille Gebetszeit vor dem Allerheiligsten. Herzliche Einladung!

Bernhard Zöllner, Kooperator

Die Kolpingfamilie lädt ein

Die Kolpingfamilie lädt ein

am Montag, 2. Oktober 2023, um 19.00 Uhr ins Cusanushaus zum Filmvortrag „Das Kaunertal“.

Viele Jahre hat Pfarrer i.R. Erwin Recktenwald seinen Urlaub dort verbracht, dabei Ruhe und Erholung gesucht. Der Film ist ein Porträt und eine filmische Liebeserklärung, wie sie nicht viele Orte in Österreich erfahren: Zweieinhalb Jahre lang waren Filmemacher Thomas Junker und Produzent Charly Hafele im Tiroler Kaunertal unterwegs, um an insgesamt 105 Drehtagen Zeitzeugen zu Wort kommen zu lassen. Die Dokumentation beleuchtet das geschichtliche und heutige Alltagsleben in Kaunertal, Kauns und Kaunerberg in seiner kulturellen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Vielfalt. Beeindruckende Aufnahmen während aller vier Jahreszeiten bereichern die Interviews. So ist ein Dokument des Tales und seiner Menschen im Jahreslauf entstanden. Wir weisen auf die Überlänge des Films hin!

Hans-Werner Luther

Hier können Sie sich das Programm des 2. Halbjahres der Kolpingfamilie herunterladen.

Informationen und Angebote im Pastoralen Raum St. Wendel

Informationen aus dem Pastoralen Raum St. Wendel

Nach der Errichtung des neuen Pastoralen Raumes (PastR) St. Wendel am 1. Januar 2023 durch Bischof Dr. Stephan Ackermann konnten wir am 1. März d.J. die Arbeit im Leitungsteam beginnen. Seit dieser Zeit hat sich viel getan und wir sind die ersten Schritte gegangen und konnten den Umsetzungsprozess in die Wege leiten. Die Antrittsbesuche bei den Kommunen und dem Landkreis liegen hinter uns, ebenso auch ein erstes Treffen zum Kennenlernen der beiden neuen Räte auf der Ebene des PastR: die gewählten Mitglieder der Verbandsvertretung und des Rates des PastR. Diese beiden Räte bilden die Delegierten aus den beiden Pfarreiengemeinschaften St. Wendel und Oberthal-Namborn. Auf Bitten der Gremien und des Pfarrers der Pfarreiengemeinschaft Freisen-Oberkirchen, die durch die Missbrauchsereignisse in Freisen in einer Sondersituation sind, hat Bischof Ackermann zugestimmt, dass aus dieser PG jeweils ein Vertreter/in sowie der Pfarrer als Gäste (ohne aktives und passives Wahlrecht) an den Sitzungen teilnehmen. In der zweiten Septemberhälfte werden beide Gremien erstmals zu ihren konstituierenden Sitzungen zusammentreten, ihre Vorstände wählen und erste Entscheidungen treffen. Die Verbandsvertretung setzt sich aus den gewählten 13 Mitgliedern und der Pastorale Rat aus 12 Mitgliedern zusammen. Ebenso werden diese 13 Mitglieder der Verbandsvertretung in ihrer konstituierenden Sitzung drei Personen für den Verbandsausschuss wählen, der unter Vorsitz von Dr. Wilhelm die Finanzgeschäfte des PastR steuern wird. Noch vor Jahresende soll die Verbandsvertretung dann auch den Haushalt für das Jahr 2024 beschließen. Der Pastorale Rat wird sich dann mit dem Umsetzungsprozess des neuen Raumes in pastoraler und seelsorglicher Hinsicht beschäftigen.

Ferner werden wir als Leitungsteam eine Steuerungsgruppe aus diesen gewählten Delegierten und anderen Ehrenamtlichen einrichten, die mit uns die Synodalversammlung vorbereiten und durchführen werden. Aufgrund der vielfältigen Bistumserfahrungen, vor allem der PastR, die bereits am 1. Januar 2022 an den Start gegangen sind, beabsichtigen wir, diese nach Ostern 2024 erstmals zusammenzurufen.

Das Bistum Trier hat sich nach der Bistumssynode (2013-2016) als eine diakonisch-missionarische Kirche neu aufgestellt. Vieles werden wir in unseren Pfarrgemeinden in Zukunft nicht mehr so durchführen wie wir es bisher getan haben, manches werden wir aufgeben (müssen), Neues wagen. Vor allem aber müssen wir Kirche neu denken! Die Trierer Bistumssynode hat vier markante Punkte festgeschrieben, die mit der Errichtung der Pastoralen Räume bistumsweit umgesetzt werden sollen. Diese vier Säulen sind:

  1. Vom Einzelnen her denken
  2. Charismen vor Aufgaben in den Blick nehmen
  3. Weite pastorale Räume einrichten und netzwerkartige Kooperationsformen verankern
  4. Das synodale Prinzip bistumsweit leben

Neben einem neuen Sparkonzept, das in wenigen Wochen veröffentlicht werden wird, hat das Bistum Ende Juni d.J. das neue Immobilienkonzept „Gemeinsam! Zukunft! Bauen!“ vorgestellt, das uns alle vor eine große Herausforderung stellen wird. Bitte lesen Sie dieses Konzept, das auf der Homepage des Bistums Trier veröffentlicht ist, denn wir werden an ihm in keiner Pfarreiengemeinschaft bzw. fusionierten Pfarrei vorbeikommen!

Eine weitere wichtige Entscheidung ist in Absprache mit den zuständigen Stellen des Bischöflichen Generalvikariates gefallen, nämlich das Büro des PastR für das Leitungsteam, die Sekretariatskraft sowie für zwei Pastoralreferenten in das Pfarrhaus von St. Anna in Alsfassen zu verlegen. Der Umzug dorthin ist für Ende Oktober d.J. vorgesehen.

Herzlich grüßen wir Sie alle und laden Sie ein, den weiteren Prozess des Pastoralen Raumes zu begleiten, vor allem beten wir miteinander darum, dass der Heilige Geist uns führen und begleiten möge, damit das Reich Gottes wachsen kann und wir alle uns in der Kirche beheimatet fühlen können.

Klaus Leist                             Dr. Justus Wilhelm

   Dekan                                      Leitungsteam

Jugendbildungsreise nach Wien vom 23. - 28. Oktober 2023
Kurs „Zuhause leben – Zuhause sterben“

Dieser Qualifizierungskurs wendet sich an interessierte Personen aus der Bevölkerung.

Ziel des Kurses ist die eigene Auseinandersetzung mit Tod und Sterben sowie die Begegnung mit schwerkranken, sterbenden Menschen und deren Angehörigen im häuslichen Alltag. Darüber hinaus werden spezifische Fragen zu psychosozialen, medizinischen, juristischen und seelsorgerischen Bereichen behandelt, sowie einfache Grundkenntnisse in der Pflege Schwerst- und Todkranker vermittelt.

Praktische Erfahrungen werden in einem anschließenden Praktikum in einer stationären Einrichtung oder einem ambulanten Pflegedienst gesammelt. Am 19. September 2023, findet um 18.30 Uhr eine Infoveranstaltung zu diesem Kurs statt. Der Kurs beginnt am 10. Oktober d.J., 18.30 Uhr, und erstreckt sich über 23 Termine (vorwiegend dienstagabends). Die Teilnahme wird von den gesetzlichen Krankenkassen unterstützt. Anmeldung ist erforderlich.

Veranstaltungsort: Geschäftsstelle Christliche Hospizhilfe im Landkreis St. Wendel e. V., Luisenstraße 28, 66606 St. Wendel.

Infos und Anmeldung: Christliche Hospizhilfe im Landkreis St. Wendel e.V., Luisenstraße 28, 66606 St. Wendel, Telefon: 06851/869701, oder: www.hospizhilfe-stwendel.de.

Seminar „Trauer gehört zum Leben

Diese Seminarreihe richtet sich an betroffene Frauen und Männer, die einen nahestehenden Menschen verloren haben, die sich über die eigene Trauer informieren wollen, die Trauer verstehen wollen, die sich über die eigenen Trauererlebnisse mit anderen austauschen wollen und deren Verlustereignis länger als 6 Monate zurück liegt.

Das Seminar erstreckt sich über 4 Abende und findet statt am 7., 15., 21. und 28. November d.J., jeweils 19.00 - 21.00 Uhr. Anmeldung ist erforderlich. Veranstaltungsort: Evangelisches Gemeindezentrum, Beet-hovenstraße 1, St. Wendel.

Infos und Anmeldung: Christliche Hospizhilfe im Landkreis St. Wendel e.V., Luisenstraße 28, 66606 St. Wendel, Telefon: 06851/869701 oder: www.hospizhilfe-stwendel.de

Dr. Carola Fleck, Pastoralreferentin

Der Trauer begegnen - Ein Weg mit Impulsen

Trauer hat viele Gesichter. Wir begegnen ihr - allein oder gemeinsam, zuhause oder unterwegs. Es kann unsere eigene Trauer sein oder die Trauer anderer Menschen, der wir begegnen.

Manchmal betrifft sie uns unmittelbar, manchmal denken wir aber auch mit etwas Abstand über sie nach. Der Impuls-Weg „Der Trauer begegnen“ greift auf einem etwa eineinhalbstündigen Spazierweg mit Stationen rund um die Peterbergkapelle bei Braunshausen verschiedene Aspekte auf, die zum Thema gehören. Zu dieser gemeinsamen „Spurensuche“ laden wir Sie herzlich am Sonntag, 8. Oktober 2023, von 14.00 bis 16.00 Uhr ein! Start- und Zielpunkt ist die Peterbergkapelle auf dem Peterberg bei Braunshausen, Zufahrt über Peterbergstraße, 66620 Nonnweiler-Braunshausen.

Informationen und Anmeldung unter www.keb-saarbruecken.de oder 0681/9068131. Anmeldeschluss ist der 1. Oktober 2023. Festes Schuhwerk wird empfohlen. Wir freuen uns auf Sie!

Bärbel Ludwig, Christliche Hospizhilfe St. Wendel

Informationen und Angebote des Bistums Trier

Bistum Trier stellt Immobilienkonzept vor

Gemeinsam! Zukunft! Bauen!

Für Kirchen, Pfarrhäuser und den weiteren Gebäudebestand von Pfarreien und Kirchengemeinden hat das Bistum Trier ein Immobilienkonzept erlassen. Gemeinsam mit einer überarbeiteten Förderrichtlinie gibt es die Anzahl an Gebäuden und Flächen vor, die das Bistum künftig fördern wird. Auch Aspekte des Klimaschutzes spielen eine wichtige Rolle. „Damit stellen wir sicher, dass der sinnvolle und notwendige Teil des Immobilienbestands weiter unterhalten und entwickelt werden kann“, betont der Trierer Generalvikar Dr. Ulrich Graf von Plettenberg bei der Vorstellung des Konzeptes. Das Konzept soll zunächst mit fünf Pilotpfarreien erprobt werden.

Die Umsetzung selbst, also die Klärung der Frage, welche Immobilien erhalten bleiben, und die dann folgende sukzessive Trennung von den anderen Gebäuden, liegt in der Verantwortung der Pfarreien zusammen mit den Pastoralen Räumen. „Piloten“ sind die Kirchengemeinde Heilige Edith Stein in Trier sowie die Kirchengemeindeverbände Cochem, Koblenz-Moselweiß, Lebach und Schmelz. Das Immobilienkonzept versuche, möglichst viele Abwägungen vorzunehmen, sagt von Plettenberg. „Wir wissen aber: Eine alle Seiten zufrieden stellende Lösung kann ein Immobilienkonzept nicht bieten, weil Immobilien, insbesondere die Kirchen und Kapellen, für viele Menschen wichtige Identifikationsorte sind.“ Weitere Gebäude, die nach diesem Konzept nicht mehr durch das Bistum gefördert werden, können die Pfarreien nach eigenen Vorstellungen und entsprechend ihrer finanziellen Mittel erhalten und ggf. bewirtschaften. Dabei sollen auch Kooperationen mit der evangelischen Kirche, mit den Kommunen und anderen örtlichen Gruppierungen in den Blick genommen werden.

Ein erklärtes Ziel ist es, bei den Bauzuschüssen sowie bei den Betriebs- und Energiekosten die finanziellen Aufwendungen zu senken. Das Konzept bietet damit eine langfristige Perspektive und soll den Kirchengemeinden Planungssicherheit geben. Neben der Frage der Kosten gibt das Immobilienkonzept auch Antworten auf die Frage eines gelingenden Klimaschutzes. Von Plettenberg legt dar: „Das Konzept ermöglicht, die Raumnutzung in den Pastoralen Räumen neu zu denken. Das kann uns helfen, die Klimaschutzziele des Bistums effektiv zu verfolgen.“

Das Konzept unterscheidet grundsätzlich bei der Bewertung der Immobilien, ob sie in einem eher ländlichen, städtischen und gemischt-strukturierten Raum liegen. Innerhalb dieser Klassifizierung werden dann Kriterien für die Förderfähigkeit von Kirchen, Pfarrhäusern, Pfarrheimen, Kindertagesstätten, Mietobjekten und Mischobjekten beschrieben. Faktoren, die dabei auch berücksichtigt werden, sind bei Kirchengebäuden deren Fassungsvermögen oder bei den Pfarrbüros die Fläche einer Pfarrei.

So gab es Mitte November 2022 im Bistum Trier 1.898 Kirchen mit insgesamt mindestens 341.177 Sitzplätzen. Davon hatten 138 Kirchen mindestens 500 Sitzplätze und mindestens 647 Kirchen weniger als 100 Sitzplätze. Grundsätzlich sollen wenigstens zwei Kirchen pro fusionierte Kirchengemeinde weiter vom Bistum gefördert werden. Zukünftig werden in jeder fusionierten Kirchengemeinde mindestens zwei Kirchen weiter vom Bistum gefördert. Weitere förderfähige Kirchen werden in einem Verhältnis der Katholikenanzahl und der Fläche einer fusionierten Kirchengemeinde ermittelt.

„Die Nutzung von Pfarrhäusern ist indes vielfältiger“, so von Plettenberg. Es könne gleichzeitig ein Haus der Gemeinde und Dienstwohnung für Priester sein, zudem Büroräume für die pastoralen Mitarbeitenden oder das Pfarrbüro enthalten. Das Konzept sieht vor, dass jeder Pfarrer die Möglichkeit haben soll, in einem Pfarrhaus zu leben. Darüber hinaus sollen rund 70 Pfarrhäuser als Dienstwohnungen für Priester im kategorialen und territorialen Dienst vorgehalten werden. Grundsätzlich werden eine Dienstwohnung pro Pfarrei und mindestens ein Pfarrbüro gefördert.

Für Pfarrheime gilt, vorbehaltlich möglicher Ausnahmen, dass pro Pfarrei ein Pfarrheim mit einem Großraum mit mindestens 150 Quadratmeter Saalfläche, einer Küche und einer Toilettenanlage weiterhin durch das Bistum gefördert werden.

Generalvikar von Plettenberg verwies darauf, dass das Immobilienkonzept eine Fortführung eines älteren Konzeptes sei, aber auch Ergebnisse der Bistumssynode von 2013 bis 2016 umsetzen wolle. „Im Abschlussdokument der Synode wird eine diakonisch-missionarische Grundausrichtung der Kirchen in den Vordergrund gestellt“, erklärt von Plettenberg. Die Kirche habe eine Sendung in die Welt und sei kein Selbstzweck. Daraus ergebe sich die Frage, wie viele Immobilien und wie viel Geld aus Kirchensteuermitteln für den Erhalt der Immobilien angesichts der steigenden Herausforderungen notwendig und verantwortbar seien. Das nun in Kraft gesetzte Konzept soll eine Antwort auf diese Frage möglich machen.

Das Immobilienkonzept finden Sie vollständig online auf der Homepage des Bistums Trier: https://paulinus-bistumsnews.de/export/sites/newsportal/.galleries/dokumente/bgv_immo_23.pdf

Bischöfliche Pressestelle Trier

Felixianum: Spiritualität. Leben. Lernen

Das Orientierungs- und Sprachenjahr in der Diözese Trier

Im Oktober startet wieder ein neuer Kurs des Orientierungs- und Sprachenjahres. Das Felixianum richtet sich an junge Frauen und Männer zwischen 18 und 30 Jahren. Wer nach dem Schulabschluss, nach einer Ausbildung oder einem Studium eine Zeit der Orientierung braucht, dem bietet das Felixianum Möglichkeiten.

Unter den drei Perspektiven „Spiritualität. Leben. Lernen.“ geht es darum, zusammen mit anderen jungen Menschen gemeinsam zu wohnen, zu leben und sich selbst mit dem eigenen Glauben besser kennenzulernen. Außerdem bietet das Felixianum die Möglichkeit Sprachen zu lernen und sich in einem Sozialpraktikum zu erleben, um gelebtes Christ:innensein zu vertiefen. Das Felixianum eröffnet also Räume, in dem junge Menschen der Frage ihres je eigenen Weges nachgehen können, um ihrer Berufung auf der Spur zu bleiben: Wer bin ich? Wer will ich sein? Wohin will ich mit meinem Leben? Und welche Rolle spielen dabei Gott und der Glaube? Was heißt all das für meinen Berufswunsch?...

Im Felixianum besteht die Möglichkeit

  • durch Auszeittage, im Austausch mit anderen und durch persönliche Begleitung (neu) herauszufinden, was trägt, was Halt gibt, was der Geist des je eigenen Lebens ist – die eigene Spiritualität
  • mir anderen jungen Frauen und Männern zwischen 18 und 30 Jahren in einer WG mit eigenem Zimmer mitten in der Trierer Innenstadt zu leben
  • durch Praktikum, FSJ, BFD, Sprachkurse, Studium Rhetorikkurse, Supervision, Glaubenskurse, Exkursionen und vieles mehr (neu und anders) zu lernen

Da das Felixianum als Vorkurs für ein Studium anerkannt ist kann Schüler-BAföG beantragt werden. Wer Lust hat, das Felixianum näher kennenzulernen, ist herzlich eingeladen in Trier vorbeizukommen und uns zu besuchen. Mehr Infos gibt’s unter www.felixianum.de oder bei den Begleitern des Felixjahres.

Florian Dienhart

Tel. 06501/7105-534

Florian.Dienhart@bistum-trier.de

 

Maik Bierau

Tel. 0651/9484-119

Maik.Bierau@bistum-trier.de