Basilika St. Wendelin St. Wendel

Basilika St. Wendelin St. Wendel

Kirche St. Anna St. Wendel

Kirche St. Anna St. Wendel

Bliestaldom - St. Remigius Bliesen

Bliestaldom - St. Remigius Bliesen

Kirche Heilige Familie Winterbach

Kirche St. Martin - Niederlinxweiler

Kirche St. Martin - Niederlinxweiler

Kirche St. Marien - Urweiler

Kirche St. Marien - Urweiler

Filialkirche St. Marien - Oberlinxweiler

Filialkirche St. Marien - Oberlinxweiler

Filialkirche St. Remigius - Remmesweiler

Filialkirche St. Remigius - Remmesweiler

Wort zum Tag

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Information zur Corona-Pandemie

St. Wendel, 18. März 2020

Liebe Schwestern und Brüder in unserer Pfarreiengemeinschaft,

wie Sie es selber mitverfolgen, ändern sich angesichts der derzeitigen Corona-Pandemie täglich die Entscheidungen der Verantwortlichen in Bund und Land, ebenso auch die Dienstanweisungen des Bischöflichen Generalvikars in Trier für die Pfarrgemeinden und Einrichtungen in unserem Bistum. Das Bistum orientiert sich dabei an den Leitlinien zum einheitlichen Vorgehen zur weiteren Beschränkung von sozialen Kontakten im öffentlichen Leben, die Bundesregierung und Länder am 16. März verfügt hatten.

In diesem Pfarrbrief, den wir am 13. März d.J. in Druck geben mussten, orientierten wir uns an der Dienstanweisung, die wir genau an diesem Tag bekamen. Inzwischen ist diese überholt und das Bistum hat angeordnet, dass zunächst bis mindestens 30. April 2020 alle gottesdienstlichen Zusammenkünfte, sowohl in geschlossenen Räumen wie auch im Freien, entfallen. Dies betrifft auch die kommenden Kar- und Ostertage sowie alle Kasualgottesdienste (Taufen, Trauungen, Sterbeämter). Beisetzungen auf dem Friedhof dürfen nur „im allerengsten Familienkreis stattfinden“. Auch unsere Erstkommunionen wie die geplante Firmung am 20. September d.J. sind vorerst abgesagt. Pfarrbüchereien, Pfarrheime und weitere kirchliche Orte der Begegnung bleiben geschlossen – die Kirchen als Ort für das persönliche Gebet bleiben jedoch weiterhin geöffnet.
Wir Priester feiern weiterhin die Heilige Messe für die Gläubigen, jedoch weist der Generalvikar ausdrücklich darauf hin, dass die physische Präsenz von Gläubigen bei diesen Gottesdiensten nicht gestattet ist. Zugleich lädt er die Gläubigen ein, Gottesdienste, die über Fernsehen und Internet übertragen werden, zuhause mitzufeiern und verweist ausdrücklich auf die Möglichkeit der Geistlichen Kommunion.
Derzeit prüfen wir mit Fachleuten, ob ein Livestream aus der Basilika installiert werden kann, der über diese Krise hinaus bestehen bleiben könnte.

Wie schon mitgeteilt, ist die Seelsorge in unserer Pfarreiengemeinschaft weiterhin gewährleistet, indem wir für Sie telefonisch und digital erreichbar sind.

Bleiben wir weiterhin einander im Gebet verbunden und bitten wir Gott inständig, dass er uns bald von dieser Pandemie befreit. Möge der heilige Wendelin uns allen hier in unserer Region und weltweit als Schutzpatron und Wegbegleiter beistehen.
Mein besonderes Gedenken gilt in diesen Tagen allen alten, kranken und hilfsbedürftigen Menschen, die zusätzlich durch minimierte Kontakte und Begegnungen unter der derzeitigen Situation leiden. Haben Sie Mut und vertrauen Sie auf Gottes Beistand und alle medizinischen und pflegerischen Hilfen, die zurzeit alles geben. Gerade diesen Menschen gilt unser besonderer Dank und auch unsere hohe Anerkennung.

Herzlich grüße und segne ich Sie!

Ihr Pastor
Klaus Leist

 

!!! ACHTUNG !!! Terminabsagen wegen Coronavirus-Gefahr

Aufgrund der Corona-Pandemie sind alle Gottesdienste, Veranstaltungen, Konzerte und Treffen bis auf Weiteres abgesagt!

Ein schönes Zeichen

Heute hat uns eine Pfarrbriefausträgerin mit einem schönen Zeichen überrascht und beschenkt: Eine Rose für die Sekretärinnen als Zeichen der Solidarität. Es ist schön, dass auch in dieser besonderen Situation unsere Arbeit wertgeschätzt wird und wir so die Verbundenheit von Menschen aus unserer Pfarreiengemeinschaft erfahren. Danke.

Unser Dank gilt aber auch allen Pfarrbriefausträgerinnen und Pfarrbriefausträgern, die trotz dieser schwierigen Situation uns beistehen und die Pfarrbriefe in die Häuser bringen. Dafür danke und ein herzliches "Vergelts Gott".

Gebet des Bischofs in der Zeit der Corona-Pandemie
Spirituelle Impulse

Gedanken zur Fastenzeit

Warten. Fasten. Nachdenken.
Das braucht Zeit.
Sieben Wochen sind dafür gar nicht so besonders lang.
Vor allem, wenn man bedenkt, warum es diese Zeit vor Ostern gibt und worauf man sich in diesen Wochen besinnt: Eine ganz alte Geschichte klopft an, und die ist nicht lustig: Es ist die Geschichte des Leidensweges und schließlich auch der Hinrichtung eines Juden. Es war vermutlich der 06.April 30, als die Verurteilung Jesu mit der anschließenden Hinrichtung endete. Die speziellen Foltermethoden der damaligen Besatzungsmächte waren grausam und menschenverachtend und zudem fiel er der Dummheit, dem Mitläufertum, dem blinden Hass der Masse, dem Frust, dem Neid und der Unzufriedenheit vieler zum Opfer.
Besonders tragisch an der Geschichte ist, dass sie sich wiederholte, dass die Menschen nicht klüger wurden.
Am 08.Mai 1945, vor beinahe 75 Jahren war der Nazi-Terror in Deutschland Gott sei Dank zu Ende. Er ließ unzählige Menschen Höllenqualen erleiden und raubte vielen den letzten Rest Hoffnung.
Heute, im Jahr 2020, mitten in der Fastenzeit, ist die Welt durch den Corona-Virus aus ihren Angeln gehoben und keiner weiß, wie das enden wird.
Angesichts dessen sind sieben Wochen gar nichts.
Wir brauchen solche Wochen. Wir müssen da hinsehen: In die Leere, in das menschliche Versagen, in die Hoffnungslosigkeit, hinsehen dort, was den Menschen wichtig geworden ist: der Urlaub, das Vergnügen, die Gleichgültigkeit. Und dann kommen Ereignisse, auf die man scheinbar nicht vorbereitet ist, weil man ja nie betroffen war: das gilt für den Leidensweg Jesu, die schrecklichen Folgen der Kriege und auf den zunächst unscheinbaren Virus, der ja nur im fernen China zu sehen war.
Vielleicht bringt die Fastenzeit 2020 mehr und vielleicht ändert der ein oder andere sich und sein Verhalten nachhaltig.
Warten, Fasten und Nachdenken, vor allem letzteres braucht Zeit
Und doch enden diese sieben Wochen mit einem Fest der Hoffnung:
Wir feiern die Befreiung aus der Sklaverei, die Auferstehung von den Toten und wenn wir viel Glück haben, auch das Ende der Pandemie.
Wir feiern trotz allem und bleiben auf der Suche nach Wegen in ein neues Leben!

Nur vergessen, das sollten wir nicht. Nicht den Leidensweg Christ, nicht den Terror der Kriege oder der einzelnen Menschen und auch nicht die Verletzlichkeit der Menschen, die auch durch einen so kleinen Virus ausgelöst werden kann. Wir sollten lernen, sonst holt uns jegliche Vergangenheit schneller ein, als uns lieb sein kann…

Henning Gramlich

 

 

Fastenzeit

Bei den Christen dauert die Fasten- oder Passionszeit von Aschermittwoch bis Ostern. In dieser Zeit soll sich der Mensch durch Enthaltsamkeit neu besinnen, Buße tun und die Nähe zu Gott suchen. ... So lautet der Begriff, wenn man nach der Bedeutung der Fastenzeit sucht.

In den Jahren zuvor wurden Christen befragt, was sie persönlich aus „ihrer Fastenzeit“ machen. So wurden viele persönliche Einschränkungen genannt, von Verzicht auf Süßigkeiten, Alkohol und Zigaretten ist da die Rede, von der Einschränkung seines persönlichen Luxus.

Soll sich der Mensch durch Enthaltsamkeit neu besinnen: Diese Worte bekommen im Rahmen der bestehenden Coronakrise eine völlig neue Bedeutung.

Von welcher Enthaltsamkeit reden wir denn nun: von Verzicht persönlicher Vorlieben oder auch der Enthaltsamkeit im Konsum und der gleichzeitigen Rücksichtnahme? Leben wir die Enthaltsamkeit im Horten von Lebensmitteln, von Dingen des persönlichen Gebrauchs oder des berühmten Toilettenpapiers?

Oder Nähe zu Gott suchen: wenn ich das tue und dazu habe ich durch die staatlichen Maßnahmen viel mehr Zeit als sonst, dann gehört auch Rücksichtnahme zu meinen Gedanken, Rücksicht auf andere Menschen, Verständnis für die Not anderer und das Anbieten von Hilfen an Alte und Bedürftige. Das sind die Grundgedanken, die unser Gott in der jetzigen Not jedem empfehlen würde. Nicht das Horten von Dingen sind die Grundlage eines Christen, sondern das Teilen und Helfen und wenn es nur dadurch geschieht, indem ich die Regale nicht leer räume.

Auch Buße tun: man erreicht es schon damit, indem man seine eigen Welt mit anderen Augen sieht, ein Verständnis im Umgang mit anderen Menschen ohne sich selbst aus den Augen zu verlieren.

Die Weltkrise durch die Pandemie wird vorüber gehen, viele werden unbeschadet daraus hervorgehen, aber auch viele werden den Kampf verlieren. Lasst uns unseren Glauben stärken im Vertrauen auf unseren Gott und den Begriff Fastenzeit so zu leben, wie er ursprünglich gemeint war.

In Gedenken an das Leiden und das Sterben Christi und mehr für sich daraus zu machen, als nur der Verzicht Süßigkeiten oder anderer Dinge, vielleicht sein Leben neu ordnen und vieles besser zu machen als bisher.

Henning Gramlich

 

Unser aller Mutter
Maria, vertrauensvoll spreche ich zu Dir.
Bevor ich meine Bitten vor Dich trage,
Hast Du sie schon aufgenommen und verstanden.
Du siehst mit Schmerz auf eine Welt, die einer
noch unvorstellbaren Krise ausgeliefert ist.
Du siehst die verzweifelten Ärzte und Pfleger,
die weinenden Angehörigen und Freunde,
und vor allem die von leiblicher Qual und seelischer Not zerrissenen Opfer einer Krankheit von unermesslicher Intensität und Ausbreitung.
Obwohl Du das alles siehst und mit uns leidest,
obwohl wir zu Dir und Deinem Sohne flehen,
scheinst Du unbewegt, dennoch gütig herabzuschauen
auf die Geschöpfe des Vaters.
Hilf uns zu begreifen, dass Du nicht in Gips, Holz und Marmor zu finden bist!
Hilf uns zu verstehen, dass Du da bist!
Da, wo Du den Kranken die Atemmaske anlegst,
da, wo Du ihnen die Hände hältst,
da, wo Du ihnen zuflüsterst: „ Alles wird gut“!
Da, wo Du den Abstand wahrst,
da, wo Du die Einsamkeit begleitest,
da, wo Du den Arzt aufrichtest in seiner Hilflosigkeit,
da, wo Du dem Ängstlichen Mut machst,
da, wo Du den Rücksichtslosen entgegentrittst,
da, wo Du die begleitest, die nach Lösungen suchen,
da, wo Freude über die Hilfsbereitschaft wächst,
da, wo Menschen Kerzen der Hoffnung anzünden,
da, wo Menschen wieder wagen Gebete zu sprechen.
Da, wo Mütter und Väter ihre Kinder trösten und für sie da sind.
Da, wo Menschen ihr Leben riskieren, um die Sterbenden zu begleiten.
So sei Du mit allen, die versuchen, diese schreckliche Krankheit nicht Dir und Deinem Sohn in die Schuhe zu schieben sondern daran arbeiten, die Welt zum Guten hin zu entwickeln und dem Bösen entgegenzutreten.
Ich glaube daran, dass Du unsere Verzweiflung vor das zerschundene und verklärte Angesicht Deines Sohnes tragen wirst und ihn um Erbarmen bittest.
Ich glaube daran, dass Deine Wärme spürbar wird zwischen uns und uns stützt bei unseren schwachen Versuchen, dem Unheil zu trotzen und Hoffnung zu bewahren.
Ich glaube daran, dass Du mitleidest , Mutter Gottes,
wo sich alles wandelt, was Gültigkeit hatte,
wo wir durch das Dunkle des Lebens hindurch wanken,
damit in Einheit mit unserem Schöpfer durch Deinen Sohn der Tod in ein neues Leben verwandelt wird, welches wir uns nicht einmal vorstellen können.
Amen.

Margit Bramer

 

Guter Gott, wir vertrauen darauf, dass du alle Wege mit uns gehst.
Steh uns und allen Menschen in diesen unsicheren Zeit bei,
lass uns weiterhin solidarisch sein und helfen, wo wir können.
Behüte und begleite uns mit deinem Segen –
Heute und alle Tage unseres Lebens. Amen

KDFB Diözesanverband Trier

DER SYNODALE WEG

Kardinal Reinhard Marx hob bei der Eröffnung des Synodalen Weges am 1. Adventssonntag in München hervor, dass die Katholiken in Deutschland einen Weg finden müssten, „aufeinander zu hören“, auch wenn es unterschiedliche Positionen gebe. „Ich hoffe sehr, dass das gelingt. Auseinandersetzungen wird es geben – die gibt es überall“, fügte er an. Wichtig sei, dass das Fundament das Evangelium und die Hoffnung auf die wunderbare Verheißung in Christus sei. „Ich bitte Sie alle, den Synodalen Weg im Gebet zu unterstützen. Wir brauchen geistliche Sensibilität, sonst wird der Weg nicht fruchtbar sein. Sie alle lade ich herzlich ein mitzugehen in der Hoffnung, dass Er uns zeigt, dass Er selbst der Weg ist.“

Es soll unter anderem um folgende Punkte gehen:

  • um die Aufarbeitung von Fällen von sexuellem Missbrauch in der Kirche und um den Missbrauch von Macht;
  • um die Lebensform der Bischöfe und Priester;
  • um die Sexualmoral der Kirche
  • um Frauen in Diensten und Ämtern der Kirche

 

Inzwischen hat die erste Synodale Vollversammlung vom 30. Januar - 1. Februar d.J. in Frankfurt stattgefunden. Nähere Informationen erhalten Sie:

Klaus Leist, Pastor

Ferienfreizeit 2020 des Dekanates St. Wendel

Hier können Sie sich die Datei herunterladen...

Grußworte unseres Pfarrers

Herzlich Willkommen

Pfarrer Klaus Leist

Liebe Besucherinnen und Besucher unserer Homepage!


Ich freue mich, dass Sie unsere Seite aufgeschlagen haben und sich für uns und für das Leben in unserer Pfarreiengemeinschaft und in den einzelnen Pfarreien interessieren. Unsere Pfarreiengemeinschaft zählt sechs selbstständige Kirchengemeinden mit zwei Filialkirchen, in denen ca. 14.000 katholische Christen leben.


St. Wendel ist ein wunderbares Kleinstädtchen im nördlichen Saarland und ist kleinstädtisch-ländlich geprägt sowie mit verschiedenen regionalen Traditionen verbunden, in denen es ein reges Vereinsleben gibt. Die Stadt und die Stadtteile bieten eine gute Infrastruktur sowie zahlreiche Einkaufs- und Freizeitmöglichkeiten. Das St. Wendeler Land ist von aufsteigendem Tourismus geprägt und ist ein Zentrum im nördlichen Saarland.


Eine große Zahl von ehrenamtlichen Frauen und Männern sowie verschiedenartige Gruppen und Gremien in allen Orten bereichern das lebendige kirchliche Leben in den einzelnen Gemeinden. Die Pfarreiengemeinschaft befindet sich auf einem guten Weg des Zusammenwachsens und hat seit der Umsetzung des Projektes 2020 eine dynamische Form entwickelt.


Aber sehen Sie selber – wenn Sie zu blättern beginnen, sind Sie schon in direktem Kontakt und Dialog mit uns. Noch schöner wäre es aber, wenn Sie uns vor Ort besuchten: in unseren herrlichen Kirchen, in unseren Gottesdiensten und in den vielfältigen Angeboten zu verschiedenen Anlässen, vor allem aber im Oktober in der Wallfahrtswoche zum heiligen Wendelin!


Klaus Leist
Pfarrer